Graphical Abstracts

Teil der Operation Frühjahrsputz 2015, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

Martin Bäker schreibt über einen Horndino und erwähnt dabei einen “Graphischen Abstract”:

Die Autorinnen haben das sehr schön in diesem “Graphischen Abstract” zum Ausdruck gebracht (graphische abstracts sind eine ziemlich neue Idee – man soll den Kerninhalt einer Veröffentlichung in einem einzigen Bild zum Ausdruck bringen; die Idee ist, dass man Leute auf die Weise eher dazu bekommt, in ein paper reinzuschauen)

Elsevier hat Gestaltungsrichtlinien und Beispiele für Graphical Abstracts veröffentlicht, IEEE hat immerhin Spezifikationen.

Eine Bildersuche nach “graphical abstracts” zeigt die ganze Vielfalt dieses Genres. Es finden sich wahre Kunstwerke, die aber leider, leider, leider in den meisten von mir gefundenen Stichproben nicht unter freier Lizenz stehen. Dabei würden sie oft hervorragendes Bildmaterial für Wikipedia oder als OER abgeben.

Natürlich gibt es auch Kritik am Konzept und Überlegungen, welche Software man nutzen könnte. Inkscape.

Noch ein Link.

Die Lesewolke liest seit fünf Jahren in Biblioblogs

Heute vor genau fünf Jahren hat Liane Haensch eine kleine Sammlung der subjektiv am interessantesten Bibliotheks-Postings der letzten Woche veröffentlicht. Und seitdem gibt es (fast) jeden Montag ein “Gelesen in BiblioBlogs (XX. KW)“.

Herzlichen Glückwunsch, Liane, und vielen Dank für fünf Jahre fleissiges Perlentauchen in deutschsprachigen Biblioblogs!

Informationspraxis, das neue OA-Journal für Bibliothek, Archiv & vieles mehr?

Warum ich die Neugründung eines genuinen Open-Acces-Journals mit dem Titel Informationspraxis (und dem Fokus auf die Praxis) unterstütze, habe ich im dortigen Blog kurz angerissen.

Wer hier häufiger reinsieht, wird noch viele andere Gründe und Motivationen kennen. Wer hier schon länger mitliest, wird sich vielleicht noch an das Infobib-Posting mit den vermutlich meisten Kommentaren erinnern: Bibliothekarische Fachkommunikation 2010. Dort hat zumindest in meiner Wahrnehmung die Diskussion begonnen, und ein beträchtlicher Anteil der dort Kommentierenden ist nun auch am Aufbau der Informationspraxis beteiligt.

Eine kurze Übersicht, was die Informationspraxis werden könnte, findet sich hier, die Tagesordnung für das Gründungstreffen heute abend in Bremen ist hier einsehbar. Ich bin sehr gespannt, was sich aus der Diskussion heute abend ergeben wird!

Ach ja: Auch wer bislang noch nichts von der Neugründung mitbekommen hat, kann sich natürlich einbringen. Ein paar Infos dazu finden sich im Mitmach-Aufruf.

Bibliothekarisches Informationsverhalten

Teil der Operation Frühjahrsputz 2014, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

As librarians, we claim to uphold the principles of open access, equitable and unbiased service, intellectual freedom, and lifelong learning. How can we better integrate these principles into our workplaces? This article is an exploration of information behaviors and structures in library workplaces, particularly the behaviors of withholding and sharing information, and the effect they have on service to patrons and overall quality of the work environment.

Zum Artikel: Me and You and Everything We Know: Information Behavior in Library Workplaces.

Open Access im Bibliothekswesen

Librarian, Heal Thyself: A Scholarly Communication Analysis of LIS Journals by Micah Vandegrift and Chealsye Bowley, April 23, 2014

This article presents an analysis of 111 Library and Information Science journals based on measurements of “openness” including copyright policies, open access self-archiving policies and open access publishing options. We propose a new metric to rank journals, the J.O.I. Factor (Journal Openness Index), based on measures of openness rather than perceived rank or citation impact. Finally, the article calls for librarians and researchers in LIS to examine our scholarly literature and hold it to the principles and standards that we are asking of other disciplines. [Also available as an EPUB for reading on mobile devices, or as a PDF.]

International ist die Situation kaum anders als in D-A-CH.

Neues OA-Journal: Science Editing

Teil der Operation Frühjahrsputz 2014, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

Beispielartikel:
Geum-Hee Jeong, Sun Huh: Increase in frequency of citation by SCIE journals of non-Medline journals after listing in an open access full-text database. Science Editing 2014; 1(1): 24-26. http://dx.doi.org/10.6087/kcse.2014.1.24

Hier geht’s zur ersten Ausgabe.

Pflege und Aufzucht wissenschaftlicher Daten

In der zu Recht sehr beliebten PLoS-Reihe “Ten simple rules …” hat ein Autorenkollektiv gerade “Ten Simple Rules for the Care and Feeding of Scientific Data” vorgelegt, die da lauten:

Rule 1. Love Your Data, and Help Others Love It, Too
Rule 2. Share Your Data Online, with a Permanent Identifier
Rule 3. Conduct Science with a Particular Level of Reuse in Mind
Rule 4. Publish Workflow as Context
Rule 5. Link Your Data to Your Publications as Often as Possible
Rule 6. Publish Your Code (Even the Small Bits)
Rule 7. State How You Want to Get Credit
Rule 8. Foster and Use Data Repositories
Rule 9. Reward Colleagues Who Share Their Data Properly
Rule 10. Be a Booster for Data Science

Citation: Goodman A, Pepe A, Blocker AW, Borgman CL, Cranmer K, et al. (2014) Ten Simple Rules for the Care and Feeding of Scientific Data. PLoS Comput Biol 10(4): e1003542. doi: 10.1371/journal.pcbi.1003542