Twitter tötet Tweetdeck!

Frei nach Southpark: “Oh My God! They killed Tweetdeck!” Was nun? Ich habe Tweetdeck in der AIR-Variante lange genutzt. Die anderen Varianten empfinde ich nicht als komfortabel. Was sind die Alternativen?Janetter habe ich nun ausprobiert. Abgesehen davon, dass die Eintragung der Konten ein Krampf ist, finde ich es auch nicht besonders chic.

Gefragt sind:

  • Verwaltung mehrerer Accounts.
  • Suchmöglichkeiten nach Hashtags, Personen und möglichst eine Volltextsuche.
  • Sollte möglichst unter Windows und Ubuntu laufen (also ein Desktop-Client).
  • Wenn man den Client farblich gestalten kann, wäre das ein Sahnehäubchen.

Die einschlägigen “Alternative zu”-Webseiten sind mir bekannt. Ich würde mich über Empfehlungen freuen.

Ubuntu integriert Amazon-Ergebnisse in Desktopsuche

Ubuntu möchte Amazon-Ergebnisse in die Desktopsuche übernehmen. Man sucht also nach Dateien auf seinem Rechner und sucht damit gleichzeitig bei Amazon. Der Standard schreibt:

KritikerInnen sehen darin einen Eingriff in ihre Privatsphäre, würden so doch unweigerlich sämtliche Suchbegriffe an Amazon geschickt. Andere wiederum lehnen solch eine Art der “Produktplatzierung” aus grundlegenden Gründen ab. Die Möglichkeit das entsprechende Paket nachträglich zu deinstallieren sei zwar gegeben, es gehe aber eben auch um die Default-Einstellungen.

Jono Bacon erklärt die Änderungen in seinem Blog:

If any of you are like me and my wife, Amazon is part of our life. We buy products from there all the time (particularly with Amazon Prime), and as such, I often find myself browsing Amazon for products that I am interested in. We even get our coffee regularly shipped to us from Amazon.

Wer nun nicht so ist wie Jono und seine Frau und technisch nicht fit genug ist, diese Suchfunktion zu durchschauen, hat eben Pech gehabt und teilt irgendwelchen Servern (angeblich nur Canonical) in Zukunft genau mit, nach was man alles so sucht.

Jono Bacon schreibt übrigens, dass Canonical natürlich eine kleine Provision für jedes Produkt bekäme, dass dann bei Amazon gekauft würde. Aber dennoch handelt es sich hier auf keinen Fall um Werbung!

Importantly, these music, video, and product suggestions are not advertising, they are search results that relate directly to the content you are searching for in the dash, and these results are presented in a non-intrusive manner.

Das Paket lässt sich zwar deinstallieren. Aber sympathischer wird Ubuntu damit nicht.

[via Standard & Fefe]

Nach Hause telephonieren…

Gammliger ApfelNach Hause telephonieren reicht Apples iGeräten nicht aus. Sie fragen dort auch nach Handlungsanweisungen. Golem berichtet:

Die berichtete Fernlöschfunktion auf dem iPhone und dem iPod touch bestätigte Steve Jobs im Gespräch mit dem Wall Street Journal. Damit kann Apple gezielt eine einzelne Applikation auf allen Geräten löschen. Diese Möglichkeit wurde integriert, um bei Bedarf Schadsoftware entfernen zu können.

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DRM doesn't work

Ubuntu founder Mark Shuttleworth: “Note to content owners: DRM doesn’t work”

Some of his “reality bites”:

  1. Any DRM that involves offline key storage will be broken.
  2. The alternative to offline key storage is streaming-only access, and that is equally unprotectable.
  3. Someone will find a business model that doesn’t depend on the old way of thinking, and if it is not you, then they will eat you alive.

You can find more information about digital restriction management on defectivebydesign.org.


Fight DRM, Join the Free Software Foundation

[Via Netzpolitik]