Neues aus der UB Mannheim: Benutzerkarte, Gebühren, Aleph

Die UB Mannheim gab in ihrem Blog verschiedene Neuerungen bekannt. Dazu gehört ein neuer Katalog, jetzt Aleph (was war es denn vorher?). In den Kommentaren kommt dieser fast durchweg schlecht weg. Ein Beispielkommentar (von “Mia”):

Übersichtlich, benutzerfreundlich, geeignet zum effizienten Arbeiten. Anscheinend soll mit dem neuen System all dies auf jeden Fall ausgeschlossen werden. Wird das eigentlich aus den Studiengebühren finanziert? Dann war das ein klassischer Fall von Kaufrausch der Verwaltung Uni Mannheim.


Ebenfalls kritisch wird die Einführung einer multifunktionalen Chipkarte der Universität Mannheim als Bibliotheksausweis betrachtet. Mit der Karte sind für externe Nutzer einmalige Kosten in Höhe von sage und schreibe 25 Euro verbunden. “Fränzi” fragt sich:

Für sonstige Benutzer der UB werden also auch Benutzergebühren eingeführt. Von Null auf 25 Euro.
Als Verursacher wird die Bibliotheksgebührenordnung genannt. War da wirklich kein Kaiser und kein König beteiligt? Wer dann? Haben alle Bibliotheksangestellten mitgemacht? Haben alle Benutzer wirklich ohne zu murren bezahlt?

Antwort einer Bibliotheksmitarbeiterin:

Die Universitätsbibliothek dient in erster Linie der Unterstützung von Forschung, Lehre und Studium an der Universität Mannheim. […] Externen bietet die Universität an, für die einmalig zu zahlende Gebühr von 25 Euro diesen Service auch zu nutzen.

Wäre es nicht möglich gewesen, den für die Nutzung vermutlich notwendigen Barcode auf eine simple Plastikkarte zu drucken und somit die Kosten für externe Nutzer wesentlich niedriger zu halten? Oder wurde eine ganz neue Infrastruktur geschaffen?

Unabhängig vom Sachverhalt: Daumen hoch für die Diskussionskultur an der UB Mannheim!

[via Netbib]