Wer wissen möchte, was man mit HTML5 im multimedialen Bereich alles anstellen kann, dem sei dies hier als Demonstration empfohlen: The Wilderness Downtown baut rund um Lied und Video zu „We Used To Wait“ von Arcade Fire ein eindrucksvolles Mashup.
Schlagwort: video
Öffentlichkeitsarbeit mit GoAnimate
GoAnimate ist ein Webdienst, mit dem man kleine oder auch größere Zeichentrickfilmchen sehr einfach zusammenklicken kann. Es stehen zwei deutsche Stimmen zur Verfügung, die man auswählen kann. In der kostenlosen Version ist die Zahl der Charaktere stark begrenzt, aber man könnte problemlos kleinere PR-Filmchen für Bibliotheken zusammenklicken. Als recht sinnfreies 1,5-Minuten-Beispiel (Erstellungszeit, Abspielzeit etwa 30 Sekunden) habe ich dies hier erstellt:
Bibliotheksbesuch ist eine Belohnung! by CH_
Hier ein Beispiel, wo GoAnimate für eine kleine Bibliothekseinführung verwendet wurde:
Ein weiteres, schon etwas älteres Beispiel findet sich hier bei Bibliothekarisch.de: You’re a librarian. Wie sieht’s aus, werte KollegInnen? Schaffen wir es, ein paar Beispiele für gelungene Bibliotheksvideos zu sammeln? Klickt, schreibt, verlinkt (am Besten unten in den Kommentaren)!
Die Falvey Memorial Library singt
Wer schon immer mal wissen wollte, wie es bei VuFind zuhause aussieht, kann sich diesen Clip der Falvey Memorial Library ansehen.
Drei öffentliche Vorlesungen in Stanford
Edlef Stabenau hat drüben in Netbib kürzlich schon darauf hingewiesen, dass die Stanford-Vorlesung Introduction to Artificial Intelligence komplett online angeboten wird und es auch Nicht-Eingeschriebenen möglich sein wird, sich die Teilnahme zwar nicht durch Stanford, aber immerhin durch die Dozenten bescheinigen zu lassen:
Online students who pass the online class will receive a statement of accomplishment in the name of the instructors, but no official Stanford certificate.
Es werden noch zwei weitere Kurse angeboten. Machine Learning von Andrew Ng und Introduction to Databases von Jennifer Widom.
Copyright: Forever Less One Day
Cleverer Filmclip über die Entwicklung und Ausdehnung des US-Copyrights von C.G.P Grey.
[via VÖBBlog, via The Proverbial Lone Wolf Librarian’s Weblog]
Über 1000 Ted-Talks
TED is a nonprofit devoted to Ideas Worth Spreading. It started out (in 1984) as a conference bringing together people from three worlds: Technology, Entertainment, Design. Since then its scope has become ever broader. Along with two annual conferences — the TED Conference in Long Beach and Palm Springs each spring, and the TEDGlobal conference in Edinburgh UK each summer — TED includes the award-winning TEDTalks video site, the Open Translation Project and TED Conversations, the inspiring TED Fellows and TEDx programs, and the annual TED Prize.
1008 TED-Talks sind inzwischen veröffentlicht. Die meisten sind zwischen fünf und fünfzehn Minuten lang. Ich habe tatsächlich ein paar Talks gesehen, die ich inhaltlich oder von der Präsentation nicht 100%ig überzeugend fand. Fast alle sind jedoch ein gelungener Steigbügelhalter für den gepflegten Blick über den Tellerrand.
Wenn ich mich nicht verzählt habe, müsste dies der 1000. veröffentlichte Talk sein:
Chaos in der Lego-Bibliothek
Flachbildschirmrückseitenberatung und das Internet als gesellschaftliches Betriebssystem
Edlef Stabenau weist auf einen Vortrag von Gunter Dueck beim Bibliothekartag hin. Der ist zwar im Web nicht verfügbar, dafür aber ein Vortrag vom darauf folgenden Tag beim ZVEI:
„Die haben alles automatisiert, alles, nur das Buch noch nicht. Solange sind ihre Arbeitsplätze noch da. […] Dann kommt Traum oder Alptraum, wie man das will. Und dann [fragen die Bibliothekare]: „Was sollen wir denn machen?“
Dann sag ich: Das Wissen der Welt ist vertausendfacht. Ich hätte gerne sowas wie die Primärdaten und die Rohdaten aller Studien von allen wissenschaftlichen Sachen, oder EHEC-Studien oder sonstwas, möchte ich gerne im Internet haben. Und dann können wir darauf forschen. Dann suchen wir nicht mehr auf Texten, sondern auf Daten. Und dann hätte man doch ein hundertfach vervielfältigtes Feld für Bibliothekare. Die können die ganze Welt nochmal neu systematisieren. Und dann sagen sie: „Und wer soll das jetzt machen?“
Die 40 Minuten für den Vortrag lohnen sich. Das Bild ist nicht unbedingt erforderlich, man kann es also auch als Radio im Hintergrund laufen lassen.
Google Video wird geschlossen
Wenn man sich auf Google verlässt, dann ist man verlassen. Google Video wird kurzerhand eingestellt. In der zugehörigen Hilfefunktion heißt es:
Uploaded video content no longer available
On April 29, 2011 videos that have been uploaded to Google Video will no longer be available for playback. We’ve added a Download button to the Video Status new window page, so you can download videos that you want to save. If you don’t want to download your videos, you don’t need to do anything. (The Download feature will be disabled after May 13, 2011.)
Wieder einmal ein Beispiel dafür, wie Google eine Dienstleistung innerhalb kürzester Zeit abschaltet. Wer sich auf Google verlassen hat, um z.B. historische Videos zu archivieren, erfährt hoffentlich schnell genug von der Schließung und hat auch noch die Original-Files vorliegen. Das Archive-Team versucht, alle Videos zu sichern und ist dabei auf der Suche nach Unterstützung. Mehr Infos gibt’s im dortigen Wiki.
Dies ist übrigens auch ein deutlicher Hinweis darauf, warum Shortlinks nichts in Mailinglisten oder Blogpostings zu suchen haben. Einzelne Postings würden durch ein Abschalten entwertet, in Mailinglisten beträfe es teils ganze Threads.
[via Archivalia]
Google verstümmelt Auto-Complete
Wer nach einem Torrent für die neueste Linux-Distribution sucht, wird neuerdings nicht mehr von der Auto-Complete-Funktion unterstützt. Wie Switched berichtet, werden Begriffe wie „Torrent“ oder „Bittorrent“ nun blockiert. Andere Beispiele geblockter Begriffe (aus der englischsprachigen Google-Version), unter anderem:
- „Pamela Anderson“ (though „Pam Anderson“ works)
- „bisexual“
- „women rapping“
- „babes in toyland“
- „white power“
- „i hate“
- „fuchsia“
Rappende Frauen und Fuchsien? Darauf einmal die nicht rappenden Babes in Toyland und noch einmal Babes in Toyland: