Spektakulärer Buchraub in London

In einem an den Film Mission Impossible erinnernden Raubzug in Feltham (London) wurden Bücher überwiegend aus dem 15. und 16. Jahrhundert gestohlen. Die Täter kletterten auf das Dach des Gebäudes und ließen sich durch in die Decke gebohrte Löcher etwa 12 m an Seilen herab, um Bewegungsmelder zu umgehen.

According to the Mail on Sunday, one dealer lost £680,000 worth of material. Experts said the most valuable item in the stolen haul was a 1566 copy of Nicolaus Copernicus’s De Revolutionibus Orbium Coelestium, worth about £215,000.

Among the other books stolen were early works by Galileo, Isaac Newton, Leonardo da Vinci and a 1569 edition of Dante’s Divine Comedy.

Es wird von einem Auftragsdiebstahl ausgegangen, da die Bücher auf dem freien Markt nicht verkäuflich seien. Mehr im Guardian.

Diebesnester in Bibliotheken

Zwar gibt es mangels Statistiken keine repräsentativen Zahlen über den Bücherschwund in Lesesälen. Aber faktisch gibt es ihn, viele Bibliothekare beklagen sich über Studierende, die Exemplare klauen oder verstecken. Die Täter sortieren die Fachliteratur absichtlich in die falschen Regale – auf diese Weise verschwinden laut deutschem Bibliotheksverband die meisten Bände. Sie tauchen ab in eine Art Paralleluniversum der nicht auffindbaren Bücher.

Mehr im UniSpiegel.

Besten Dank an Nina für den Hinweis!