Ponies und die Bibliothek

Teil der Operation Frühjahrsputz 2014, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">CC: BY</a> von <a href="http://heroman4b3.deviantart.com/">heroman4b3</a>
Bild: CC-BY von heroman4b3

Letzte Woche hatten wir Bibliotheks-Lego. Diese Woche haben wir die Bibliothek als Lebensraum von und Kulisse für Bibliotheksponies, Geknutsche, Qualm (?), Buchrecycling, Schlappohrelfen, eine merkwürdige Puppe, noch ein Bibliothekspony, fliegende Bücher, ein weiteres Bibliothekspony, einen Computerspiel-Igel, ein Bibliothekspony, frisierte Leute, einen Bibliothekshase, einen Wissenshüter (inkl. Making of), wirklich noch ein Bibliothekspony und ein allerletztes Bibliothekspony.

Alles gefunden in sehr kurzer Zeit auf Deviant Art, einer Plattform zur Veröffentlichung von Bibliotheksponies und anderen digitalen Kunstwerken.

2048

Was Tetris war, ist jetzt 2048. Zumindest seit einigen Wochen. Wer also Zeit vernichten möchte, dem kann ich einen Klick auf Gabriele Cirullis 2048 (hier die mobiltaugliche Version) sehr ans Herz legen. Das Spielprinzip ist so einfach wie genial: 2 + 4 = 4. Und so weiter. Einfach die passenden Kacheln aneinander schieben, bis man bei zur 2048 gelangt. Und das sieht dann so aus:

Klingt langweilig, hat aber einen sehr hohen Suchtfaktor. Wer also gerade wichtige Projekt-Deadlines hat, sollte vorsichtig sein und den Link da oben erst einmal nicht anklicken.

Es gibt inzwischen unzählige Derivate und Abwandlungen, zum Beispiel eins zur Netzpolitik oder eins mit den diversen Doctor Whos. Hier kann man sich eins zusammenklicken. Die AI-Community hat sich auf diverse Aspekte gestürzt, zum Beispiel auf die Suche nach der optimalen Lösung oder nach dem schwerstmöglichen Spiel. Bei letzterem habe ich es immerhin bis zur 64er-Kachel geschafft.

Und wer macht jetzt ein 2048 zu Open-Access, Bibliotheks, Open Science, Informationskompetenz, Sach- oder Formalerschließung?

Verschlüsselte Botschaften in der Bibliothek

Frei nach Amazon: Wem Ecos Foucaultsches Pendel oder der Codex Copiale 1) Wurde der im Pendel eigentlich erwähnt? gefiel, wird auch hieran seinen Spaß haben.

In der Bibliothek der Western University hinterlässt jemand verschlüsselte Nachrichten – oder täuscht das zumindest auf interessante und recht aufwändige Weise vor. Die Botschaften (hier ein Beispiel) sind im Bestand der Bibliothek in diversen Büchern zu finden, immer zwischen Seite 16 und 17. Assistant Professor 2) Ist das eher ein Juniorprofessor, ein Lehrbeauftragter oder ein Vertretungsprofessor? Mike Moffat sammelt und veröffentlicht in seinem Blog die Fundstücke und notiert seine Gedankengänge zu den Hintergründen, z.B. in diesem zusammenfassenden Posting.

Seine Leserschaft diskutiert die Vorgänge ausgiebig und mit großem Elan. Es hat sich auch schon ein Subreddit gebildet, der sich der Entzifferung widmet. Die Erfahrungen aus der Entschlüsselung des Codex Copiale könnten hier sehr nützlich sein.

[via BoingBoing]

References   [ + ]

1. Wurde der im Pendel eigentlich erwähnt?
2. Ist das eher ein Juniorprofessor, ein Lehrbeauftragter oder ein Vertretungsprofessor?

Andreas Dorau besingt die Hamburger Zentralbibliothek

Das neue Album von Andreas Dorau heißt nicht nur “Aus der Bibliothèque”, auch ließ er sich dort von den Musen küssen, worüber er in einem NDR-Interview Auskunft gibt. Das erste Lied des Albums heißt dann auch Hühnerposten und besingt die Hamburger Zentralbibliothek an Hühnerposten 1.

Der erste Abschnitt ist aus dem Lied “Hühnerposten”.

Sat1 hatte auch etwas über das Album und die Bibliothek. Hühnerposten konnte ich online nicht komplett frei zugänglich finden, dafür aber ein anders Lied vom neuen Album: Flaschenpfand.

Big Bang Theory in der Bibliothek

Für eine Serie, in der es hauptsächlich um Wissenschaftler und Hochschulangehörige geht, wird die Bibliothek in Big Bang Theory recht selten erwähnt. Zwei Szenen konnte ich finden:

Im nächsten Ausschnitt ist die Bibliothek eher Kulisse. In der man allerdings tatsächlich Essen darf!

Im Webshop der ALA sind Shamy & The Gang dagegen recht prominent vertreten.