HIPpie

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Wer einen HIP-OPAC einsetzt, kann ihn nun (einstweilen) kostenlos mit den HIPpie-Tools von Dave Pattern veredeln. Mit ein paar Zeilen Javascript kann man dann auf folgende Features zurückgreifen.

  • RSS feeds for keyword searches
  • “did you mean” spelling suggestions
  • email alerts for keyword searches
  • user reviews
  • user ratings

Im Gegensatz zu Bibtip, das sich auf ähnliche Weise einbinden lässt, also ohne Fördermittel entstanden, und dennoch gratis verfügbar.

Scriblio – WordPress als CMS (für Bibliotheken)

Am 15. Mai 2007 schrieb ich folgenden Netbib-Kommentar:

Was mich wundert, ist, dass kleine Bibliotheken m.W. nicht versuchen, WordPress oder Serendipity als CMS einzusetzen. Das reicht doch meist völlig, ist sehr leicht zu modifizieren und kann auch optisch mit ein bißchen Geduld sehr schön angepasst werden.

In der Lamson Library der Plymouth State University wunderte man sich wohl auch und probierte gleich mal aus, wie das denn in der Praxis aussehen könnte. Gut sieht es aus. Zum Einsatz kam Scriblio. Mehr Infos zur Entstehung des Projektes gibt es von Casey Bisson.

[via Weblog Tools Collection]

Library 2.0 and beyond – innovative technologies and tomorow's user

Heute auf meinem Schreibtisch gelandet:

Library 2.0 and beyond : innovative technologies and tomorrow’s user / Courtney, Nancy. – Westport, Conn : Libraries Unlimited, 2007

Die Lektüre muss leider noch ein wenig warten. Ein erster Blick verspricht nicht viel Neues für den geneigten 2.0-Interessierten, jedoch eine sehr gute Auswahl der Autoren und Beiträge. Michael Casey beispielsweise schreibt über “Looking toward catalog 2.0”, wo er sehr schön zusammenfasst, was ein wirklich guter Katalog so zu bieten haben muss.

Micropublishing für Bibliotheken

Mit dem Begriff Micropublishing (oder Micro-Blogging) bezeichnet man das Veröffentlichen sehr kurzer Mitteilungen wie es zum Beispiel bei Twitter der Fall ist. Oft handelt es sich dabei um eine Art SMS an die interessierte Weltöffentlichkeit.

Der Fischmarkt beendet nun eine kleine Artikelserie über Micropublishing mit einem Posting über Micropublishing für Institutionen. Für Bibliotheken und andere Informationseinrichtungen ist daraus nicht viel zu entnehmen, höchstens:

Gruppen, Projekte, Unternehmen und Institutionen müssen genauso wie andere erst herausfinden, wen und was genau sie mit Micropublishing erreichen können.

Aha, dankeschön! Passend dazu schreibt auch der Webworkblogger Oliver Ueberholz: Alle sind sie im Twitter Wahn, aber viele wissen nicht so recht wozu.. Er selbst ist da schon etwas weiter und bietet eine Menge Anwendungsmöglichkeiten, von denen ein paar beispielhaft erwähnt und in den Bibliothekskontext gestellt seien. Der Einfachheit halber gehe ich im Folgenden von Twitter als Standardapplikation aus.
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Check 1Cate?

In immer mehr Blogs häufen sich die Postings, an deren Anfang ein Link namens “Check 1Cate” steht.
Heute stolperte ich über ein Beispiel im IBI-Weblog. Laut OCLC-Eigenwerbung steht 1Cate für 1-Click-Access-To Everything:

Alle interessanten Informationen, Daten oder Dienste zu einer Recherche auf einen Klick.
Diesen Service bieten Sie Ihren Bibliotheksbenutzern mit 1Cate, dem OpenURL kompatiblen Linkserver von OCLC. Er generiert kontextsensitive Links vom Zitat auf Volltexte und andere elektronische Angebote.
Ob Volltext, OPAC oder Dokumentlieferdienste, 1Cate ermittelt zuverlässig, wann und wie im konkreten Fall jeweils verlinkt werden soll und ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Informationsquelle.

Die Frage ist nur: Von wo ist das möglich? Klicke ich auf solch einen Link, erhalte ich stets die Aufforderung, mich bei Openly anzumelden, was ich mangels Account nicht kann. Vielleicht hat ja jemand von den geneigten Mitlesenden ein paar Informationen für mich, ob es sich hier tatsächlich um ein Randgruppenplugin für WordPress handelt. Für mich steht 1Cate auf jeden Fall erstmal für “1-Click-Access-To-Eingabeaufforderung”.

Google Research Search & Google Translate API

Zwei neue Google-APIs sind bei Programmable Web (hier & hier) zu finden:

Google Research Search API

http://research.google.com/university/search/

The University Research Program for Google Search is designed to give university faculty and their research teams high-volume programmatic access to Google Search, whose huge repository of data constitutes a valuable resource for understanding the structure and contents of the web. Our aim is to help bootstrap web research by offering basic information about specific search queries. Since the program builds on top of Google’s search technology, you’ll no longer have to operate your own crawl and indexing systems. We hope this will help enable some useful research, and request only that you publish any work you produce through this program for the academic community’s general benefit.

Google Translate API

http://research.google.com/university/translate/

The University Research Program for Google Translate provides researchers, in the field of automatic machine translation, tools to help compare and contrast with, and build on top of, Google’s statistical machine translation system. Participation in the program will allow researchers programmatic access to Google’s translation service. A translation request returns either: A single translation, the highest scoring output of Google Translate As above but with detailed word alignment information A list of the n-best translations with detailed scoring information.

Das gerade in der Offenheit für alle möglichen Anwendungen eines der Erfolgsgeheimnisse (obwohl man kaum noch von einem Geheimnis sprechen kann) liegt, ist auch anderen nicht verborgen geblieben. Zumindest macht Jakob Voss auf eine SRU-Schnittstelle für GBV-Verbunddaten aufmerksam. Siehe auch sein Beispiel im GBV-Wiki.