Schavan fordert Bibliotheken für alle Schulen

Anette Schavan im Deutschlandfunk:

… jetzt geht es darum, in der Tat die Bildungsdebatte nicht nur theoretisch zu führen, sondern dafür zu sorgen, dass zum Beispiel keine Schule mehr ohne eigene Bibliothek ist. Eine Bibliothek gehört mitten in die Schule. Und wo es nicht mitten in der Schule ist, muss der Weg zur Bibliothek außerhalb der Schule kurz sein. Und es muss Regelmäßigkeit hineinkommen, also nicht nur das spektakuläre Projekt, sondern in der Bibliothek arbeiten können, Bücher ausleihen, Vorlesen auch in der Klasse als Teil des schulischen Alltags.

Da möchte sich jemand an seinen Taten messen lassen. Wer dem Bibliotheksalltag inklusive aufwändiger Leseförderung finanzieren will, muss Personal finanzieren. Umsichtig weist Schavan darauf hin, dass Bibliotheken von den unterschiedlichsten Trägern unterhalten werden. Ob das ein Hinweis ist, dass sie selbst kein Geld in die Hand nehmen wird? Föderalismus kann ja so bequem sein. Frau Schavan, überraschen Sie mich bitte!