Micro-Blogging in Unternehmen

Sebastian Cario vom (gerade etwas dahindämmernden) Enterprise-2.0-Blog hat seine Bachelor-Arbeit mit dem Titel Potenziale von Mikro-Blogging im Unternehmen – Analyse bisheriger Anwendungsbeispiele gerade OA veröffentlicht. Zweitbetreut wurde die Arbeit übrigens von Jakob Voss. Dies wird die passende Lektüre zur Vertwitterung der TIB/UB.

Niklas Luhmann erklärt seinen Zettelkasten

Niklas Luhmann erklärt in einem Interview, wie sein berühmter Zettelkasten funktioniert. Es gibt verschiedene Versuche, solch einen Zettelkasten elektronisch nachzubilden. Einer ist Markus Krajewskis synapsen, ein anderer Daniel Lüdeckes Zettelkasten.

Würde Luhmann heute anfangen, seine Gedanken und Fundstücke zu ordnen, würde er sich vermutlich an einen Computer setzen und diese oder ähnliche Programme nutzen. Prinzipiell ist diese Art der Sammlung auch mit fast jedem Literaturverwaltungsprogramm möglich. Auch Wikis lassen sich als Zettelkasten einsetzen. Spannende Gedanken zu diesem Thema notierte Johannes Moskaliuk in seinem Blog. Ob man Luhmanns Zettelkasten in näherer Zukunft in ein Wiki übertragen wird, ist eher zweifelhaft. Erst vor ein paar Monaten schrieb Die Welt:

Und dann kommt der Zettelkasten. Kieserling ist begeistert: „Man kann lange Passagen daraus im Zusammenhang lesen.“ Er soll komplett abgeschrieben werden und vielleicht auf CD-ROM erscheinen.

Von der CD-ROM zum Wiki ist es ein weiter Weg…

Bei Youtube gibt es übrigens noch zahlreiche Interviews mit und über Luhmann.

ToDo in Wikipedia

Überprüft zufällige Artikel auf Wikipedia, ob’s da was zu tun gibt. Als ob man nicht schon genug Arbeit hätte…

Als Ergebnis bekommt man zum Beispiel mitgeteilt, dass der Artikel zu Paul Franken doch dringend verbessert werden müsste. Es gibt auch gleich Ansatzpunkte:

  • Dieser Artikel könnte ein Bild gebrauchen!
  • Dieser Artikel hat keine externen Verweise. Es muss doch was zu finden sein!
  • Dieser Artikel verweist nicht auf andere Sprachversionen!
  • Beginne die Artikel K.St.V. Semnonia, Paul Egon Hübinger.

Hier geht’s zum Tool.