Was macht eigentlich… Libreka?

Vor einigen Monaten haben wir hier schon einmal über Libreka berichtet, unter anderem auch darüber, dass die Nutzungsbedingungen für Verleger wenig verlockend sind. Einer der Hauptkritikpunkte war die gnadenlose Ineffizienz des Projektes. Katja schrieb im Buchmessenblog:

Fakten auf den Tisch: von den 19.000 im VLB derzeit vertretenen Verlagen haben es knapp 350 geschafft, bisher etwa 8.000 Bücher einzuscannen, zu hosten und für libreka freizugeben.

Nun sind fünf Monate vergangen. Zeit für eine kleine Medienzählung. Freundlicherweise ist bei den einzelnen Kategorien angegeben, wieviele Medien jeweils enthalten sind.
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Libreka will Verlage knebelbinden

Heise macht darauf aufmerksam, dass die Konditionen für den Libreka-Scan-Service eine für interessierte Verleger äußerst folgenreiche Klausel enthalten:

Weniger offensiv kommuniziert, aber durchaus nicht versteckt ist eine Klausel in den Bedingungen des Scan-Service, die die Verleger dazu verpflichtet, die Bücher für die komplette Dauer ihrer Lieferbarkeit auf der Onlineplattform zu lassen – eine nachträgliche Rücknahme, wie sie sonst in den Verträgen vorgesehen ist, wird damit ausgeschlossen.

Die in Millionenhöhe liegenden Kosten für Libreka werden übrigens durch eine Preiserhöhung beim Verzeichnis Lieferbarer Bücher quersubventioniert.