Wikipedia gefährdet?

“Wikipedia will fail in four years, crushed under the weight of an automated assault by marketers and others seeking online traffic” meint Eric Goldman, Rechtsprofessor an der Santa Clara University School of Law in einem Blogposting. Er gibt dem Projekt noch vier Jahre. Bei dem Blogposting handelt es sich um die Aktualisierung einer letztjährigen Prognose.

[Via Informationweek]

Modulare und gemeinsame bibliothekarische Podcasts

Anne Christensen sammelt in Ihrem Netbib-Artikel 10 Ideen für den Bibliotheks-Podcast einige schöne Vorschläge, wie man einen bibliothekseigenen Podcast gestalten kann. In der sehr lebhaften Diskussion, die auf den Artikel folgt(e), bildete sich die Idee heraus, ein modulares, von oder für mehrere Bibliotheken gestaltetes Angebot könne sinnvoll sein. Klaus Graf wies darauf hin, dass in Wikisource schon einige Audiodateien zur freien Verfügung stünden. Beispielsweise gelesene Gedichte, wie das von Fontanes Herr Ribbeck auf Ribbeck im Haveland.
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Petition for guaranteed public access to publicly-funded research results

If I can believe the Webalyzer statistics almost a third of the infobib.de readers are from non-english non-german speaking countries. Therefore I want to make a first english posting. It won’t be the last one:

There is an ongoing EU petition for guaranteed public access to publicly-funded research results.

Sign it! Spread it!

Sign

You can find further information on open access on the petition’s site, in Peter Suber’s blog or in his (who signed the petition, too, of course) “Overview to Open Access“.

Wichtig: Unterschreiben!

Es wurde hier und woanders oft genug gefordert: Freier Zugang zu allen mit öffentlichen Geldern finanzierten wissenschaftlichen Arbeiten! Nun hat die Euroscience workgroup on scientific publishing (unterstützt von DFG, JISC, SPARC-Europe, SURF, DEff) eine Petition veröffentlicht, die eben dies fordert.

Unterschreiben und weitersagen!

Open-Access-Petition unterschreiben

Auf der Petitionsseite selbst oder bei Zugang zum Wissen gibt es erläuternde Informationen zum Thema:

A1: Garantierter öffentlicher Zugang zu mit öffentlichen Mitteln geförderten wissenschaftlichen Ergebnissen kurz nach der Publikation;.
A2: Neue Publikations-Geschäftsmodelle sollten wettbewerblich erprobt werden.
A3: Wissenschaftliche Zeitschriften sollten auch bzgl. weiterer Kriterien analysiert und gerankt werden (Qualität der Dissemination wie Authorisierung, Archivierung, Copyright Vorkehrungen, Einbindung in Abstract- und Index-Dienste, etc.
A4: Garantie des freien Zugangs und der Langzeit-Archivierung für alle Zeit.
A5: Entwicklung interoperabler Werkzeuge, um die Sichtbarkeit von Wissen, sowie den Zugang und die Dissemination zu verbessern.
B1: Förderung wettbewerbsfreundlicher Strategien.
B2: Überprüfung der Auswirkungen eventueller zukünftiger Übernahmen und Fusionen von kommerziellen wiss. Verlagen auf ihre Auswirkung auf die Preise.
B3: Förderung der Entwicklung des elektronischen Publizierens.
C1: Gründung eines Advisory Committees
C2: Förderung weiterer Untersuchungen, insbesondere zur rechtlichen Sicherung der Verbreitung wissenschaftlichen publizierten Materials, zur ökonomischen Analyse alternativer Formen der Verbreitung wiss. Informationen, und zur weiteren technischen Entwicklung.

Bislang sind wir etwa 900 Unterzeichner. Wer nicht genau weiß, warum er/sie das unterzeichnen sollte, findet bei Peter Suber (der natürlich auch unterzeichnet hat) genügend Argumente: “Open Access Overview

[via Inetbib]

Open Source in öffentlichen Einrichtungen und als soziale Bewegung

Nicht nur Bibliotheken lohnen sich, auch Open Source zahlt sich aus.

Über Open Source als soziale Bewegung gibt es nun – wie Heise berichtet – eine Broschüre der Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB).

Ein schönes Beispiel für die Möglichkeiten, die Offenheit bietet, findet sich gleich auf der Seite der BPB. Dort ist folgendes Bild zu finden, mit dem Untertitel “Bild: Jordan Nielsen, www.digitalexplorer.ca. by-nc-nd/2.0”:

Open by Jordan Nielsen www.digitalexplorer.ca. by-nc-nd/2.0

Vorschlagsfunktion und Popularitätsranking im KUG

Oliver Flimm stellt in Inetbib zwei neue Funktionen des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) vor:

1. Recommender-Funktion

Durch statistische Auswertungen des Ausleihverhaltens im Bestand der USB sowie des Nutzungsverhaltens im KUG Recherche-Portal werden zu einem gegebenen Titel nutzer- bzw. sessionspezifische Überschneidungsmengen mit anderen ausgeliehenen/-gewählten Titeln bestimmt.

2. Popularitaets-Funktionen

Durch aehnliche Auswertungen wird die Popularitaet einzelner Titel
bestimmt. Auf dieser Grundlage werden im KUG nun Top 20 Auswertungen
der meist aufgerufenen Titel fuer alle Kataloge (separat) angeboten
(ueber Recherche->Top 20 oder dem Icon ‘Top 20’ in der
Einzeltrefferanzeige).

Näheres auf der Seite “Der Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) – Einsatz und technischer Aufbau“.

Die KUG-Funktionen sind realisiert mit der Open-Source-Software OpenBib. Mehr über OpenBib unter anderem hier und hier.