Googles Patent auf Objekt-Erkennung in Videos und Bildern

Google hat ein Patent namens „Automatic large scale video object recognition“ (United States Patent 8254699) eingereicht. Abstract:

An object recognition system performs a number of rounds of dimensionality reduction and consistency learning on visual content items such as videos and still images, resulting in a set of feature vectors that accurately predict the presence of a visual object represented by a given object name within an visual content item. The feature vectors are stored in association with the object name which they represent and with an indication of the number of rounds of dimensionality reduction and consistency learning that produced them. The feature vectors and the indication can be used for various purposes, such as quickly determining a visual content item containing a visual representation of a given object name.

Es sollen also Objekte in (bewegten) Bildern erkannt werden. Die vorgestellte Technik ist laut Horst Bischof eine von mindestens fünf, sechs weitere[n] Methoden der Objekterkennung. Hangouts und Youtube fallen mir als erste Anwendungsmöglichkeiten ein.

[via @gleonhard]

"Zisch ab, ich lese!"

Sobald man in der in der Bahn sitzt, die Nase tief im Schmöker vergraben, setzt sich normalerweise die Person mit dem größten Kommunikationsbedürfnis im Umkreis von mehreren hundert Kilometern direkt neben einen. Es käme von Herzen: „Zisch ab, ich lese!“

Das Anliegen, solch schwätzende Störer zu verjagen oder zumindest von ihren Anquatschversuchen abzuhalten, ist auf der ganzen Welt weit verbreitet. Erin Bowman, Sarah Enni und Tracey Neithercott haben nun – inspiriert von diesem Button bei Etsy – eine Reihe von Schutzumschlägen gestaltet, mit denen man seinen Mitmenschen sein Ruhebedürfnis mitteilen kann. Die Botschaften gehen von freundlich („At Hogwarts, BRB“) bis zu direkt („Go away, I’m reading“). Mit Zwischenstufen („Fiction > Reality“).

Die Schutzumschläge gibt’s unter CC-Lizenz zum Download, einfach auf die Namen der Schöpferinnen klicken! Und so funktioniert’s:

Via BibliOdyssey:

LODUM Productivity Map

Im LODUM-Projekt (Linked Open Data University of Münster) werden (Linked Open) Daten rund um die Uni Münster gesammelt und damit herumexperimentiert. In eigenen Worten:

One of the main goals of LODUM is to open up the university’s data silos, integrate the data, and make it easy to build applications on top of the data collection. This productivity map for Google Earth is an example of such an application. It renders the university buildings in 3D – the building height indicates the number of publications written by researchers working in the respective building.

Und so sieht das dann aus:

"Sign here!"

Edlef hat mich dankenswerterweise in einem Kommentar auf eines seiner Netbib-Postings hingewiesen. Dort ist folgendes Video zu sehen:

„Sign here?“

Unbedingt angucken und weiterverteilen, liebe Open-Access-Freunde!

Das Video wurde anscheinend auf Xtranormal.com erstellt, einem Dienst ganz ähnlich dem kürzlich vorgestellten GoAnimate.