Infobib

Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen

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Wieder ein Eintrag aus der Rubrik “Klein, aber oho”, in der Beiträge versammelt sind, wie es auch kleinen Bibliotheken möglich ist, innovative Dienstleistungen anzubieten.

Für die Recherche vom heimischen Rechner ist eine Toolbar sehr nützlich, aber die Bücher einer Bibliothek wollen ja auch entliehen werden. Und dafür ist es normalerweise nach wie vor notwendig, in die Bibliothek zu kommen. Das Zeichnen unverständlicher Lagepläne oder die urheberrechtlichen Unwägbarkeiten bei der Einbindung professionellen Kartenmaterials können nun getrost der Vergessenheit anheim fallen. Google (wer sonst…?) hat eine Funktion zu den Google Maps hinzugefügt, die es erlaubt, in das gegebene Kartenmaterial Markierungen und Mediendateien einzufügen und das Gesamtwerk dann als “persönliche Karte” zu veröffentlichen.

Zutaten:

Das Vorgehen, Schritt für Schritt, ist folgendes:

  1. Registrieren Sie sich bei Google, bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Account haben.
  2. Rufen Sie Google Maps auf.
  3. Öffnen Sie den Reiter “Meine Karten”
  4. Geben Sie im Adressfeld die Adresse Ihrer Bibliothek ein, z.B. so.
  5. Ändern Sie die Ansicht der Karte auf “Hybrid“. Nun werden sowohl Karte als auch Satellitenphoto angezeigt.
  6. Wählen Sie “Unter Meine Karten speichern” -> “Neue Karte erstellen”. Nun können Sie der Karte einen Titel geben. Sinnigerweise ist das der Name der Bibliothek. In das untere Feld können Sie eine Beschreibung eingeben, in jedem Fall aber die Kontaktdaten der Bibliothek, also Email-Adresse, Link zur Homepage und Telephonnummer.
  7. Die Karte sollte unbedingt öffentlich gemacht werden, da Sie ja gefunden werden wollen. Dies ist unbedingt notwendig, damit die Karten außerhalb Ihres Accounts aufgerufen werden kann.

Nun können Sie mittels der vier Buttons oben im Kartenfenster z.B. den Weg zur nächsten Bushaltestelle einzeichnen, oder auch ein Bild Ihrer Bibliothek einfügen. Genaueres ist der Anleitungsseite zu “Meine Karten” zu entnehmen.

Der letzte Schritt besteht dann darin, den Link auf Ihrer Homepage einzubauen. Wie das dann aussieht, sieht man beispielsweise hier. Wenn man auf “Lageplan” klickt, kommt man direkt zu “Meiner Karte”, in die die Bibliothek und auch der Fußweg zur nächsten Haltestelle eingezeichnet ist.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 19. April 2007 und wurde abgelegt unter "Bibliothek". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

4 Kommentare

  1. Tutorial für den Lageplan 2.0 « Bibliothek 2.0 und mehr …:

    [...] für den Lageplan 2.0 Abgelegt unter: Bibliothek 2.0 — patrickd @ 10:26 Bei Infobib veröffentlich Christian eine Anleitung wie man Google Maps und die neue Funktion der [...]

  2. HaPe Dörpen:

    Wie ist denn der Zeitaufwand ungefähr einzuschätzen?

  3. CH:

    Nicht lange. Ich habe gerade noch 2 weitere Pläne erstellt, das hat jeweils etwa 10 Minuten gedauert. 5 Minuten davon gehen dafür drauf, herauszufinden, wo die nächste Haltestelle eigentlich genau ist.

  4. Sabine:

    Schöne Idee, vielen Dank! Ich werde das unserer DV auch mal vorschlagen! Es gibt nämlich auch noch Bibliotheken wo die Bibliothekarin die Homepage nicht selbst gestalten können. Das ist wirklich sehr ärgerlich!


Lageplan 2.0 für die Bibliothek von CH steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. blogoscoop
Infobib läuft unter Wordpress.3.0.5 | Theme: angepasst nach : Gabis Wordpress-Templates | Creative Commons Lizenzvertrag 27 Verweise - 0.314 Sekunden.