DDC-Verteilung in DINI-zertifizierten Repositorien

Im OAN-Blog ist eine Übersicht über die Häufigkeit von DDC-Klassifikationen in DINI-zertifizierten Repositories veröffentlicht worden.

Interessant ist dabei natürlich die Frage wie sich die fachliche Verteilung aller Dokumente des OAN-Datenraums gestaltet. Welche Fachdisziplinen sind besonders stark vertreten, welche weniger? Ein Stück weit sind diese Daten sicherlich auch ein Indikator dafür, in welchen Fachbereichen Open Access mehr Anklang findet als in anderen.

Dass die Klassifikationen Medizin, Informatik und Wirtschaft vorne liegen, ist nicht weiter verwunderlich. Ebenso die nachfolgenden naturwissenschaftlichen Disziplinen. Überraschend stark vertreten mit 2,14% ist jedoch auch die Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Dies entspricht laut OAN-Suche zur Zeit 687 Dokumenten. Weniger verwunderlich dagegen das sehr schwache Abschneiden der Geisteswissenschaften.

Bibliotheken in der Wirtschaftskrise

Verschiedene, nicht nur aktuelle Artikel zur Lage der Bibliotheken in der Wirtschaftskrise:

Die Tage der Zivilisation sind gezählt, wenn der wirtschaftliche Aufstieg nicht bald beginnt.

Library sees 11 percent increase in use

The dip in the economy has made the library more popular, and a library expansion and remodeling five years ago helped draw more users, Myers said.

Redouble or Retrench? Reacting to the Financial Crisis

Clearly, it will take more work than in the past to raise money. However, a new opportunity is there, and the money is there. I maintain that this is not the time to retrench; it is the time to redouble our efforts.

Campaign is on to save one of region’s libraries

Cllr Sir Peter Brown, the council’s communities chief, said: “We have to chop £2 million from an £8 million budget and we are looking to provide the best possible library service within that budget.”

Johnson County Library a busy place to be

“But we are also finding that the tight economy is bringing in those who are searching for jobs and career information or wanting to use computers. Many patrons are cutting back in their personal budgets and look to the library as a free resource for newspapers, magazines, and audiovisual materials as well as books that they no longer are able to or want to purchase.”

Letter: Local libraries offer a wide assortment of services

In this economy where can one go to explore the world for free? Come over to the library and see. The residents of our community do use the library, so let’s keep it going.

Die Stadt der Bücherwürmer

Erwachsene zahlen für die Ausleihe pro Jahr 20 Euro. Kinder bis 18 Jahre dürfen den Service der Stadtbücherei gratis nutzen. Vielleicht ist das auch ein Teil des Erfolges für die Neumünsteraner, denn so manche familiäre Haushaltskasse hat in Zeiten der Wirtschaftskrise durchaus mal Ebbe.

Statista – Statistikportal

Angeblich über 1 Million Statistiken macht das Statistikportal Statista werbefinanziert und dadurch für den Nutzer kostenfrei zugänglich. Zu Bibliotheken wird nichts gefunden, zu Open Access auch nicht. Die Seite überzeugt jedoch durch nützliche Filter und eine Einbindungsfunktion. Das sieht dann so aus:

Die Statista-Anbieter wollen laut aktueller c’t ihre Datenbasis noch dieses Jahr verdoppeln. Bisher sind u.a. Statistiken von Allensbach und vom Statistischen Bundesamt enthalten.

Bibliotheken beliebter als Privatfernsehen

Die Überschrift klingt zumindest gut.

3,6 Millionen hören regelmäßig auf die Ratschläge der „Super Nanny“. Sechsmal so häufig holen sich die Deutschen Rat in der Bibliothek, wenn sie Familienprobleme haben oder Tipps für den Alltag brauchen! Mit 21 Millionen ausgeliehenen Ratgebern schlagen die Bibliotheken die Fernsehkonkurrenz mühelos. Unter anderem über ihre zunehmende Funktion als Ratgeber der Nation diskutieren 3.000 Experten Anfang Juni beim 97. Bibliothekartag in Mannheim.

Wer noch mehr Zahlen lesen will, mag vielleicht die hier zitierte Pressemitteilung lesen: Rat und Hilfe: Bibliotheken schlagen „Super Nanny“ – Trend geht zur Ratgeber-Literatur: 21 Millionen Ausleihen

Ein halbes Jubiläum

Am 23. November 2006 wurde das erste Posting auf Infobib.de veröffentlicht, seitdem kamen einige andere dazu. Infobib ist also heute genau ein halbes Jahr alt. Von im November durchschnittlich 36 Unique Visitors pro Tag sind wir bis jetzt im Mai bei ca. 860 angelangt, an den Spitzentagen waren es fast 1100-1200. Die Tendenz geht weiterhin nach oben. Selbst wenn man Crawler und Spambots abzieht und diese großzügig auf die Hälfte der Nutzerschaft schätzt, bleiben immer noch ca. 400-600 Aufrufe pro Tag.

Die drei bisher am häufigsten aufgerufenen Seiten sind übrigens:

  1. Bibliothek der Tiergeräusche
  2. LibWorld
  3. Biblioblogsuche

Vielen Dank an die Infobib-Leser!

Statistik-Tools für IM-Auskunft

In der Mailingliste DIG_REF werden zur Zeit Statistik-Tools für Instant-Messaging-Programme gesucht. Vorgeschlagen wurden bisher:

  1. Für Trillian der Trillian Log Viewer (Vorsicht, die Webseite ist eher retro-chic 😉 )
  2. Für das von mir favorisierte IM-Programm GAIM gibt es von den UNC Libraries ein kleines Tutorial, wie man dort die Statistiken und Transkripte am besten verwalten kann.

Was GAIM so alles kann, erfährt man hier.

Änderungen der Erfassung für die Deutsche Bibliotheksstatistik

Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) wird für das nächste Jahr einen leicht geänderten Fragekatalog (PDF) vorlegen.

  • Keine Unterscheidung mehr zwischen Tausch und Geschenk; diese beiden Erwerbungsarten werden unter dem Punkt „sonstiger unberechneter Zugang“ zusammengefaßt. Die Differenzierung zwischen Geschenk und Tausch durch unterschiedliche Bestelltypen im ACQ ist somit nicht mehr erforderlich.
  • Die Fächerstatistik für den Zugang von und die Ausgaben für gedruckte Bücher wird auf diejenigen Titel beschränkt, deren Erscheinungsjahr maximal 5 Jahre zurückliegt. Ziel ist es, aktuelle Durchschnittspreise pro Fach zu erreichen.

Näheres hat die AG Statistik der Fach-AG Lokale Geschäftsgänge im GBV-Wiki zusammengefasst. Dort finden sich auch die Folien eines Vortrags (PPT) von Peter Sbrzesny.