Facebook verliert Streit um Realnamen und Einwilligungserklärungen

Laut einer Pressemitteilungdes des vzvb verstößt Facebook “mit seinen Voreinstellungen und Teilen der Nutzungs- und Datenschutzbedingungen gegen geltendes Verbraucherrecht”, wie das Landgericht Berlin entschied. Das Landgericht Berlin erklärte außerdem acht Klauseln in den Nutzungsbedingungen für unwirksam. Diese enthielten unter anderem vorformulierte Einwilligungserklärungen, wonach Facebook Namen und Profilbild der Nutzer „für kommerzielle, gesponserte oder verwandte Inhalte“ … Continue reading “Facebook verliert Streit um Realnamen und Einwilligungserklärungen”

Laut einer Pressemitteilungdes des vzvb verstößt Facebook “mit seinen Voreinstellungen und Teilen der Nutzungs- und Datenschutzbedingungen gegen geltendes Verbraucherrecht”, wie das Landgericht Berlin entschied.

Das Landgericht Berlin erklärte außerdem acht Klauseln in den Nutzungsbedingungen für unwirksam. Diese enthielten unter anderem vorformulierte Einwilligungserklärungen, wonach Facebook Namen und Profilbild der Nutzer „für kommerzielle, gesponserte oder verwandte Inhalte“ einsetzen und deren Daten in die USA weiterleiten durfte. Die Richter stellten klar, dass mit solchen vorformulierten Erklärungen keine wirksame Zustimmung zur Datennutzung erteilt werden könne.

Unzulässig ist auch eine Klausel, mit der sich Nutzer verpflichten, auf Facebook nur ihre echten Namen und Daten zu verwenden. „Anbieter von Online-Diensten müssen Nutzern auch eine anonyme Teilnahme, etwa unter Verwendung eines Pseudonyms, ermöglichen“, so Dünkel. „Das schreibt das Telemediengesetz vor.“ Nach Auffassung des Gerichts konnte dieser Aspekt aber offen bleiben, denn die Klausel sei bereits deshalb unzulässig, weil Nutzer damit versteckt der Verwendung dieser Daten zustimmten.

Vielen ist nicht klar, warum man im Netz oder anderswo unter Pseudonym auftreten sollte. Zur Beantwortung dieser Frage habe ich 2011 einen Beitrag aus dem Genderwiki übersetzt und hier auf Infobib veröffentlicht: Wem schadet der Realnamen-Grundsatz?

Neben Facebook hat das Urteil meiner nichtjuristischen Meinung hoffentlich auch Auswirkungen auf Researchgate, die kürzlich ebenfalls einen Realnamen-Zwang in ihre Geschäftsbedingungen aufnahm. Ingo Dachwitz äußert sich auf Netzpolitik.org dahingehend jedoch zurückhaltend:

Auch der vom Unternehmen betriebene Klarnamenzwang ist laut einem Gerichtsurteil rechtswidrig. Eine Grundsatzentscheidung im Dauerstreit um das Recht auf pseudonyme Kommunikation vermied das Landgericht Berlin jedoch.

OpenIng – Förderung von Open Access in den Ingenieurwissenschaften

Das Publikationsmodell des Open Access ist in den Ingenieurwissenschaften bisher vergleichsweise wenig verbreitet, zudem fehlen fachspezifische bundesweite Angebote in diesem Bereich. Das Projekt OpenIng, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme „Digitaler Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung“ von 2018 bis 2019 mit rund 300.000 Euro gefördert wird, soll diese Lücke … Continue reading “OpenIng – Förderung von Open Access in den Ingenieurwissenschaften”

Das Publikationsmodell des Open Access ist in den Ingenieurwissenschaften bisher vergleichsweise wenig verbreitet, zudem fehlen fachspezifische bundesweite Angebote in diesem Bereich. Das Projekt OpenIng, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme „Digitaler Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung“ von 2018 bis 2019 mit rund 300.000 Euro gefördert wird, soll diese Lücke schließen.

