Und dann ist da noch der Tunnel

NZZ.online berichtet heute über den Gebäudekomplex der Zentralbibliothek Zürich, der eine Besonderheit hat, nämlich einen fast vergessenen Tunnel:

Die Zentralbibliothek Zürich ist einer der betriebstechnisch interessantesten und auch herausforderndsten Gebäudekomplexe der Stadt. Und sie ist bestimmt die einzige Bibliothek der Schweiz, die einen eigenen Tunnel besitzt. Allerdings kann man in ihm keine Bücher lagern.

Bibliotheksnacht in Potsdam

Anlässlich des Doppeljubiläums „15 Jahre Stadt- und Landesbibliothek und 85 Jahre Landesbibliothek Potsdam“ findet am 15. September in der Hauptbibliothek die 1. Bibliotheksnacht statt. Unter dem Motto „“Nachtwandlung – Lesungen, Musik, Modenschau und Kulinarisches“ – Sehen, Hören, Erleben und Genießen – wird ein buntes Programm angeboten.

Bücherdieb mit bibliothekarischer Sorgfalt

Die FAZ berichtet heute auf ihrer Seite 12 (online leider nur kostenpflichtig) über einen der größten Fälle von Bücherklau der vergangenen Jahre:
Über 1000 Werke entwendete der Bücherdieb vorwiegend aus der Bibliothek des John F. Kennedy-Instituts in Berlin-Dahlem, aber auch aus Bibliotheken und Amerika-Häusern in Essen, Köln, Duisburg, Düsseldorf und Bochum. Dabei ging es ihm offenbar nicht darum, aus dem Diebesgut Profit zu schlagen. Denn die Bücher, hauptsächlich zum Thema amerikanische Geschichte im Allgemeinen sowie Biographien von Präsidenten und anderen wichtigen Persönlichkeiten, waren zum Teil so stark beansprucht, dass eine Rückgabe an die besitzenden Bibliotheken nicht mehr möglich war. Bezüglich der Rückgabe an die Besitzer hat der Dieb – fast nach Bibliothekarsmanier – der Polizei einige Arbeit abgenommen: „In jedes der entwendeten Bücher vermerkte er handschriftlich das Datum des Diebstahls sowie die bestohlene Bibliothek.“

Nacht der Bibliotheken 2007

Die Nacht der Bibliotheken 2007 steht unter dem Motto „Bibliotheken sind mordsspannend!“

Die Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen – ob öffentlich oder wissenschaftlich – sind in jeder Minute Schauplätze des Wissens, des Verstehens und nicht zuletzt der gepflegten kriminalistischen Unterhaltung. „Opfer“ sind die getötete Langeweile und ausgemerzte Unwissenheit.

Mehr Informationen und eine Veranstaltungsübersicht gibt es auf der Homepage der Nacht der Bibliotheken.

[via inetbib]

OpenID in der Kritik

Stefan Brands von Credentica kritisiert OpenID sehr ausführlich. Kurzfassung:

OpenID is pretty much useless. The reasons for this are many: OpenID is highly vulnerable to phishing and other attacks, creates insurmountable privacy problems, is not a trust system, suffers from usability problems, and makes it unappealing to become an OpenID “consumer.” Many smart people have already elaborated on these problems in various forums. In the rest of this post I will be quoting from and pointing to their critiques.

[via Netzpolitik]

Ask for What You Want

When was the last time someone said lawyers or doctors needed to update their images into the 21st century? How many skits on Prairie Home Companion or Saturday Night Live have you seen where doctors appear as outdated, dowdy spinsters in need of love or romance? None. Yet Garrison Keillor’s “Adventures of Ruth Harrison, Reference Librarian” parades antiquated and stereotyped images of librarians as humor.

Dies und mehrüber das bibliothekarische Selbstbewusstsein und Berufsbild gibt es in folgendem Artikel: Ask for What You Want von Michael Casey & Michael Stephens (Library Journal, 15. August 2007)

Panterpreis 2007

An kleinen und großen Heldentaten mangelt es in diesem Lande nicht. So viele Menschen sind hier für andere aktiv, ob in der Nachbarschaft, im Gefängnis, im Internet oder in der sogenannten Dritten Welt. Die Heldinnen und Helden des Alltags geben viel Zeit und Energie, um anderen zu helfen. Und viele haben schon lange einen Preis verdient

Unter den Nominierten für das Jahr 2007 ist auch die Bibliothekarin Helga Römer. Sie setzt sich im speziellen für Gefangene ein, so dass diese Medien und Bücher ihrer Wahl nutzen können, auch wenn es diese im Gefängnis nicht gibt.
Ein Porträt über Helga Römer und auch eines über den Literaturverein für Gefangene gibt es hier.

[via taz]