Messaging-Apps für die Auskunft?

Martin Weigert berichtet davon, wie Unternehmen Messaging-Apps nutzen wollen, um in Kontakt zu ihren Kunden zu treten. Nachdem SMS-Auskunft in Deutschland nie abgehoben hat: Ist das die (nächste) Zukunft der Online-Auskunft? Über die App Path Talk wird geschrieben:

Mit ihr kann man Geschäfte und Restaurants per Chatnachricht kontaktieren und zum Beispiel nach Preisen oder Öffnungszeiten fragen oder einen Tisch reservieren. Path nennt dies “Place Messaging” und verspricht eine Antwort in etwa fünf Minuten. Das Benutzererlebnis ähnelt dabei dem, das User von klassischen Chatservices wie WhatsApp oder Facebook Messenger her kennen. Nur dass sie nicht Freunde oder Bekannte kontaktieren, sondern Gewerbetreibende.

Mehr auf Netzwertig.

Jabber bietet Verschlüsselung an

Die Kombination Jabber/Pidgin ist seit Jahren ein hilfreiches Instrument für den Austausch mit KollegInnen in meiner Hochschule und in anderen Bibliotheken. Nun widmet sich Jabber der Verschlüsselung von Kommunikation. Zwei Punkte:

  • Mandatory encryption of client connections
  • Mandatory encryption of server-to-server connections.

Mehr Infos auf der Jabber-Seite.

RAKIM-Klingeln mit HTML5

Wer RAKIM nutzt und – wie ich – genervt ist von den regelmäßigen Quicktime-Problemchen, kann folgende Lösung nutzen, um das Bimmeln auf HTML5 umzustellen. Einfach in der queue.php in die entsprechenden Browserweichen folgendes eintragen:

soundControl = "<audio autoplay='autoplay' loop>     <source src='" + soundFile2 + "' \/>   <\/audio>";

Eventuell auch soundFile1, je nachdem, was man möchte. Fertig.

LibraryH3lp an der HSU Hamburg

Sabrina Juhst berichtet in Ihrem Blog Nachdruck ausführlich und lesenswert über eine Schulung zur Chatauskunft mit LibraryH3lp, die sie in der HSU Hamburg durchgeführt hat. LibraryH3lp ist ein Plugin für den Instant-Messager Pidgin mit dem für die bibliothekarische Auskunft notwendige Features nachgerüstet werden können.

Mir selbst hat Libraryh3lp zwar gefallen, aber wenn man schon eine Chatauskunft hat (z.B. mit RAKIM), dann ist der Leidensdruck nicht sehr groß, auf IM umzusteigen.

Akribie-Chat am 1. Oktober

Akribie möchte sich in einem “Themenchat” vorstellen. Aus der Ankündigung:

Wer mehr über Akribie wissen möchte, ist herzlich eingeladen. Für alle Interessierten von überall ist ein Themenchat geplant. […] Eine gute Gelegenheit, um mehr zu hören und uns zu fragen.

Zeit: 1.10.2009, 19-20 Uhr
http://www.aki-stuttgart.de/chat/
Link anklicken, Sprache wählen, einloggen und los geht’s

Wer angesichts des ZugErschwG vom Schweigen der “großen” Verbände enttäuscht war, könnte sich ja vielleicht hier einbringen.

Google Wave für Bibliothekare

Ivan Chew, der Rambling Librarian, hat sich Google Wave genauer angesehen und dabei interessante Möglichkeiten für die Anwendung im Bibliotheksumfeld ausgemacht.

Sein Fazit:

Perhaps it’s not an exaggeration to say the Google Wave demo is a sign of a coming digital tsunami.

We can surf the wave or go under.

Ob es wirklich so dramatisch wird, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz sollten sich Bibliothekare Google Wave genau ansehen und z.B. über eine Anbindung an Publikationssysteme nachdenken.

Micro-Blogging for Science & Technology Libraries

Wer sich mit Micro-Blogging beschäftigt, mag sich für folgenden Artikel interessieren:

Murphy, Joe (2008) Better Practices From the Field: Micro-Blogging for Science & Technology Libraries. Science & Technology Libraries 28(4).

Mir bleibt der Sinn der Angelegenheit zumindest für Bibliotheken nach wie vor schleierhaft. Eine mir bislang bekannte Anwendung im Bibliothekskontext ist die Einsatz von Twitter für Neuerwerbungslisteb: http://twitter.com/FHB_Bibliothek. Wobei ich keinen Vorteil zu herkömmlichen RSS-Feeds wie z.B. diesem hier sehe.

Hier geht’s auf jeden Fall zum Volltext.

Auskunft per SMS

Ob die SMS wirklich ein Medium der Zukunft ist, oder ob sie ihren Höhepunkt schon längst überschritten hat, darüber streiten sich die Geister. Bitkom vermeldet zwar Rekorde in Sachen SMS-Verbreitung, lässt sich aber nur ein paar Monate vorher noch folgendermaßen zitieren:

Experten gehen davon aus, dass per Mobiltelefon versandte E-Mails absehbar die Kommunikation über SMS und MMS ablösen.

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