Buchverbrennung in Kalifornien wurde abgesagt

Sarah K. Burris beschrieb eine  Buchverbrennung in Kalifornien, die für den 19. August 2017 geplant war und “aus Angst vor der Linken” abgesagt wurde:

“This includes literature of Marxism, Communism, Bolshevism, literature with liberal, democratic tendencies/attitudes, and writings supporting the decline of Western Culture,” the event description read. “Books on sexuality and sexual education which serves to indoctrinate the life of degeneracy, such as Cosmo and Teen Vogue should be brought to the fire as well. We will also burn the Koran, publications such as Karl Marx, and more. We must create a future without degeneracy for our children.”

Degeneriertes, Entartetes. Sowas muss natürlich verbrannt werden. Der Organisator wollte damit aber auf keinen Fall diese Literatur vernichten, man sei auch gegen Zensur.

“The event was in no way intended to eradicate these publications, more a symbolic way of showing that we do not approve of what is being taught to our children and maybe that should have been made clearer, I do not endorse the censorship of literature or personal political views in any way.”

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

UB Augsburg übernimmt Bibliothek der verbrannten Bücher

Sueddeutsche.de berichtet das die rund 12.000 Bände umfassende Sammlung, die Georg P. Salzmann in 30 Jahren zusammengetragen hat an die Universitätsbibliothek Augsburg geht. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Autoren deren Werke bei Bücherverbrennungen durch die Nazis zerstört wurden.

Am vergangenen Freitag haben der Sammler Georg P. Salzmann, der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch, Alois Loidl (Vizepräsident der Universität Augsburg) sowie der Vorsitzende des Vereins Patenschaften für verbrannte Bücher, Wolfram P. Kastner, den Vertrag über den Ankauf der Büchersammlung unterzeichnet.