Neue Deutsche Biographie wird digitalisiert

Wie das Börsenblatt berichtet, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft nun zugesagt, die Digitalisierung der Neuen Deutschen Biographie (NDB) – des „biographischen Grundlagenwerks des deutschsprachigen Kulturraums – finanziell zu unterstützen.

Ihre ersten 22 Bände und die komplette Allgemeine Deutsche Biographie (ADB) werden von der Historischen Kommission bei der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Bayerischen Staatsbibliothek in den kommenden zwei Jahren digital im Volltext erschlossen und im Internet frei zur Verfügung gestellt.

Pressemitteilung

Libworld – Slovakia

The Central European country Slovakia emanated from the division of the Czechoslovakia in 1992/93.
After the end of Communist rule in the nineties of the 20th century the library system in Slovakia transformed „from a severely hierarchic and idealogically unilateral constructed system to an open and integrated system of public services for the information society“ [1] Kimlicka, Stefan: Das Bibliothekswesen in der Slowakei nach 1990. In: Bibliothek. Forschung und Praxis 28 (2004) H. 2, S. 204 – 209
. In the year 2000 a new Library Act was adopted. It provided legal framework and principles for the functioning of the Library Network in Slovakia.
Slovakia became a member of the European Union in May 2004.

More Information about the Slovak librarianship you can glean in the speech from Dusan Katuscak, the general director of the Slovak National Library.
„Libworld – Slovakia“ weiterlesen

Wikipedia-Inhalte sollen stärker geprüft werden

Laut Börsenblatt plant Wikimedia neue Kontrollfunktionen für die Online-Enzyklopädie Wikipedia:
Benutzer, die eine bestimmte Zeit bei Wikipedia angemeldet sind und eine bestimmte Anzahl an Bearbeitungen vorweisen können, sollen künftig Artikel als „gesichtete Version“ kennzeichnen können.

Zukünftig sollen in der Standardansicht nur Inhalte dargestellt werden, die von Wikipedianern als frei von mutwillig unsinnigen oder tendenziösen Änderungen gekennzeichnet wurden, teilt Wikimedia mit.

Virtuelles Kupferstichkabinett online

Am Freitag machten das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel das „Virtuelle Kupferstichkabinett“ online zugänglich.

Bereits jetzt ist der Online-Zugriff auf mehr als 4.000 Blätter aus dem 15. bis 18. Jahrhundert möglich. In vier Jahren sollen 30.000 Grafiken, versehen mit wissenschaftlichen Anmerkungen, per Internet zugänglich sein.

[via Heise.de]

Times verabschiedet sich von kostenpflichtigen Inhalten

Bereits gestern berichtete Spiegel Online, dass man ab sofort das Online-Angebot der New York Times wieder fast komplett kostenlos nutzen kann.

Kostenpflichtig bleiben nur die originalgetreue Digital-Ausgabe der gedruckten Zeitung in einem besonderen Software-Format (14,95 Dollar monatlich), die Online-Version des Kreuzworträtsels und Archiv-Inhalte aus der der Zeit zwischen 1922 und 1986.

Das nun letzte große kostenpflichtige Web-Publishing-Angebot, das „Wall Street Journal“ soll dem Beispiel der New York Times bald folgen. Zumindest wenn es nach Rupert Murdoch geht, der eine baldige Übernahme der Mediengruppe Dow Jones, die das WSJ herausgibt, plant, so Spiegel Online.

Die „WSJ“-Webseite ist seit 1996 in großen Teilen kostenpflichtig – und sie hat rund 980.000 zahlende Abonnenten, denen das Angebot 79 Dollar, respektive 49 Dollar für Abonnenten der Druckausgabe im Jahr wert ist.

Beide Magazine erhoffen sich durch Online-Werbung auf den kostenlosen Seiten mehr Umsatz als durch die zahlenden Abonnenten.

Neuer DBV-Newsletter erschienen

Ab heute ist die 113. Ausgabe des DBV-Newsletters online.

Darin findet sich unter anderem der Hinweis auf das von der AG Informationskompetenz NRW entwickelte Online-Tutorial Informationskompetenz. Das Tutorial wurde zur Nachnutzung, insbesondere für die Bibliotheken, die keine finanziellen oder personellen Kapazitäten für die Erstellung eines eigenen E-Learning-Tools haben, konzipiert. Es lässt sich ohne technische Hürden in das eigene Webangebot einbinden und an die lokalen Gegebenheiten anpassen und ergänzen. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Bibliothek als "ideologisches Privileg"?

Die NRZ berichtet heute über die Streichung der Bibliothekarinnen-Stelle an der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Düsseltal.
Dass mit Eintritt der bisherigen Stelleninhaberin in den Ruhestand der Rotstift angesetzt wurde, überrascht heutzutage wohl niemanden mehr. Die Argumente dafür aber sehr wohl:

Sylvia Pantel (CDU): Es könne doch nicht sein, dass eine Schule „bevorzugt werde“. Sie plädiert für ehrenamtliches Engagement. Gerhild Kocks (FDP) bezeichnete die Stelle für die Bibliothek sogar als „jahrzehntelanges ideologisches Privileg“ für eine Gesamtschule, das man nicht weiter „zementieren“ dürfe.