Weitere Infos beim IDW.

Knygnešys – die Bücherschmuggler Litauens

Knygnešiai (Einzahl: knygnešys, dt. etwa: Bücherträger) waren Bücherschmuggler, die zwischen 1866 und 1904 in lateinischen Buchstaben gedruckte Bücher aus dem Ausland, meist aus Kleinlitauen nach Litauen brachten. Knygnešys ist ein litauisches Wort ohne direkte Entsprechung in anderen Sprachen, es setzt sich aus knyga (Buch) und nešti (tragen) zusammen. Soweit Wikipedia. Auf Youtube ist ein ca. … Continue reading “Knygnešys – die Bücherschmuggler Litauens”

Knygnešiai (Einzahl: knygnešys, dt. etwa: Bücherträger) waren Bücherschmuggler, die zwischen 1866 und 1904 in lateinischen Buchstaben gedruckte Bücher aus dem Ausland, meist aus Kleinlitauen nach Litauen brachten. Knygnešys ist ein litauisches Wort ohne direkte Entsprechung in anderen Sprachen, es setzt sich aus knyga (Buch) und nešti (tragen) zusammen.

Soweit Wikipedia. Auf Youtube ist ein ca. halbstündiger litauischer Film mit englischen Untertiteln über die Bücherschmuggler Litauens zu finden:

Ethical and privacy issues in the application of learning analytics

Abstract: The large-scale production, collection, aggregation, and processing of information from various learning platforms and online environments have led to ethical and privacy concerns regarding potential harm to individuals and society. In the past, these types of concern have impacted on areas as diverse as computer science, legal studies and surveillance studies. Within a European … Continue reading “Ethical and privacy issues in the application of learning analytics”

Abstract:

The large-scale production, collection, aggregation, and processing of information from various learning platforms and online environments have led to ethical and privacy concerns regarding potential harm to individuals and society. In the past, these types of concern have impacted on areas as diverse as computer science, legal studies and surveillance studies. Within a European consortium that brings together the EU project LACE, the SURF SIG Learning Analytics, the Apereo Foundation and the EATEL SIG dataTEL, we aim to understand the issues with greater clarity, and to find ways of overcoming the issues and research challenges related to ethical and privacy aspects of learning analytics practice. This interactive workshop aims to raise awareness of major ethics and privacy issues. It will also be used to develop practical solutions to advance the application of learning analytics technologies.

DOI: https://doi.org/10.1145/2723576.2723642

OA: http://oro.open.ac.uk/42347/1/p390-drachsler.pdf

DOAJ-Finanzierung mit geringer deutscher Beteiligung

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) hat einen jährlichen Rückblick zur Finanzierung des Dienstes veröffentlicht. Insgesamt kamen 210.805 £ zusammen, die sich auf 28 Herkunftsländer verteilen. Ich weiß nicht, wie hoch die Summe ist, die Deutschlands Bibliotheken jährlich für bibliographische und Fachdatenbanken ausgeben. Ich weiß aber, dass viele Bibliotheken für eine Campuslizenz für einzelne Datenbanken … Continue reading “DOAJ-Finanzierung mit geringer deutscher Beteiligung”

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) hat einen jährlichen Rückblick zur Finanzierung des Dienstes veröffentlicht. Insgesamt kamen 210.805 £ zusammen, die sich auf 28 Herkunftsländer verteilen.

Ich weiß nicht, wie hoch die Summe ist, die Deutschlands Bibliotheken jährlich für bibliographische und Fachdatenbanken ausgeben. Ich weiß aber, dass viele Bibliotheken für eine Campuslizenz für einzelne Datenbanken schon deutlich mehr als 8.821 £ ausgeben. Nach Tageskurs entspricht dies fast exakt 10.000 Euro 1) exakt 10 018,6412 Euro nach irgendeinem Online-Konverter. . Mehr ist den deutschen Bibliotheken diese m.E. inzwischen fast unverzichtbare Infrastrukturleistung nicht wert?

