OpenIng – Förderung von Open Access in den Ingenieurwissenschaften

Das Publikationsmodell des Open Access ist in den Ingenieurwissenschaften bisher vergleichsweise wenig verbreitet, zudem fehlen fachspezifische bundesweite Angebote in diesem Bereich. Das Projekt OpenIng, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme „Digitaler Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung“ von 2018 bis 2019 mit rund 300.000 Euro gefördert wird, soll diese Lücke schließen.

Weitere Infos beim IDW.

Verpflichtung zur Schaltung einer Anzeige bei Publikation eines Artikels

Das Kompendium “P & A : Perspektive Prozessindustrie” möchte laut Call for Papers 1) Hier der Link zur Webarchive-Version (PDF). (PDF) “einmal jährlich die wichtigsten Technologie-Trends der Prozessindustrie und deren Anbieter” abbilden. Kleiner Haken:

Über die Annahme Ihres kostenfreien redaktionellen Beitrags entscheidet der P&A-Redaktionsbeirat. Im Falle eines positiven Auswahlbescheids und einer Veröffentlichung Ihres Artikels ist dies automatisch mit der kostenpflichtigen Buchung eines ganzseitigen Firmenprofils im P&A-Kompendium verbunden. Die Kosten hierfür betragen insgesamt 2.181 € netto/netto.

Update: Hier sind leider zwei Publikationen des Verlags durcheinander geraten. Korrekt ist der jetzt genannte Titel “P & A : Perspektive Prozessindustrie” statt zuvor „A & D : Vorsprung Automation“. Danke für den Hinweis, Frank!

References   [ + ]

1. Hier der Link zur Webarchive-Version (PDF).

Rettung für FIZ Technik?

Am 23. November wurde das Wissenschaftlich Technische Informationszentrum (WTI-Frankfurt eG) gegründet. Die Nähe des Namens zum Fachinformationszentrum ist kein Zufall. Beim WTI handelt es sich um ein von den Mitarbeitern des FIZ Technik gegründetes Unternehmen, dass das in der Insolvenz befindliche FIZ kaufen und retten möchte. Auf der Webseite zum “Fachinformations-Mitarbeiter-Buy-Out” heißt es:

Mit dem gegründeten Unternehmen sind die rechtliche Voraussetzung geschaffen, dem zuständigen Insolvenzverwalter in der ersten Dezemberwoche ein konkretes Angebot zur Übernahme des FIZ Technik vorzulegen. Die Chancen, dass die Gläubigerversammlung zustimmt, werden von der MBO-Gruppe als gut eingeschätzt. Zum einen steckt hinter dem Angebot ein strategisch und wirtschaftlich tragfähiges Konzept, zum anderen sind alle bisherigen Übernahme-Interessenten abgesprungen.

Wenn die WTI Frankfurt eG den Zuschlag für die Übernahme erhält, wird das neue Unternehmen umgehend Kontakt zu den Bestandskunden aufnehmnen. Ziel ist es, ein Angebot unterbreiten, damit in den entsprechenden Einrichtungen die Informationsdienste weiter erfolgreich genutzt werden können.

Hoffentlich findet sich so schnell wie möglich eine tragfähige Lösung für FIZ Technik. Denn laut Pressemitteilung, die an Kunden verschickt und u.a. im Blog der UB Chemnitz einsehbar ist, wurde der Geschäftsbetrieb der FIZ-Fachinformationszentrum-Technik-Inform GmbH zum 1. Dezember eingestellt:

Die FIZ-Technik-eigenen Datenbanken TEMA, DOMA, WEMA, ZDE, BEFO, TOGA, ENTEC, BERG, MEDITEC stehen bis 31.12.2010 für Recherchen zur Verfügung.

Für die Lizenzdatenbanken wie DKFL, RSWB, INSPEC u.a. wurde der Betrieb sofort eingestellt.

Die Nachricht, dass Datenbanken wie TEMA, DOMA oder WEMA in Zukunft nicht mehr verfügbar sein könnten, löst bei Ingenieuren natürlich helles Entsetzen aus. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie spart durch den abrupten Stopp der Unterstützung, die ohnehin nur bis 2012 laufen sollte, sagenhafte 3,3 Millionen Euro.

Dazu ein Zitat von Karl-Heinrich Grote, Dekan der Magdeburger Fakultät für Maschinenbau und Herausgeber des “Dubbel – Taschenbuch für den Maschinenbau”: “Mit diesem Aderlass ginge dem Standort Deutschland ein entscheidendes Stück Innovations- und Zukunftsfähigkeit verloren.” (im offenen Brief der Mitarbeiter an das BMWi (PDF))

Viele Informationen zu Perspektiven und Zukunft von FIZ Technik gibt es im Password-Pushdienst.

Flickr und Delicious in der Bibliothek der FH Hannover

Die Bibliothek der FH Hannover nutzt jetzt Delicious und Flickr.

Delicious wird für die “Virtuelle Teilbibliothek” eingesetzt. Als Beispiel sei hier die Virtuelle Teilbibliothek Maschinenbau genannt. Siehe auch hier.

Und hier geht’s zum Delicious-Account der Bibliothek.

Flickr kommt momentan zum Einsatz für Bilder aus dem Nachlass Wilhelm Meier. Dort gibt es eine Diashow mit hübschen Bilder vom Bau des jetzigen Fachhochschulgebäudes 1958. Siehe auch hier.

Hier geht’s zum Flickr-Account der Bibliothek.

Neubau 041

Das ist übrigens mein Lieblingsbild aus der Sammlung.

Bei Interesse würde ich die einzelnen Schritte und Überlegungen beim Einsatz der Dienste genauer darlegen. Falls Interesse besteht, bitte einfach im Kommentarfeld melden.