Matt Mullenweg über WordPress 2011

Matt Mullenweg hat beim Wordcamp über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von WordPress berichtet.

Auszüge aus seiner Rede (und seinem Posting):

  • The survey of 18,000 WP users revealed some interesting data, like a median hourly rate of $50 and that 6,800 of the self-employed respondents were responsible for over 170,000 sites personally.
  • WordPress 3.2 had 500,000 downloads in the first two days, representing the fastest upgrade velocity ever.
  • WordPress now has 15,000 plugins and 200 million plugin downloads, and we’re doing a lot of work to make the plugin experience more seamless.
  • 14.7 percent of the top million websites in the world use WordPress.
  • 22 of every 100 active domains created in the U.S. are running WordPress.

One Pager: Webseiten-Konzentrat für Bibliotheken

One Pager ist ein minimalistisches, nutzerzentriertes Konzept für Bibliothekswebseiten. Grundprinzipien sind:

  • Designing for Mobile First
  • Saving the Time of the Reader
  • Librarians are Busy
  • Writing is Important
  • Clarity through Simplicity

Die Idee, primär für mobile Geräte zu entwickeln zahlt sich aus, da man sich dann zwangsläufig auf das Wesentliche konzentriert. Insgesamt gilt: weniger ist mehr!

Bislang ist der One Pager anscheinend noch nicht für CMS umgesetzt worden. Wer in näherer Zukunft eine neue Bibliothekswebseite plant, sollte sich das Konzept inkl. Screenshots auf jeden Fall näher ansehen.

One Pager ist in Github unter CC-BY-NC-SA veröffentlicht.

MARC in Drupal

This module provides a way to map data in the MARC record to Drupal content types and import sets of MARC records. The module currently supports mapping to the default node fields, taxonomy fields and CCK text fields… By importing a library’s MARC records directly in to Drupal as nodes, you can easily recreate your library’s catalog in a rich social environment.

Dies wurde im OSS-4-Lib-Blog bekannt gegeben. Damit bietet sich die Möglichkeit, auf relativ einfache Art und Weise einen Katalog anzubieten, der von den Bibliotheken selbst gestaltet werden kann.

Eine laufende Implementierung konnte ich leider nicht ausfindig machen.

Wiki als Bibliothekshomepage

Worüber man so alles stolpert, wenn man den Biblioblogosphären anderer Länder herumstöbert…

Neuestes Fundstück: Die SMS Junior Library der SMS Aga Khan School hat ihre Bibliothekswebseite einfach in ein gehostetes Wiki gepackt: http://smsjslibrary.pbwiki.com/

Banner der SMS Junior Library  des Aga Khan Education Service, Pakistan

Vielleicht nicht gerade die Ideallösung, aber immerhin bietet ein Wiki wie das hier verwendete PBWiki einige Funktionen wie eine Volltextsuchmaschine, und viel einfacher wird das Einfügen von Inhalten für die Bibliothek vermutlich nirgendwo.

Blogs als CMS für Studenten

“Blogs as a Student Content Management System” ist der Titel eines Artikels von Rick Musser und Staci Martin-Wolfe, in dem sie berichten, wie news students der University of Kansas School of Journalism auf das Onlinepublizieren vorbereitet werden. Früher wurde ihnen Dreamweaver nahegebracht, mit der Folge, dass sich die Studenten überfordert fühlten: Dreamweaver proved to be too much program for the generic journalism student.

In der Folge wurde nach einem CMS gesucht, dass die umfangreichen Ansprüche der Universität erfüllen könnte. Es ging ein Angebot für die Einrichtung des (mir bislang unbekannten) CMS namens Ingeniux ein, das mit Einrichtungskosten von 50.000 Dollar allerdings den zur Verfügung stehenden Finanzrahmen weit sprengte.

Die gefundene Lösung deutet sich schon dezent im Titel des Artikels an:

It was then that a light went on for us. Weblogs were, in fact, small content management systems. A Weblog (now more commonly known as a blog) was simply a Web-based publication system. Granted, blogs usually consisted of periodic articles (normally in reverse chronological order) that were more journal entries than news stories. But, we reasoned, there was no reason that blogging software couldn’t be used to do text, photo, audio, and video news. Since we first addressed the problem in 2004, events in the world of blogging have proved us more right than we could have ever known.

Schließlich werden noch Pro und Contra der jeweiligen Lösungen aufgeführt. Ich erlaube mir hier ein etwas ausführlicheres Zitat:
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Scriblio – WordPress als CMS (für Bibliotheken)

Am 15. Mai 2007 schrieb ich folgenden Netbib-Kommentar:

Was mich wundert, ist, dass kleine Bibliotheken m.W. nicht versuchen, WordPress oder Serendipity als CMS einzusetzen. Das reicht doch meist völlig, ist sehr leicht zu modifizieren und kann auch optisch mit ein bißchen Geduld sehr schön angepasst werden.

In der Lamson Library der Plymouth State University wunderte man sich wohl auch und probierte gleich mal aus, wie das denn in der Praxis aussehen könnte. Gut sieht es aus. Zum Einsatz kam Scriblio. Mehr Infos zur Entstehung des Projektes gibt es von Casey Bisson.

[via Weblog Tools Collection]