TIB/UB erhält TOTAL E-QUALITY Prädikat

Das Prädikat zeichnet Unternehmen, Organisationen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus, die eine an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik verfolgen.

… ist auf der Homepage von TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. zu lesen.

Die Technische Informationsbibliothek/Universitätsbibliothek Hannover erhält die Auszeichnung nach 2004 bereits zum zweiten Mal.

[via idw]

Leibniz-Briefwechsel Weltdokumentenerbe

Der Briefwechsel des „letzten Universalgelehrten“ Gottfried Wilhelm Leibniz soll künftig zum Weltdokumentenerbe zählen, so der Beschluss des internationalen Beraterkomitees für das Unesco-Programm „Memory of the World„. Die ca. 15 000 Briefe werden als Teil von Leibniz‘ Nachlass in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover aufbewahrt.

[Pressemitteilung]

Libworld – France

Today in our Libworld series, Nicolas Morin and Marlène Delhaye give us a review about the biblioblogosphere in France. Both are academic librarians: Nicolas Morin works at the Université d’Angers, Marlène Delhaye at the l’Université Aix-Marseille III.
If you like to read more about the French librarianship, on www.bibliotheksportal.de the French Ministry of Education and Cultural Affairs offers some information in English, French, Spanish and German.
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Deutsche Medien in Nordkorea unerwünscht

Vor drei Jahren war es eine Sensation, als im Goethe-Institut in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang ein Lesesaal eröffnet und damit die Auslage westlicher Medien geduldet wurde. Nun wurde der neugewonnenen Freiheit ein jähes Ende gesetzt:

Vor einigen Wochen entfernte der nordkoreanische Partner des Goethe-Instituts, die Koreanisch-Deutsche Freundschaftsgesellschaft, alle Zeitungen und Zeitschriften aus dem Lesesaal. Offiziell rechtfertigt Pjöngjang das Vorgehen damit, dass der Bestand an wissenschaftlichen und technischen Publikationen erweitert werden solle.

Naheliegend ist jedoch, dass die kritische Berichterstattung in deutschen Medien der nordkoreanischen Führung missfiel. Nun wird von deutscher Seite über die Schließung des Lesesaals nachgedacht:

„Ich sehe keinen Grund, warum wir das Angebot an Büchern und Medien in dem Lesesaal einschränken sollten“, erklärte der Bundestagsabgeordnete und Leiter der deutschen Delegation, Hartmut Koschyk (CSU), am Mittwoch. Noch hofft man, dass Pjöngjang einlenkt.

[via LexisNexis aus Stuttgarter Zeitung, online nur kostenpflichtig]

Virtuelle Judaica-Sammlung Frankfurt

Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main digitalisiert derzeit in einem DFG-geförderten Projekt ihre Judaica-Sammlung, da der schlechte Zustand vieler Bände keine Ausleihe mehr erlaubt.
Die „Virtuelle Judaica-Sammlung Frankfurt“ soll in vier Jahren vollständig erfasst sein und dann
mit der Deutschen Nationalbibliothek und mit Wikipedia vernetzt werden.

[via Frankfurter Rundschau]

Stadtbüchereien Düsseldorf ziehen positive Bilanz

Die WZ berichtet heute über steigende Nutzungszahlen der Stadtbüchereien Düsseldorf. Deren Leiter, Norbert Kamp, sieht sich damit schon „mindestens in NRW an der Spitze“. Er führt diese Entwicklung vor allem auf „konsequentes Zielgruppenmarketing und Investitionen“ zurück. Letztere sind vor allem dem Pisa-Schock zu verdanken, woraufhin den Bibliotheken wieder mehr finanzielle Ressourcen zugestanden wurden.

Ab Herbst soll in Düsseldorf die elektronische Medienausleihe sogar rund um die Uhr, sieben Tage die Woche angeboten werden.