Das MBI Blog weist heute auf eine Comic-Enzyklopädie bei ComicVines hin.
Hier kann nach Charakteren, Teams, Erfindern, Fähigkeiten… gesucht werden. Es gibt Biographien der Comic-Helden, Bilder und viele Links.
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Unter dem Namen Eons ist ein Portal mit Suchmaschine („Cranky“) für Menschen „50 plus everything“ an den Start gegangen. Man gibt sich betont modern, Seiten können bewertet werden und auch eine Personalisierung der Homepage ist möglich. Die Zielgruppe wird wohl nur durch eine etwas größere Schrift und starke Farbkontraste auf den Seiten speziell angesprochen.
SPAM hält diese Entwicklung (gen Seniorensuchmaschinen) für „aberwitzig„:
Bevor man maschinell nach weiteren Senioren suche, solle lieber über eine sinnvolle Endnutzung der bereits gefundenen nachgedacht werden.
[Via Spam]
Im Rahmen der heute startenden Themenwoche „Eiswelten“ zeigt der Kulturkanal 3 Sat am Montag, 15.01., ein Porträt des Künstlers Lutz Fritsch, der auf dem Schelfeis im nördlichen Weddellmeer eine Bibliothek mit tausend Büchern errichtet hat.
Nachdem Konstantin Urban, Chef von Holtzbrinck Networks, sich jüngst in einem Interview vollmundig zur Systemsicherheit des Studentennetzwerks geäußert hatte, wurde ihm nun das Gegenteil bewiesen:
Vergangene Nacht haben Unbekannte das Blog des StudiVZ übernommen und eigene Texte eingestellt. Nachzulesen bei heise.de
Erst vor wenigen Tagen wurde StudiVZ von der Holtzbrinck Gruppe trotz vermehrter Kritik aufgekauft (wir berichteten). Es wird sich zeigen, ob sich die Verlagsgruppe damit nicht doch ein Eigentor geschossen hat.
Die Handschrift ist in der Privatbibliothek von Johann Wolfgang von Goethe zu finden, die im Goethe-Nationalmuseum in Weimar steht.
Bisher war die Existenz der Handschrift aber wohl nur den Goethe-Forschern bekannt, denn sie ist nicht im Standardwerk „Die deutsche Literatur des Mittelalters“ verzeichnet.
Nun wollen Handschriftenforscher das Exemplar Goethes mit den bisher bekannten 64 Handschriften der Dreikönigslegende von Johannes von Hildesheim vergleichen.
[via OTZ]
Ein Bewohner des US-Bundesstaates Michigan hat nach 47 Jahren ein entliehenes Buch seiner Ortsbibliothek zurückgebracht, zusammen mit den Säumnisgebühren, die sich auf 172 US-Dollar beliefen.
Der Leser hatte sich das Buch als Neuntklässler ausgeliehen. Allerdings räumte er ein, es trotz der langen Leihfrist nicht zu Ende gelesen zu haben.
[via SF]

Das Ende des Mozartjahres bringt noch eine bislang unbekannte Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart ans Tageslicht. Wie Drehpunkt Kultur berichtet, handelt es sich dabei um ein 91 Takte umfassendes Klavierstück mit dem Titel „Allegro di Wolfgango Mozart“, das dieser mutmaßlich im Kindesalter komponierte.
Gefunden wurde das unbekannte Werk von Ernst Hintermaier (Leiter des Erzbischöflichen Konsistorialarchivs (hoffnungslos veraltete Homepage)) in einer vor kurzem erworbenen Handschrift. Enthalten war dort unter anderem auch ein bislang unbekanntes Werk von Johann Michael Haydn.
Ein Experiment der Nature mit Open-Peer-Review scheitert erstmal. Näheres im Telepolis-Artikel von Florian Rötzer.
Der japanische Hersteller Buffalo hat eine Maus vorgestellt, die sich besonders für (öffentliche) Bibliotheken eignen soll, da sie kein störendes Klickgeräusch mehr verursacht.
Die Maus BOMU SL soll im Januar auf den Markt kommen.
[via guenstiger.de]
Was Kirchgänger an den Weihnachtsfeiertagen erwarten könnte, sollten sie „in einer evangelischen Kirche an einen scheinbar besonders aufgeweckten Pfarrer“ und damit an die neue Übersetzung der ,,Bibel in gerechter Sprache‘‘ geraten, verdeutlicht die Süddeutsche Zeitung.