Falls doch: Woran liegt es, dass so wenig Geld von Deutschland an die UB Lund in Schweden fließt, wo das Projekt gehegt und gepflegt wird?

Position  Country  Total GBP (£)
1  USA 42.960
2  Austria 26.398
3  United Kingdom 19.170
4  Norway 15.582
5  Sweden 15.376
6  Denmark 12.757
7  Hungary 10.440
8  Finland 9.917
9  Germany 8.821
10  France 7.982
11  Canada 7.668
12  Indonesia 6.561
13  Netherlands 4.579
14  Turkey 4.279
15  Russia 4.269
16  Switzerland 2.187
17  Luxembourg 2.186
18  Australia 1.703
19  South Africa 1.514
20  Mexico 1.469
21  Belgium 1.349
22  Italy 921
23  Philippines 475
24  Saudi Arabia 467
25  New Zealand 452
26  United Arab Emirates 445
27  Portugal 443
28  Spain 435

Alle Zahlen entstammen dem Dokument Funding per Country for 20187 (PDF).

 

References   [ + ]

1. exakt 10 018,6412 Euro nach irgendeinem Online-Konverter.

Netzneutralität und öffentliche Bibliotheken in den USA

Was öffentliche Bibliotheken ohne Netzneutralität in den USA verlieren würden diskutieren der Direktor der New York Public Library Tony Marx und sein Kollege Greg Cram in The Verge. GC: Our users depend on the library, and libraries in general, for things like completing homework assignments, locating e-government resources, e-government services, accessing oral histories and primary … Continue reading “Netzneutralität und öffentliche Bibliotheken in den USA”

Was öffentliche Bibliotheken ohne Netzneutralität in den USA verlieren würden diskutieren der Direktor der New York Public Library Tony Marx und sein Kollege Greg Cram in The Verge.

GC: Our users depend on the library, and libraries in general, for things like completing homework assignments, locating e-government resources, e-government services, accessing oral histories and primary source materials. Things that are resource-intensive like video and audio and image collections are dependent on a free and open internet. Also things like applying and interviewing for jobs. More and more jobs involve a first round of interviews that are done over the internet. If we have to put things in the slow lane, we’re worried about those interview services being downgraded. In a research library capacity, we’re thinking about large datasets, the use of high-power broadband is needed to access those large datasets.

[Places] like the National Library of Medicine have huge data sources that need resource-intensive access to be able to use that data. Even things like interactive broadband classrooms, where there’s high-speed access to that classroom so the teacher or professor can use the classroom as a window into the world. All of those things, all of those uses, require high-speed access that’s dependent on a free and open internet.

Ein lesenswertes Interview, dass auch hiesige Bibliothekswesen für die Wichtigkeit netzpolitischer Fragen sensibilisieren dürfte. Es handelt sich bei Themen wie der Netzneutralität eben nicht um Techie-Gedöns oder Gejammer, dass die neueste Staffel der Lieblings-Serie bei HD ein wenig stockt. Vielmehr geht es auch darum, allen BürgerInnen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch in digitaler Form zu ermöglichen.

Mehr zum Thema bei der EFF und tagesaktuell bei Netzpolitik.org.

 

Seitenangaben mit f. und ff. nicht mehr empfohlen?

Während in älteren wissenschaftlichen Publikationen, in denen z. T. geringere Ansprüche an die Exaktheit von Nachweisen gestellt wurden, die Angabe mittels „ff.“ üblich war (neben anderen veralteten Nachweisangaben wie „a. a. O.“ oder „op. cit“), wird von ihrem Gebrauch u. a. in geisteswissenschaftlichen Arbeiten heute meist abgeraten. Stattdessen wird in der Regel empfohlen, eine exakte Erstreckung von Seiten, Paragraphen, Daten … Continue reading “Seitenangaben mit f. und ff. nicht mehr empfohlen?”

