Web 2.0 in Bergisch Gladbach

Wer sich über das Hallo aus Bergisch Gladbach gewundert hat: Gestern und heute findet ebendort ein Informations- und Erfahrungsausstausch zum Thema DV-Systembetreuung in Hochschulbibliotheken. Gestern ging’s um Web 2.0.

Die Diskussion hätte meinetwegen durchaus noch etwas länger dauern können. Zumindest einigen der Teilnehmer werde ich aber sicherlich noch das eine oder andere Mal begegnen. Zum Beispiel beim Bibcamp 2009 oder beim Hobsy-Workshop über Mikroformate. Informationen zum Hobsy-Workshop gibt es hier und hier, und zur “Anmeldung” geht es hier.

Die Links:
http://delicious.com/CH_/bergisch_gladbach_2008

Die Präsentation:

13 Dinge – Selbstlernkurs für BibliothekarInnen

Der erste “Selbstlernkurs für Bibliothekswesen”, Lernen 2.0, startete im April 2008 und ist inzwischen beendet. Nun gibt es eine Neuauflage: “13 Dinge” (der Name bezieht sich auf die Anzahl der Lektionen) beginnt mit der Einrichtung eines Blogs, die Schritt für Schritt erklärt wird. Im Weblog können alle TeilnehmerInnen ihre Lernfortschritte dokumentieren. Später geht es unter anderem um Tagging, RSS, Bildgeneratoren, Wikis, populäre Dienste wie Librarything und vieles andere mehr.

Wer das Web 2.0 bislang nur passiv oder sogar gar nicht genießt: Auf geht’s!

Lernen 2.0 – Jetzt geht's los!

In einem der etwas unstrukturierten Inetbib-2008-Postings hatte ich es schon erwähnt: Edlef Stabenau hat die Learning-2.0-Materialien, die von verschiedenen Leuten ins Deutsche übertragen wurden, nun in ein Blog gepackt und es sind auch schon die ersten beiden Resultate zu sehen.

Wer also am eigenen Leib erfahren möchte, was es mit diesem ominösen “Web 2.0” auf sich hat, möge sich dorthin begeben.

Inetbib 2008: Bibliothekar 2.0

Bibliothek 2.0: Upgrade vom Bibliothekar zum Bibliothekar 2.0

Lambert Heller referiert über den Wandel der beruflichen Erfordernisse. Beschleunigung, neue Medien, Techniken, lebenslanges Lernen.

Patrick Danowski: “Bisher sind wir Wegweiser zu guten Informationen, jetzt können wir auch Wegweiser zu guten Diensten sein.”

Tugenden der BibliothekarInnen 2.0; Neugierde, offen für Veränderungen, Neues auszuprobieren, selbst mit neuer Technik vertraut werden.

Kleine Anmerkung am Rande: Patrick betont zu Recht, dass es notwendig und sinnvoll ist, einfach mal etwas auszuprobieren, ohne gleich zu wissen, wofür etwas denn gut sein könnte. Der berufliche Alltag lässt das leider nur sehr eingeschränkt zu.

Er berichtet von einem Aprilscherz, bei dem ein US-amerikanischer Bibliotheksleiter verkündete, die Katalogisierung werde geschlossen, es gibt jetzt statt des Kataloges ein Wiki, in dem die Nutzer die bibliographischen Daten selbst eintragen. Ich hoffe, das spricht sich bei der Bertelsmann-Fraktion des deutschen Bibliothekswesens nicht herum. Der oder die eine oder andere Bibliotheksleiter könnte auf die Idee kommen, so sei doch noch ein bißchen Personal zu sparen.

Lambert Heller ruft zur Partizipation auf. Kurzform: Bloggt, Kollegen! Abonniert RSS-Feeds! Nutzt Social-Bookmarking-Dienste!

Siehe auch Edlefs neues Lernen-2.0-Blog.

Immerhin wurde um mich herum eifrig mitgeschrieben. Mal sehen, ob die Biblioblogosphäre bald explodiert, ;o)