Elinor Ostrom – Was mehr wird, wenn wir teilen

Auf Keimform.de findet sich eine ursprünglich in Das Argument erschienene Rezension zu Elinor Ostroms “Was mehr wird, wenn wir teilen” von Stefan Meretz.

Das Werk wurde von Silke Helfrich (Commons-Blog) herausgegeben, und wie Meretz richtig schreibt, ist ihr eigentlich eine Mitautorenschaft zuzuerkennen. Helfrich führt sehr umfangreich in Ostroms Gedankenkosmos ein. Und das ist auch der Sinn dieses Buchs. Es liefert einen Einstieg in die Welt der Allmendeforschung, der notwendigerweise unvollständig bleibt. Aber Spaß macht. Und daher gilt hier: Lesetipp!

The Public Domain Manifesto

Aus dem Kooptech-Blog

Das neue “Public Domain Manifesto” erinnert daran, dass Wissen verbreitet werden muss – und dass die Prinzipien der Offenheit und Freiheit gepflegt werden müssen, damit das Teilen und Fruchtbarmachen von Wissen auch klappt.

Hier geht’s zum Manifest (in verschiedenen Übersetzungen), hier direkt zur Unterzeichnung.

Manifest der kulturellen Allmende – The Public Domain Manifesto

Entstanden im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten thematischen Forschungsnetzwerks COMMUNIA.
Deutsche Fassung vom 26. Januar (Übersetzung durch Christian Hufgard und Klaas Schmidt)
Continue reading “The Public Domain Manifesto”

Neue gemeinfreie Werke 2010

Telepolis berichtet über Autoren, deren Werke seit 1. Januar 2010 gemeinfrei sind. Zum Beispiel die Werke Siegmund Freuds. Auch über die Wikipedia (auch über Umwege) kann man einige Autoren ausfindig machen, über WBIS (über Nationallizenz verfügbar, dies ist nur ein schnell zusammenklamüsertes Beispiel) noch viel mehr.

Wirklich effektiv wäre dagegen eine Möglichkeit, über ein API die PND nach “Sterbejahr 1939” abzufragen und mit den so gewonnenen PPNs direkt verschiedene Kataloge abzufragen. Was aber leider noch nicht möglich ist.

Elinor Ostrom erhält Wirtschaftsnobelpreis

Elinor Ostrom erhält den Wirtschaftsnobelpreis, der ja eigentlich gar kein Nobelpreis ist. Was ihn nicht weniger renommiert macht. Und erwähnenswert in infobibschen Zusammenhängen ist dies, weil sich Ostrom mit commons beschäftigt, mit Gemeingütern. Und in diesem Zusammenhang widmet sie sich auch ausführlich den intellektuellen Gemeingütern, auch der Open-Access-Bewegung. 2008 gab sie Understanding Knowledge as a Commons heraus, zu dem auch der Open-Access-Pionier Peter Suber einen Beitrag lieferte.

Bei Wikipedia findet sich ein gerade rapide wandelnder Artikel über Ostrom.

Update: Via Commonsblog bin ich nun noch auf eine cc-lizensierte deutschsprachige Veröffentlichung mit Ostrom-Beteiligung gestoßen: in “Wem gehört die Welt” (PDF) schreibt sie über “Gemeingütermanagement”.