Während in älteren wissenschaftlichen Publikationen, in denen z. T. geringere Ansprüche an die Exaktheit von Nachweisen gestellt wurden, die Angabe mittels „ff.“ üblich war (neben anderen veralteten Nachweisangaben wie „a. a. O.“ oder „op. cit“), wird von ihrem Gebrauch u. a. in geisteswissenschaftlichen Arbeiten heute meist abgeraten. Stattdessen wird in der Regel empfohlen, eine exakte Erstreckung von Seiten, Paragraphen, Daten etc. anzugeben: statt „vgl. S. 139 ff.“ also z. B. „vgl. S. 139–145“.

So ist es im Wikipedia-Eintrag “f.” zu lesen, die Begründung leuchtet auch ein. Unüblich ist die Verwendung allerdings in meiner Wahrnehmung immer noch nicht. Kann jemand aus der werten Leserschaft diese unbelegte Behauptung im Wikipedia-Eintrag belegen? Wenn nicht mit Quelle, dann vielleicht anekdotisch?

Koalitionsvertrag der GroKo 2017 in Niedersachsen aus bibliothekarischer Perspektive

Folgende Bestandteile mit Bibliotheksbezug (in weiterem Sinne) konnte ich  in der Koalitionsvereinbarung “Gemeinsam für ein modernes Niedersachsen – Für Innovation, Sicherheit und Zusammenhalt” zwischen SPD und CDU für die kommende Legislaturperiode in Niedersachsen ausfindig machen: Zukunftsaufgaben Innovation und Digitalisierung, Z. 605 ff.: Zu einer Digitalisierungsoffensive für Wissenschaft und Forschung gehören für SPD und CDU sowohl … Continue reading “Koalitionsvertrag der GroKo 2017 in Niedersachsen aus bibliothekarischer Perspektive”

Folgende Bestandteile mit Bibliotheksbezug (in weiterem Sinne) konnte ich  in der Koalitionsvereinbarung “Gemeinsam für ein modernes Niedersachsen – Für Innovation, Sicherheit und Zusammenhalt” zwischen SPD und CDU für die kommende Legislaturperiode in Niedersachsen ausfindig machen:

Zukunftsaufgaben Innovation und Digitalisierung, Z. 605 ff.:

Zu einer Digitalisierungsoffensive für Wissenschaft und Forschung gehören für SPD und CDU sowohl der technische Ausbau an den Hochschulen, die digitale Informationsversorgung, die Weiterentwicklung digitaler Lehr- und Lernangebote, die IT-Sicherheit, Open Access, Big Data sowie die Vereinheitlichung der Verwaltungssoftware und die Schaffung neuer Digitalisierung-Professuren. Dadurch
werden die niedersächsischen Hochschulen zu einem „Digitalen Campus Niedersachsen“ vernetzt.

Anm.: Bemerkenswert, CDU und SPD bekennen sich zu Open Access. Das hatte die vorherige rot-grüne Koalition allerdings auch schon getan, ohne konkrete Folgen.

Kompetenzzentrum für Digitalisierung

L3S und OFFIS sollen gemeinsam ein Kompetenzzentrum für Digitalisierung entwickeln, Z. 620 ff.:

Aufgabe des Kompetenzzentrums wird die Durchführung anwendungsnaher Kooperationsprojekte mit Partnern der Wirtschaft und Wissenschaftseinrichtungen zum Schließen der Lücke zwischen Grundlagenforschung an der Hochschule und der Produktentwicklung im Unternehmen, der Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Wirtschaft und die Wissenschaft sowie der Unterstützung von Aus- und Neugründungen sein.

Innovative Hochschule, Z. 650 ff.:

Eine neue Förderlinie „Innovative Hochschulen“ im VW-Vorab des Landes Niedersachsen soll den Innovationsprozess der Hochschulen, besonders im Hinblick auf Digitalisierung, unterstützen.

