Der Superbenutzer

Der Supernutzer beschreibt 10 Möglichkeiten, der Bibliothek zu helfen:

1. Blog about your library
2. Request the books you want to read
3. Borrow by inter-library loan the books that the library doesn’t have
4. Browse the library catalog with your kids
5. Connect your library catalog to LibraryThing
6. Connect your library catalog to Amazon
7. Remix the library catalog into your own applications
8. Add a librarian to your instant message or Twitter buddy list
9. Put a library reference desk in your cell phone speed dial
10. If you don’t have time to browse the stacks, reserve online.

Ja. Naja. Nein.

Die Punkte 1 und 3 sind natürlich richtig, Punkt 4 ist im Sinne einer familienintegrierenden Fachdidaktik auch zu bejahen, bei Punkt 5 und 6 kann ich mir nicht vorstellen, wie das genau gemeint ist, bzw. wie das mit den hierzulande üblichen Katalogen möglich sein sollte, dito Punkt 7. Man kommt ja nicht einmal als Bibliothekar ohne weiteres an den Inhalt des eigenen Kataloges heran.

Nr. 8 bezieht sich eher auf das anglo-amerikanische Gebiet. IM ist hierzulande ja eher weniger verbreitet. Allerdings auch auf Nutzerseite. Nr. 9? Kann man machen, wenn man will. Ist also zumindest nicht schädlich. Nr. 10 kann man wieder zustimmen.

Den wichtigsten Punkt hat er vergessen, ihn aber selbst erfüllt. Sozusagen als Präambel könnte man also anführen:

“Übe konstruktive Kritik an der Bibliothek. Ohne Resonanz können die Leute da drin nicht wissen, was Du willst.”