Demolux verklagt Bibliotheksblogger (oder auch nicht?)

In Netbib las ich gerade, dass der mir bislang unbekannte Hersteller für Computermöbel Demolux (Slogan: “Sicher ist besser”) juristisch gegen das Schulbibliotheksblog Basedow1774 vorgeht. Oder auch nicht. Dem Blogger Günter K. Schlamp wurde anscheinend per Einschreiben (mit Rückschein; sicher ist besser!) zugestellt, aus dem Susanne Drauz zitiert:

In dem Einschreiben mit Rückschein steht wörtlich: “Wir haben deshalb am 21.07.2009 Strafanzeige erstattet” – gegen wen steht da wirklich nicht.

Das Ursprungsposting und die interessante Debatte in den Kommentaren findet man direkt bei Basedow1764.

Kunden zu verklagen (oder zumindest den Eindruck zu erwecken) ist sicherlich nicht die eleganteste Art, sein Unternehmen durch die Wirtschaftskrise zu führen, aber auf jeden Fall eine originelle Form der Öffentlichkeitsarbeit. Oder auch nicht.

Update: Hier noch das besagte Einschreiben (PDF). Ich käme mir auch verklagt vor.

"Wir bohren den Kunden sogar die Wurmlöcher ins Holz"

Auf den Seiten von Welt.online findet sich ein Bericht über den Bibliotheksmöbelhersteller Paschen.
Die Firma Paschen stellt individuelle Regale, ganz nach den Wünschen der Kunden her, egal ob im Stil des Rokoko, der Moderne, der Klassik, des Barock oder der Romantik. Auch ungewöhnlich scheinende Wünsche, wie Wurmlöcher werden erfüllt. “Eine Bibliothek ist nicht einfach nur ein Aufbewahrungsort wie ein Regal, sie ist vielmehr ein Zuhause für Bücher”, sagt der Inhaber Paschen.

Auch der Vatikan hat jetzt eine Bibliothek in Auftrag gegegeben im Stil des Rokoko.