Seinen Einstieg ins Semantic Web an der UB Bochum beschreibt Philipp Baar in seinem Blog.
Kategorie: Bibliothek
Vorlesegebühren in Belgien
Laut Heise verlangt die SABAM (so etwas wie die belgische VG Wort oder GEMA?) nun Gebühren für das Vorlesen von Büchern in Bibliotheken:
Belgische Bibliotheken sollen Urheberrechtsabgaben zahlen, wenn sie Vorlesestunden für Kinder veranstalten. Mit dieser Forderung ist der belgische Rechteverwerter Sabam an mehrere Stadtbibliotheken herangetreten, wie die belgische Tageszeitung De Morgen am Dienstag meldet. Wer ein urheberrechtlich geschütztes Buch in einer Bibliothek vor Publikum laut vorlese, müsse an den Rechteinhaber zahlen, so die Forderung der Sabam.
Fällig seien etwa 250 Euro pro Jahr.
Ich wage die These: Wenn Kindern in Bibliotheken nicht mehr oder aber weniger vorgelesen wird, werden sie mit geringerer Wahrscheinlichkeit fleissige Bücherkäufer werden. Das klingt für mich nach einem klassischen Schuss ins eigene Knie.
Hat jemand hier ein paar Kenntnisse der VG Wort-Tarife? Für Veranstalter von Lesungen finde ich da folgende Angaben:
Die VG WORT nimmt das Recht des öffentlichen Vortrags eines erschienen [sic!] Werkes (§ 19 Abs. 1 UrhG) wahr.
Hierunter fallen insbesondere Lesungen.
Im Merkblatt Vortragsrecht (PDF) sind auch Tarife zu finden. Pauschaltarife für Bibliotheken habe ich nicht gefunden. ÖB-KollegInnen, wie sieht’s aus?
PS: Über den Wikipedia-Artikel zur SABAM findet man auch diesen amüsanten Artikel über die belgische GEMA-Schwester.
Live in the library 21: Al Bardezbanian's "Anatolian Memories"
Robin Kearton, Tom Faux, and Michael Shapiro performed „Anatolian Memories“ by Al Bardezbanian’s live at Urbana Free Library on January, 15th.
If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with „live in the library„.
Trend Nr. 3 für 2010: Bibliothekarische APIs
Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden. Dieses Posting ist zugebenermaßen sehr kurz. Und auch ein wenig zu optimistisch angelegt.
Das Jahr 2010 wird das Jahr der bibliothekarischen APIs!
Unified Resource Discovery Tools
Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.
Die Dummheitsvermutung
Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.
Aus einem Kommentar in der Zeit
Die Dummheitsvermutung ist die häufig öffentlichen Kommunikationsakten zugrundegelegte Annahme, die Adressaten seien dumm – wie dumm, ist unterschiedlich, aber jedenfalls dümmer, als sie sind. Die Dummheitsvermutung gilt wie die Unschuldsvermutung jeweils bis zum Beweis des Gegenteils. Doch während die Unschuldsvermutung die gesellschaftlich nützliche Funktion erfüllt, nicht nur Verdächtige vor Vorverurteilungen zu schützen, sondern auch Nichtverdächtige vor einem Klima des allgemeinen Misstrauens, leistet die Dummheitsvermutung einem solchen allgemeinen Misstrauen Vorschub – nur dass der Verdacht ein anderer ist. Die Dummheitsvermutung wirkt als gegenseitige soziale Kontrolle, die gewährleistet, dass jeder einzelne möglichst oft hinter seinem Potential zurückbleibt. Sie verhindert ein Entkommen der Gesellschaft aus der selbstverschuldeten Geistlosigkeit und Mittelmäßigkeit.
Die Bibliothek als Ort
Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.
- Teil 1: Das Projekt
- Teil 2: Trendanalyse
- Teil 3: Lernen – eine Definition
- Teil 4: Kundenanforderungen
- Teil 5: Das Konzept, Teil 1
- Teil 6: Das Konzept, Teil 2
- Teil 7: Raumgestaltung
- Teil 8: Online-Angebote
http://blog.goethe.de/librarian/archives/375-Bibliothek-nur-noch-als-Ort.html
[via Lesewolke]
Blogstöckchen: Das beste/wichtigste LIS-Werk der letzten Jahre
Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden. Eigentlich wollte ich ausführlich begründen, warum das Buch so lesenswert ist. Das mache ich jetzt nicht mehr. Ich werfe das Stöckchen auch niemandem zu. Wer es aufheben möchte, soll das natürlich dennoch gerne machen!
Vor kurzem fragte ich:
Was mich zu der Frage bringt, ob Blogstöckchen schon so sehr außer Mode sind, dass man eine Vintage-Retro-Renaissance-Auflage mit der Frage starten kann, welche drei Bücher der letzten fünf Jahre für den LIS-Bereich persönlich am besten/wichtigsten gefunden wurden. Kann man?
Die Reaktion war einstimmig positiv. Ich erweitere die Auswahl allerdings auf Zeitschriftenartikel, Blogpostings und so weiter. Gleichzeitig reduziere ich die Anzahl auf ein einziges Werk. Mein Favorit, der mir nach nicht allzu langem Überlegen eingefallen ist:
Weinberger, David: Das Ende der Schublade : die Macht der neuen digitalen Unordnung. München: Hanser.
Dieses Buch sollte jeder lesen, der in irgendeiner Art und Weise mit Ordnungssystemen zu tun hat. Bibliothekswesen auf jeden Fall. Und auch jedem, der einfach gerne gut geschriebene Sachbücher liest, kann ich es ans Herz legen.
GOQR.me
Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.
QR-Code-Generator: http://goqr.me/
Top-level domain .data?
Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.
Der Vorschlag von Stephen Wolfram wurde im deutschsprachigen Raum m.E. nicht wirklich wahrgenommen, ich möchte ihn daher noch einmal hervorholen. Wolfram schlug kürzlich vor, eine TLD .data einzuführen.