Online-Lexikon für bayerische Geschichte

Das erste wissenschaftliche Sachlexikon zur bayerischen Geschichte, das “Historische Lexikon Bayerns” ist nun online frei zugänglich. Es erweitert die Personen- und Ortsdatenbanken der Bayerischen Landesbibliothek Online (BLO) durch ein Nachschlagewerk zu Sachbegriffen und enthält bereits 337 Artikel.

Das Lexikon bietet komfortable Möglichkeiten, wissenschaftlich fundierte, verlässliche Informationen über die Kultur und Geschichte des Freistaats zu recherchieren. […]
Das inhaltliche Spektrum reicht von der politischen Geschichte über Recht, Wirtschaft, Religion, Alltag, Technik und Militär bis hin zu Kunst und Literatur.

Das Historische Lexikon Bayerns wird am 11. Dezember 2006, 18.30 Uhr, in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften der Öffentlichkeit vorgestellt.

[Via idw]

DRM und Europäische Digitale Bibliothek

Wie auch Karl-Heinz Rödiger meint EU-Medienkommissarin Viviane Reding, dass “es von größer Bedeutung [ist], dass wir das Problem der Interoperabilität zwischen Geräten angehen.”

Sie äußert sich weiterhin noch zur Europäischen Digitalen Bibliothek:

Als eine ihrer Herzensangelegenheiten bezeichnete Reding nicht zuletzt auch ihr Projekt “digitale Bibliothek”, um die Zugänglichkeit “verwaister” und beispielsweise nicht mehr im Druck verfügbarer Werke zu sichern. Für diese Inhalte müssten alsbald eigene Datenbanken von Verwaltungen, Kreativen, der Wirtschaft und den Bibliotheken eingerichtet werden.

[via Heise]

Illegales "Librarying"

Über eine illegale Aktivität namens “Librarying” (im Zusammenhang mit dem neuen australischen Urheberrecht) berichtet Heise:

In seiner [Anm.: Generalstaatsanwalt Philip Ruddock] FAQ heißt es, es müsse bei Radio- und Fernsehaufnahmen zwischen “librarying” und “time-shift recording” unterschieden werden. Das erste diene dazu, eine Sammlung zum wiederholten Anschauen anzulegen und sei nicht zulässig; das zweite dazu, eine Fernsehsendung zu einem versetzten Termin zu schauen. Das sei legitim und dabei dürften Familienmitglieder und Freunde dabei sein.

Spendensammeln für Lüneburgs Unibibliothek

Das Hamburger Abendblatt berichtet über eine Spendensammelaktion, die von 14 Teilnehmern eines Marketingseminars gestartet wurde. Von der Projektseite:

  • Die Universität Lüneburg braucht mehr Bücher, denn nur eine gut ausgestattete Bibliothek sichert erfolgreiches Studieren, Lehren und Forschen
  • Heute schneidet die Ausstattung der Universitätsbibliothek Lüneburg im Vergleich mit den Bibliotheken anderer deutscher Hochschulen schlecht ab

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Änderungen der Erfassung für die Deutsche Bibliotheksstatistik

Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) wird für das nächste Jahr einen leicht geänderten Fragekatalog (PDF) vorlegen.

  • Keine Unterscheidung mehr zwischen Tausch und Geschenk; diese beiden Erwerbungsarten werden unter dem Punkt „sonstiger unberechneter Zugang“ zusammengefaßt. Die Differenzierung zwischen Geschenk und Tausch durch unterschiedliche Bestelltypen im ACQ ist somit nicht mehr erforderlich.
  • Die Fächerstatistik für den Zugang von und die Ausgaben für gedruckte Bücher wird auf diejenigen Titel beschränkt, deren Erscheinungsjahr maximal 5 Jahre zurückliegt. Ziel ist es, aktuelle Durchschnittspreise pro Fach zu erreichen.

Näheres hat die AG Statistik der Fach-AG Lokale Geschäftsgänge im GBV-Wiki zusammengefasst. Dort finden sich auch die Folien eines Vortrags (PPT) von Peter Sbrzesny.

IFLA 2.0?

PatrickD schreibt über IFLA 2.0. Eine erhöhte Sichtbarkeit der IFLA-Arbeit ist sicherlich sinnvoll, wenn nicht sogar dringend geboten. Auf kommerzielle Web-2.0-Dienste würde ich jedoch nicht zurückgreifen. Ein Konkurs, und alles muss noch einmal von vorne aufgebaut werden. Und gerade eine Institution wie die IFLA sollte auf Nachhaltigkeit bauen.