Studienangebot, Z. 710 ff.:

Digitalisierung

Zur Bewältigung der großen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung wollen wir die Zahl der Studienplätze z. B. im Bereich Informatik, Big Data, Data Science und Künstliche Intelligenz ausbauen.

Lebenslanges Lernen, Z. 762 ff.:

SPD und CDU wollen die Fort- und Weiterbildung sowie die Einrichtungen und Angebote der Erwachsenenbildung in Niedersachsen stärken. Das lebenslange Lernen soll, insbesondere vor den Herausforderungen der Digitalisierung, der Alphabetisierung und der Sprachförderung, weiterentwickelt werden. Bei der Sprachförderung legen wir Wert auf mehr Effizienz und eine gute Abstimmung zwischen den Trägern und zwischen den Angeboten des Bundes und des Landes. Für eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen wird gesorgt.

Kultur, Z. 773 ff.:

Kunst und Kultur prägen unsere Heimat Niedersachsen. Professionell wie ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen und -initiativen sorgen für kulturelle Vielfalt, kulturelle Bildung und kulturelle Teilhabe. Sie müssen sich neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Integration stellen. Dafür benötigen sie die Unterstützung des Landes.

Die Koalition bekennt sich zu den Landeskultureinrichtungen: den Landesmuseen, den Landesbibliotheken, dem Niedersächsischen Landesarchiv sowie den Staatstheatern und deren Finanzierung.

Das Investitionsprogramm für kleine und mittlere Kultureinrichtungen und Museen soll erhöht werden.

[…]

Mit einem eigenen Bibliotheksentwicklungsprogramm sollen die Bibliotheken bei der Digitalisierung gefördert werden. Insbesondere im ländlichen Raum sollen die Bibliotheken dabei unterstützt und zu modernen Gemeinschaftszentren entwickelt werden.

Wir werden einen digitalen Atlas für alle Denkmäler in Niedersachsen erstellen.

[…]

Förderanträge, besonders für kleine und ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen, sollen künftig einfacher und unbürokratischer werden. In diesem Zusammenhang werden die bestehenden Zielvereinbarungen evaluiert und verbessert.

Anm.: Hier sind tatsächlich Inhalte zu finden. Nach einem eher allgemeinen Bekenntnis zu Landesbibliotheken etc. wird ein Bibliotheksentwicklungsprogramm angekündigt. Das ist interessant. Meine Befürchtung ist, dass es sich in einem Rahmenvertrag für die Onleihe oder ähnliches erschöpft. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen. Sehr wünschenswert ist die angekündigte Unterstützung der Bibliotheken im ländlichen Raum.

Der digitale Atlas wird hoffentlich ein “offenes Projekt”.

Digitalisierung, Breitbandausbau, Z. 1760 ff.:

SPD und CDU wollen bis 2022 eine Milliarde Euro an Landesmitteln für den Masterplan Digitalisierung zur Verfügung stellen, auch um den flächendeckenden Ausbau mit glasfaserbasierter Breitbandinfrastruktur zu beschleunigen und bis spätestens 2025 Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde im gesamten Landesgebiet zu ermöglichen. Dabei werden wir uns auch der Problematik der europäischen Regelungen widmen (insbesondere zur sogenannten „letzten Meile“).

[…]

SPD und CDU wollen [die Verfügbarkeit von WLAN] durch die Bereitstellung kostenlosen WLANs in öffentlichen Gebäuden und im öffentlichen Raum begleiten.

Open Data, Z. 3375 ff.:

Wir wollen Open Data in Abstimmung mit den Kommunen ausbauen. Wir werden der Initiative GovData beitreten. Ziel ist es, Verwaltungsdaten für Bürgerinnen und Bürger transparent und nutzbar zu machen. Vor einer Bereitstellung von Daten für eine freie kommerzielle Verwertung muss jedoch eine Kosten-Nutzen-Betrachtung erfolgen.

