Ältester Verlag der Welt denkt über Gold-OA nach

In einem Interview im Börsenblatt gibt Susanne Franzkeit, Schwabe-Verlagsleiterin, ihre Überlegung hinsichtlich einer Open-Access-Strategie bekannt:

Wir wollen im Verlag die Digitalisierung vorantreiben und neue Workflows etablieren. Diesen Sommer starten wir die Plattform “Schwabe Online”, auf der wir zunächst das “Historische Wörterbuch der Philosophie” in einer Datenbank zugänglich machen wollen. Diese steht auch anderen Verlagen offen. Außerdem möchte ich eine konsequente Open-­Access-Strategie umsetzen, die auf “Open Access Gold” basiert – also auf Publikationen, die sofort mit Erscheinen der Druckversion frei zugänglich sind und dafür von Autoren oder Institutionen finanziert werden. Dabei denke ich auch an die Möglichkeit, diese Open-Access-Inhalte auf eigenes Risiko weiterzuentwickeln und zu vermarkten – hier kann unsere verlegerische Kompetenz, Inhalte zu veredeln, zum Zuge kommen.

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