Handschrift über Dreikönigslegende aufgetaucht

Die Handschrift ist in der Privatbibliothek von Johann Wolfgang von Goethe zu finden, die im Goethe-Nationalmuseum in Weimar steht.
Bisher war die Existenz der Handschrift aber wohl nur den Goethe-Forschern bekannt, denn sie ist nicht im Standardwerk „Die deutsche Literatur des Mittelalters“ verzeichnet.

Nun wollen Handschriftenforscher das Exemplar Goethes mit den bisher bekannten 64 Handschriften der Dreikönigslegende von Johannes von Hildesheim vergleichen.

[via OTZ]

Startschuss zu konsequenter Digitalisierung in Norwegen!

In Norwegen ist der Startschuss zu einem weltweit einmaligen Digitalisierungsprojekt gefallen. Die Nationalbibliothek in Oslo will alle jemals in Norwegen gedruckten Bücher, Zeitungen und Journale digitalisieren. So sollen binnen 15 Jahren mehr als 110 Millionen Buchseiten und 12 Millionen Zeitungsseiten digitalisiert werden.
Die Workflow-Software wird von dem Hamburger Unternehmen CSS GmbH geliefert, die auch Kooperationspartner beim weltweit größten Digitalierungsprojekt historischer Zeitungen, an der Library of Congress sind.

[via openPr.de]

Hat die Bibliothek der Katholischen Universität Eichstätt eine Tonträgersammlung verscherbelt?

Diesem Vorwurf von Dr. Hans Schneider muss sich die Bibliothek in diesen Tagen stellen. Die Frau des Verlegers hatte der Universitätsbibliothek im Jahr 2000 die rund 3000 Schallplatten umfassende Tonträgersammlung ihres verstorbenen Vaters geschenkt.
Diese Schenkung sollte „eine wertvolle Hilfe in der Ausbildung von Studenten auf dem Gebiet der Musik“ leisten. Nun hat Carola Schneider erfahren, dass der Bestand vor einigen Monaten an ein sächsisches Antiquariat verkauft worden sein soll. Auch ihr Mann ist nun in großer Sorge, dass der von ihm gespendete Bücherbestand im Wert von rund 150.000 Euro verkauft werden könnte.

Die Bibliothesdirektorin Dr. Angelika Reich weist diese Vorwürfe zurück. Nach ihren Angaben, wurden lediglich die Tonträger, die bereits in der Bibliothek vorhanden sind, an ein Antiquariat abgegeben, so können von „verscherbeln des kompletten Bestands“ keine Rede sein.
Als Grund führte sie Platzprobleme der Bibliothek an, außerdem könne die Bibliothek selbst entscheiden, wie sie mit Geschenken verfahre.

Nun bleibt abzuwarten wie sich der Streit entwickelt, die Unileitung strebt eine hausinterne Klärung an.

[via Eichstätter Kurier]

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Rund 8300 Bücher der Anna-Amalia- Bibliothek wiederbeschafft

2 Jahre nach dem Brand in der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar sind ca. 8300 der 50.000 zerstörten Bücher wieder beschafft worden. Laut der Bibliothekarin Katja Lorenz stammt ungefähr die Hälfte davon aus Schenkungen, die restlichen Bände wurden bei Antiquariaten, Auktionen oder im Internet erstanden. Bisher wurden für den Ersatz der Bücher ca. 1 Million Euro ausgegeben.
Die Klassikstiftung Weimar rechnet damit, dass in ca. 30 Jahren 70% der völlig zerstörten Bücher ersetzt werden können. Für die Restaurierung der 67.000 beschädigten Bücher werden rund 20 Jahre benötigt.

[via mdr.de]

Millionenspende für Online-Bibliothek

Das Projekt „Internet Archive“ möchte alle Inhalte des www sammeln und speichern. Auch die wichtigsten Bücher sollen digital verfügbar gemacht werden.
Um die Digitalisierung der Bücher zu fördern und voranzutreiben hat das Internet Archive eine Spende in Höhe von 1 Mio US Dollar, von der Alfred P. Sloan Stiftung erhalten.

Der Unterschied zu ähnlichen Projekten von Google oder Microsoft ist, dass bei dem von Yahoo unterstützen Projekt alle Inhalte frei zur Verfügung gestellt werden und so auch von anderen Suchmaschinen indiziert werden können.

[via winfuture]