Wenn  kein Open Data gewollt ist, dann nennt es auch nicht so.

Zum Umgang mit verschmutzten Büchern

Dörte Böhner fragt drüben bei Bibliothekarisch.de nach Erfahrungen und Tipps im Umgang mit verschmutzten Büchern. In den Kommentaren ist noch reichlich Platz für sachdienliche Hinweise, die man übrigens auch pseudonymisiert abgeben kann, wenn man sich nicht outen möchte. Nebenbei bemerkt halte ich solche Themen für hervorragendes Call-For-Paper-Material für die Informationspraxis: “Die schmutzigen Geheimnisse der Bibliothek … Continue reading “Zum Umgang mit verschmutzten Büchern”

Dörte Böhner fragt drüben bei Bibliothekarisch.de nach Erfahrungen und Tipps im Umgang mit verschmutzten Büchern. In den Kommentaren ist noch reichlich Platz für sachdienliche Hinweise, die man übrigens auch pseudonymisiert abgeben kann, wenn man sich nicht outen möchte.

Nebenbei bemerkt halte ich solche Themen für hervorragendes Call-For-Paper-Material für die Informationspraxis: “Die schmutzigen Geheimnisse der Bibliothek – wie halten wir die Medien, Möbel und MitarbeiterInnen sauber? Wie reinigen wir, wenn mal etwas schief geht? Was sind Marginalien, was muss weg?”

Informationsfreiheitsgesetz in Hessen, immer noch nicht in Bayern, Niedersachsen, Sachsen

Fast alle europäischen Staaten haben ein eigenes Informationsfreiheitsgesetz. Aber was genau ist Informationsfreiheit? Für wen gilt sie? Ist wirkliche jede Stelle der öffentlichen Verwaltung zur Herausgabe von Informationen verpflichtet? Wo sind Grenzen der Informationsfreiheit und wann sind diese sinnvoll? Diese und weitere Fragen werden in den Themenblättern behandelt. Neben dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) lernen die Schülerinnen … Continue reading “Informationsfreiheitsgesetz in Hessen, immer noch nicht in Bayern, Niedersachsen, Sachsen”

Fast alle europäischen Staaten haben ein eigenes Informationsfreiheitsgesetz. Aber was genau ist Informationsfreiheit? Für wen gilt sie? Ist wirkliche jede Stelle der öffentlichen Verwaltung zur Herausgabe von Informationen verpflichtet? Wo sind Grenzen der Informationsfreiheit und wann sind diese sinnvoll? Diese und weitere Fragen werden in den Themenblättern behandelt. Neben dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) lernen die Schülerinnen und Schüler die Debatte um einen “gläsernen Staat” kennen und sollen gemeinsam auch über Grenzen von Transparenz ins Gespräch kommen. Eine Zusatzaufgabe regt zur weiteren Recherche an und gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eine eigene IFG-Anfrage auszuprobieren.

Die Ausgabe der Themenblätter enthält einen Klassensatz von 32 doppelseitigen (identischen) Arbeitsblättern im Abreißblock. Hintergrundinformationen für Lehrkräfte bieten einen Überblick über das Thema und geben Hinweise für den Einsatz des Arbeitsblattes im Unterricht. Weiterführende Hinweise zum Thema und zu aktuellen Publikationen der bpb runden die Themenblätter Nr. 117 ab.

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Die Bundeszentrale für politische Bildung hat nun etwas im Programm, dass nicht nur in Klassensätzen, sondern bestimmt auch in Fraktionsgröße bestellt werden kann. Die Landtagsabgeordneten in Bayern, Niedersachsen und Sachsen könnten dies dringend gebrauchen. In Hessen ist dies anscheinend zumindest grundsätzlich nicht mehr nötig, auch wenn das dortige Informationsfreiheitsgesetz drüben bei Netzpolitik nicht gerade auf Begeisterung stößt.