Öffentlich gefördertes Wissen

Klaus Graf durchwühlte die Leibniz-Homepages, und Martin Ragg fragt für Reticon beim Bundesministerium für Bildung und Forschung nach öffentlich finanzierter Forschung und Open Access.

Die Antwort der BMBF-Pressereferentin auf unsere Anfrage hinterlässt ein etwas zwiegespaltenes Gefühl. Open Access wird als Begriff erst gar nicht aufgegriffen, sondern es wird schwammig von einer “angemessenen Weise der Veröffentlichung” gesprochen im Anschluss an die “Sicherung der gewerblichen Schutzrechte”.
Mit angemessener Veröffentlichung wird dann auf Publikationen in Fachzeitschriften, Messepräsentationen etc. verwiesen – kein Wort, dass die Publikationen in einer Open Access Publikation empfohlen werden.
Einzig der Projektabschlussbericht mwird in Hannover in der Technischen Informationsbibliothek hinterlegt und ist darüber zugänglich.

Raggs Fazit gilt wohl für beide Fälle: Für Open Access ist es in Deutschland noch ein weiter Weg – sowohl in Wissenschaft als auch in der (Bildungs)-Politik.