Eröffnung des Stefan Heym-Kabinetts

Anlässlich des 5. Todestages des Schriftstellers wurde diese Woche das Stefan Heym-Kabinett eröffnet. Die Stadtteilbibliothek Berlin-Adlershof trägt bereits seit zwei Jahren Heyms Namen und ist mittlerweile zur Standardergänzung für den Literaturunterricht geworden.
Jetzt kommt ein eigener Bau hinzu, um an Leben und Werk des deutsch-jüdischen Autors und Aktivisten zu erinnern.

[Via taz]

Aktuelle Ausgabe des ZKBW-Dialog online

Die HTML-Version des „ZKBW-Dialog : Infos und Recherche-Tipps für die Südwest-Region“ ist unter:

http://titan.bsz-bw.de/cms/service/fernleihe/zkbw-dialog/

abrufbar und informiert unter anderem über den Beitritt der Goethe-Institute und ihre Bibliotheken in aller Welt zum Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB). Bei einer europaweiten Ausschreibung hat das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg den Zuschlag erhalten.

[Via InetBib]

UB Leipzig zeigt Blatt des Codex Sinaiticus

Im Rahmen der Vorstellung eines Projektes in Kooperation mit der British Library, der Russischen Nationalbibliothek und dem Katharinenkloster auf dem Sinai, zeigt die UB Leipzig am Donnerstag ein Originalblatt des Codex Sinaiticus.
Das von der DFG mitfinanzierte Projekt zielt darauf die auf die Bibliotheken verteilten Fragmente virtuell zusammenzuführen.
Der Codex Sinaiticus gilt als älteste Bibel der Welt (erste vollständige Fassung des Neuten Testaments) und ist auch gleichzeitig eines der ersten Bücher der Welt.
Am 14.12.2006 sprechen zu diesem Projekt Vertreter des Projektes im Hauptgebäude der Universitätsbibliothek Leipzig. Außerdem erscheint eine Broschüre zum Codex.

[via Leipziger Internet Zeitung]

Deutschsprachige Biblioblogsuche

Irgendwo in den Netbib-Kommentaren wurde mal über die Möglichkeit diskutiert, Google Coop für eine Suche über deutschsprachige Biblioblogs zu nutzen. Unter https://infobib.de/blog/biblioblogsuche/ ist jetzt ein erstes Ergebnis zu sehen. Es sind zwar erst ca. 15 Blogs enthalten, aber das kann man relativ schnell erweitern. Wer dabei mitwirken möchte, melde sich bitte im Kommentar oder per Email.

Cui bono? Kann ich nicht beantworten. Bei der Suche nach der Netbib-Diskussion bin ich mit der Suche schon einmal gescheitert. Aber als Spielzeug allemal einen Blick wert.

Libreas würdigt Umstätter

In der neuen Libreas-Ausgabe, in deren Schwerpunkt es um einen Blick über den deutschen Tellerrand – unter anderem nach Polen, Südkorea oder Island – geht, wird Walther Umstätter ausführlich gewürdigt.

Wofür man Walther Umstätter in jedem Fall die Zeit und Muße eines jung gebliebenen Emeritus wünscht, ist die Wiederaufnahme eines Unterfangens aus den 1970er Jahren: Damals schrieb er ein Kinderbuch, in dem die Bibliothek, „verpackt in eine Art Kästner-Krimi“ kindgerecht erklärt wurde.

Dem kann ich mich anschließen.

Online-Lexikon für bayerische Geschichte

Das erste wissenschaftliche Sachlexikon zur bayerischen Geschichte, das „Historische Lexikon Bayerns“ ist nun online frei zugänglich. Es erweitert die Personen- und Ortsdatenbanken der Bayerischen Landesbibliothek Online (BLO) durch ein Nachschlagewerk zu Sachbegriffen und enthält bereits 337 Artikel.

Das Lexikon bietet komfortable Möglichkeiten, wissenschaftlich fundierte, verlässliche Informationen über die Kultur und Geschichte des Freistaats zu recherchieren. […]
Das inhaltliche Spektrum reicht von der politischen Geschichte über Recht, Wirtschaft, Religion, Alltag, Technik und Militär bis hin zu Kunst und Literatur.

Das Historische Lexikon Bayerns wird am 11. Dezember 2006, 18.30 Uhr, in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften der Öffentlichkeit vorgestellt.

[Via idw]

DRM und Europäische Digitale Bibliothek

Wie auch Karl-Heinz Rödiger meint EU-Medienkommissarin Viviane Reding, dass „es von größer Bedeutung [ist], dass wir das Problem der Interoperabilität zwischen Geräten angehen.“

Sie äußert sich weiterhin noch zur Europäischen Digitalen Bibliothek:

Als eine ihrer Herzensangelegenheiten bezeichnete Reding nicht zuletzt auch ihr Projekt „digitale Bibliothek“, um die Zugänglichkeit „verwaister“ und beispielsweise nicht mehr im Druck verfügbarer Werke zu sichern. Für diese Inhalte müssten alsbald eigene Datenbanken von Verwaltungen, Kreativen, der Wirtschaft und den Bibliotheken eingerichtet werden.

[via Heise]