ZB Medizin informiert über Urheberrechtsänderung

Die Deutschen Zentralbibliothek für Medizin startet eine Infokampagne in Sachen Urheberrechtsnovelle:

In großer Sorge wegen der Einschränkung bzw. des Verbots dieses Services durch die vorgesehene aktuelle Urheberrechtsanpassung fragt die Bibliothek derzeit bei einer anfallenden Email-Auslieferung ihre Kunden an: „Möchten Sie zukünftig 30 Euro für die elektronische Lieferung eines Zeitschriftenartikels zahlen? Diese Gefahr ist Realität!“.

Quelle: Medinfo. Lesen und nachmachen!

Librarian 2.0

2.0 wohin man sieht. Nun auch die Bibliothekare. Stephen Abram versucht sich m Sirsi Newsletter an einer Definition des Librarian 2.0. Zitat:

First and foremost, Librarian 2.0 understands his or her users at a deep level – not just as pointers and clickers. Librarian 2.0 understands end users deeply in terms of their goals and aspirations, workflows, social and content needs, and more. Librarian 2.0 is where the user is, when the user is there.

Hier wird kein Librarian 2.0 beschrieben, das sollte eigentlich der/die durchschnittliche BibliothekarIn sein.

[via Bibliotan]

Rund 8300 Bücher der Anna-Amalia- Bibliothek wiederbeschafft

2 Jahre nach dem Brand in der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar sind ca. 8300 der 50.000 zerstörten Bücher wieder beschafft worden. Laut der Bibliothekarin Katja Lorenz stammt ungefähr die Hälfte davon aus Schenkungen, die restlichen Bände wurden bei Antiquariaten, Auktionen oder im Internet erstanden. Bisher wurden für den Ersatz der Bücher ca. 1 Million Euro ausgegeben.
Die Klassikstiftung Weimar rechnet damit, dass in ca. 30 Jahren 70% der völlig zerstörten Bücher ersetzt werden können. Für die Restaurierung der 67.000 beschädigten Bücher werden rund 20 Jahre benötigt.

[via mdr.de]

Vorschlagsfunktion und Popularitätsranking im KUG

Oliver Flimm stellt in Inetbib zwei neue Funktionen des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) vor:

1. Recommender-Funktion

Durch statistische Auswertungen des Ausleihverhaltens im Bestand der USB sowie des Nutzungsverhaltens im KUG Recherche-Portal werden zu einem gegebenen Titel nutzer- bzw. sessionspezifische Überschneidungsmengen mit anderen ausgeliehenen/-gewählten Titeln bestimmt.

2. Popularitaets-Funktionen

Durch aehnliche Auswertungen wird die Popularitaet einzelner Titel
bestimmt. Auf dieser Grundlage werden im KUG nun Top 20 Auswertungen
der meist aufgerufenen Titel fuer alle Kataloge (separat) angeboten
(ueber Recherche->Top 20 oder dem Icon ‚Top 20‘ in der
Einzeltrefferanzeige).

Näheres auf der Seite „Der Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) – Einsatz und technischer Aufbau„.

Die KUG-Funktionen sind realisiert mit der Open-Source-Software OpenBib. Mehr über OpenBib unter anderem hier und hier.

Leser, Nutzer oder Kunde?

Die Unsitte, von Bibliothekskunden zu sprechen und zu schreiben, beschäftigt mich schon etwas länger. Hans-Christoph Hobohm bot sogar eine Fortbildung zum Thema („König Kunde in der Bibliothek?„) an, die sich allerdings eher auf Bibliotheksmarketing konzentriert hat. Auf der siebten Seite seiner Begleitmaterialien (PDF) zu dieser Veranstaltung stellt er „alte“ und „neue“ Begriffe gegenüber. Zum Beispiel „Leser“ vs. „Kunde“. Leider wird der Begriff des Kunden auf den Folien nicht definiert. Ich vermute, dies geschah auch während der Fortbildung nicht. Zumindest wird ebd. auch der Begriff „Nutzerbindung“ gebraucht; eine einheitliche Begriffsverwendung ist nicht zu erkennen. Im ebenfalls von Hobohm erstellten SERVQUAL-Fragebogen ist die Rede von Benutzern. Das sind dann schon 3,5 Begriffe für ein und die selbe Person.
„Leser, Nutzer oder Kunde?“ weiterlesen

Trackback-Test

Da anscheinend weder ein- noch ausgehende Trackbacks funktionieren, schreibe ich dieses kleine Artikelchen, um mal ein bißchen zu testen. Der/die geneigte Leser/in möge das hier also geflissentlich ignorieren.

Testlink.

Aldi-Bibliothek in Brandenburg

Die Gemeinde Wildau in Brandenburg hat zwecks Modernisierung ihrer Bibliothek ein Angebot der Handelskette Aldi angenommen.
Der Konzern wird am bisherigen Standort für die bautechnisch verschlissene Bibliothek einen Neubau errichten, indem die Gemeinde dann langfristig rund 435 Quadratmeter zur Unterbringung der rund 20 000 Medien mietet, berichtet die Maerkische Allgemeine.
Die neue Bibliothek soll bereits im Januar 2008 fertig sein.

Bücherspenden dank WM

Die Teilbibliotheken der Universität Bayreuth konnten sich gestern über Bücherspenden im Wert von rund 6.000 Euro durch Vertreter der Fachschaften freuen. Durch Getränkeverkäufe während der WM-Übertragung im Audimax, hatten die Fachschaften das Geld eingenommen und nun den Bibliotheken in Form von Büchern gespendet. Der Universitätspräsident Prof. Helmut Ruppert lobte das Engagement der Bayreuther Studierenden und bezeichnete die Spendenaktion schmunzelnd als „einen Vorgriff auf die kommenden Studentenbeiträge“.

[via idw]