Innovative Bibliotheksseiten

Marie Radford hat im Library Garden zwei Listen mit innovativen Bibliotheksseiten zusammengestellt.

  1. User 2.0: Innovative Library Sites (Part 1 – Academic Libraries)
  2. User 2.0: Innovative Library Sites (Part 2 – Public Libraries)

In den Kommentaren zu den Listen werden noch verschiedene andere Seiten erwähnt.

Moderierte Kommentare und kurzer Ausfall

In eigener Sache:

  1. Der eine oder andere mag es bemerkt haben: Am Wochenende gab es ein paar technische Schwierigkeiten, die zur Folge hatten, das Infobib zwischenzeitlich nicht erreichbar war.
  2. Kommentare werden ab sofort generell moderiert. Wer schon einen freigeschalteten Kommentar hat, muss nicht erst auf die Moderation warten. Schöner wäre es sicherlich, wenn es auch ohne ginge, aber der Spam-Anteil nimmt mit steigender Infobib-Verbreitung enorm zu. Demnächst wird wohl auch ein zusätzliche Spam-Schutz notwendig sein. hat eine/r der Mitlesenden Erfahrungen mit Mathe-Plugins wie dem Math Comment Spam Protection Plugin? Auf graphische Captchas würde ich aufgrund mangelnder Barrierefreiheit sehr gerne verzichten.
  3. Nebenan bei Netbib gibt’s ein sehr gelungenes neues Layout zu bestaunen. In absehbarer Zeit wird sich hier auch was ändern. Ob das Layout dann zwei- oder dreispaltig wird, ist noch nicht entschieden. Ich würde dreispaltig bevorzugen, aber ich kenne wenige bis gar einigermaßen übersichtliche dreispaltige Seiten. Kennt vielleicht jemand eine hübsche Vorbildseite?

Trendmessung in der Biblioblogosphäre

Self plagiarism is style, aber nur wenn man tatsächlich mal eine gute Idee hatte. Davey Ps Idee ist es, kleine, nicht unbedingt notwendige Tools für Bibliothekare zu erstellen. Dies macht er allerdings durchaus mit style.

Eine Idee, die ich vielleicht nächsten Monat mal für die deutschsprachige Biblioblogosphäre adaptieren werde, präsentierte er in seinem Blog. Es geht um eine Tagcloud, mit der die Häufigkeit von Begriffen in der Biblioblogosphäre dargestellt werden können. Um diese zu implementieren, kann man drei Dateien verwenden:

  1. cloud.html — Kopie der letzten Tagcloud des Tages
  2. top100.txt — die 100 meistbenutzten Begriffe mit einer Gewichtung nach Häufigkeit (Grundlage für die Wolke)
  3. hotwords.txt — die neuesten häufigen Begriffe (die farbigen Begriffe in der Wolke)

Details siehe hier. An diesem kleinen Spielzeug gibt es noch ein paar Dinge zu verbessern. Zum Beispiel ist eine Liste mit Stopwörtern notwendig, um den jeweilig aktuellen Monat nicht unbedingt als allerfettestes anzeigen zu lassen. Und bei der Gelegenheit wäre dann auch einmal generell die Barrierefreiheit von Tagclouds zu prüfen. Diese ist höchst zweifelhaft: Tagclouds werden in allen mir bekannten Fällen einfach über den Schriftgrad oder andere optische Mittel dargestellt. Eine semantische Auszeichnung findet nicht statt.

Stefan Münz im Mashup

Programmable Web hat die so genannte Booksearch als präsentierwürdig empfunden.

Anläßlich der Ankündigung von Stefan Münz, dem grandiosen SelfHTML-Projekt den Rücken zu kehren, ein kleiner Testlauf mit der Suche nach „Stefan Münz Professionelle Websites„. Nur Google bringt drei Treffer, die anderen beiden Dienste keinen einzigen. Dummerweise verschwinden, wenn ich versuche, nach „Professionelle Websites“ als Phrase (in Anführungszeichen) zu suchen, beide Worte aus der Suchmaske und werden auch nicht als Suchstring weitergegeben. Ein unausgereiftes Instrument.

Zum bedauerlichen Abgang von Stefan Münz gibt es im SelfHTML-Blog noch eine längere und subjektive Erläuterung des Vorgangs.

[Via Programmable Web und Heise.de]