VIVO ist eine Ontologie

VIVO ist nicht nur eine Software und ein Netzwerk, sondern auch eine Ontologie.

Wer sich mit Linked Data und Ontologien auskennt: hier geht’s zum OWL-File (Version 1.5). 1) Wer sich die Ontologie ansehen möchte und VIVO nicht installiert hat, kann dafür unter anderem den Protégé Ontology Editor nutzen. Wer sich nicht damit auskennt, sollte erst diesen Wikipedia-Artikel über Linked Open Data lesen, dann die Linked-Data-FAQ und dann den (englischen) Wikipedia-Artikel über Ontologien.

Oder, wie die deutsche Wikipediaseite 2) Wieso eigentlich “Ontologie (Informatik)” und nicht “Ontologie (Informationswissenschaften)”? zum Thema meint: Ontologien in der Informatik sind meist sprachlich gefasste und formal geordnete Darstellungen einer Menge von Begrifflichkeiten und der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen in einem bestimmten Gegenstandsbereich.

Bekannte Ontologien sind FOAF (für die Beschreibung von sozialen Netzwerken) oder Bibliontology (für bibliographische Daten). VIVO verwendet diese und andere Ontologien:

Ganz unten finden sich die Ontologie, um die es hier gehen soll, die VIVO-Ontologie. Diese Ontologie (in der aktuellen Version 1.4) kann man sich hier in einem bunten Diagramm ansehen. Vermutlich der beste Weg, sie kennenzulernen. Warum ist das Diagramm so schön bunt? Weil VIVO Teile verschiedenen Ontologien weiterverwendet und diese Teile in unterschiedlichen Farben dargestellt sind.

Paul Albert hat zwei Präsentationen zum Thema bei Slideshare:

Man kann in VIVO weitere Ontologien importieren und auch eigene anlegen. Die VIVO-Ontologie selbst ist organisationsübergreifend angelegt. Da jede Organisation ihre Hausregeln und Besonderheiten hat, können diese nicht in der VIVO-Ontologie abgelegt werden. Dafür baut man sich dann eben selbst eine. Im Backend gibt es dazu verschiedene Werkzeuge zum Browsen der Ontologie und zum Erstellen eigener Klassen.

Morgen geht’s dann weiter mit der VIVO-Community.

References   [ + ]

1. Wer sich die Ontologie ansehen möchte und VIVO nicht installiert hat, kann dafür unter anderem den Protégé Ontology Editor nutzen.
2. Wieso eigentlich “Ontologie (Informatik)” und nicht “Ontologie (Informationswissenschaften)”?