Verpflichtung zur Schaltung einer Anzeige bei Publikation eines Artikels

Das Kompendium “P & A : Perspektive Prozessindustrie” möchte laut Call for Papers 1) Hier der Link zur Webarchive-Version (PDF). (PDF) “einmal jährlich die wichtigsten Technologie-Trends der Prozessindustrie und deren Anbieter” abbilden. Kleiner Haken:

Über die Annahme Ihres kostenfreien redaktionellen Beitrags entscheidet der P&A-Redaktionsbeirat. Im Falle eines positiven Auswahlbescheids und einer Veröffentlichung Ihres Artikels ist dies automatisch mit der kostenpflichtigen Buchung eines ganzseitigen Firmenprofils im P&A-Kompendium verbunden. Die Kosten hierfür betragen insgesamt 2.181 € netto/netto.

Update: Hier sind leider zwei Publikationen des Verlags durcheinander geraten. Korrekt ist der jetzt genannte Titel “P & A : Perspektive Prozessindustrie” statt zuvor „A & D : Vorsprung Automation“. Danke für den Hinweis, Frank!

References   [ + ]

1. Hier der Link zur Webarchive-Version (PDF).

Google bestraft App-Werbung

Man ruft eine Seite mit dem Tablet oder Smartphone auf und bekommt erst einmal eine riesige, blinkende “Installier die App”-Werbung ins Gesicht geworfen. Ständig. Irgendwelche nette Menschen bei Google nervt das genauso wie fast jeden anderen. Im Gegensatz zu den meisten haben die Google-Angenervten Einfluss auf das Google-Ranking und somit ein solides, finanziell potentiell stark sanktionierendes Erziehungsmittel in der Hand. Wer mit App-Werbung nervt, wird also einfach ein paar Plätze nach hinten geschoben. Weitere Infos gibt es bei Techcrunch.

[via Fefe]

Ubuntu integriert Amazon-Ergebnisse in Desktopsuche

Ubuntu möchte Amazon-Ergebnisse in die Desktopsuche übernehmen. Man sucht also nach Dateien auf seinem Rechner und sucht damit gleichzeitig bei Amazon. Der Standard schreibt:

KritikerInnen sehen darin einen Eingriff in ihre Privatsphäre, würden so doch unweigerlich sämtliche Suchbegriffe an Amazon geschickt. Andere wiederum lehnen solch eine Art der “Produktplatzierung” aus grundlegenden Gründen ab. Die Möglichkeit das entsprechende Paket nachträglich zu deinstallieren sei zwar gegeben, es gehe aber eben auch um die Default-Einstellungen.

Jono Bacon erklärt die Änderungen in seinem Blog:

If any of you are like me and my wife, Amazon is part of our life. We buy products from there all the time (particularly with Amazon Prime), and as such, I often find myself browsing Amazon for products that I am interested in. We even get our coffee regularly shipped to us from Amazon.

Wer nun nicht so ist wie Jono und seine Frau und technisch nicht fit genug ist, diese Suchfunktion zu durchschauen, hat eben Pech gehabt und teilt irgendwelchen Servern (angeblich nur Canonical) in Zukunft genau mit, nach was man alles so sucht.

Jono Bacon schreibt übrigens, dass Canonical natürlich eine kleine Provision für jedes Produkt bekäme, dass dann bei Amazon gekauft würde. Aber dennoch handelt es sich hier auf keinen Fall um Werbung!

Importantly, these music, video, and product suggestions are not advertising, they are search results that relate directly to the content you are searching for in the dash, and these results are presented in a non-intrusive manner.

Das Paket lässt sich zwar deinstallieren. Aber sympathischer wird Ubuntu damit nicht.

[via Standard & Fefe]