Rudolf Mumenthaler hat die Präsentation seines Vortrags beim Deutschen Bibliothekartag 2009 bei Slideshare eingestellt.
Autor: ch
LibWorld – South Africa
Johann van Wyk, Library Manager of the Education Library of the University of Pretoria, South Africa, has been employed by the University of Pretoria since 1989. He is interested in knowledge management, Communities of Practice, Library 2.0/Web.2.0 and E-research. He is blogging at www.edulibpretoria.wordpress.com. He is introducing the biblioblogosphere in South Africa to us in this LibWorld edition.
„LibWorld – South Africa“ weiterlesen
Greenpilot.de
Frisch online: Greenpilot, die Virtuelle Fachbibliothek für Ernährung, Umwelt, Agrar (GREENPILOT) soll die wissenschaftlichen Informationen der Fächer Ernährungs-, Umwelt-, und Agrarwissenschaften bündeln und über ein Portal den interessierten Nutzern zur Verfügung stellen
.
Die Suchmaske kann in andere Seiten eingebunden werden.

Albernerweise ist eine Selbstbeschreibung des Projektes nur als langatmiges MP3-File auffindbar. Ein paar Hintergrundinfos gibt es auf der Projektseite der ZBMed.
Webseite auf Youtube
Eine Webseite, die komplett in (vielen verschiedenen) Youtube-Clips abgebildet und somit komplett portabel und einbindbar ist. Ich gebe zu, nicht wenig beeindruckt zu sein:
[via Werbeblogger]
Kulturstaatsminister Neumann: Die Hinterbliebenenrente ist sicher!
Kulturstaatsminister Bernd Neumann äußerte sich in einem Stern-Interview zu Schutzfristen im Urheberrecht. Auf die Frage, ob eine Frist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers […] noch zeitgemäß
sei, antwortet er:
Ja! Die 70 Jahre Schutzfrist haben weniger etwas mit der Schnelllebigkeit zu tun als vielmehr mit der Langlebigkeit – nämlich der Angehörigen der Urheber, denen die Einkünfte aus der Nutzung des Werkes nicht entzogen werden sollen. Die Einwände gegen eine 70-jährige Schutzfrist kommen vielfach von denjenigen, die – eher in der „copyright“-Tradition verhaftet – das Urheberrecht als zeitliches „Monopolrecht“ generell für bedenklich halten und prinzipiell unter erhöhtem Rechtfertigungsdruck sehen.
Hoppla. Ich bin bislang davon ausgegangen, dass die 70-jährige Frist unter dem Vorwand installiert wurde, dass nur Urheber zu kreativen Taten ermutigt werden könnten. Ist ja auch ganz logisch. Der durchschnittliche Kreative möchte von seines Geistes Früchten leben können.
Ein Irrtum? Oder wildert Neumann gar in fremden Revieren und betätigt sich als Hinterbliebenenversorger? Das hieße, man müsste das Urheberrecht mit einer flexiblen Schutzfrist versehen. Zuständig wäre das Bundesamt für Statistik. Je nach Geburtsjahr des Nachwuchses müssten andere Fristen vergeben werden.
Lesetipp zum Thema Kulturförderung und Urheberrecht: Freie Kultur von Lawrence Lessig. Aber der durchschnittliche Infobib-Leser hat das vermutlich eh schon gelesen…
Web 3.0 erklärt
Web 3.0 Concepts Explained in Plain English verspricht Amit Agarwal. Leider verbirgt sich dahinter keines der tollen Commoncraft-Videos, aber immerhin eine Kollektion netter Präsentationen, die auch einen guten Einstieg in das Thema bieten.
Fragen an das EU-Parlament zu Open Access
Hélène Bosc, Stevan Harnad, Eloy Rodrigues, Eberhard R. Hilf und Alma Swan stellen dem Europäischen Parlament Fragen from the research community concerning Open Access. Hintergrund:
We have prepared some very focused questions for the EU-parliament candidates; the candidates‘ replies will then be distributed in the research community. The purpose of these questions is to elicit and reveal the current problems at the EU-level in moving legislation and policy towards a stable and reliable support for research information in the digital era through Open Access (while continuing to leave it entirely in the hands of researchers what and where they wish to publish).
Hoffentlich trudeln die Antworten rechtzeitig herein, um daraus gegebenenfalls eine Wahlempfehlung ableiten zu können, wie sie aus netzpolitischer Sicht schon nicht für die CDU/CSU erteilt wurde.
[via Zugang zum Wissen]
Update 2. Juni 2009: Die Fragen liegen nun auch in einer autorisierten deutschen Übersetzung vor.
Open Access Network wurde 7 Jahre alt
Peter Subers Open Access News feierten den siebten Geburtstag:
I forgot to mention that yesterday was the 7th birthday of OAN. Yesterday we had 17,391 posts, which comes to about 7 a day for 7 years.
Auch wenn die Vielzahl der News oft erschlagend wirkt, ist OAN nach wie vor Pflichtlektüre für jeden, der mit Open Access zu tun hat oder haben möchte.ä
Ist Infobib jugendgefährdend?
Endlich ist es raus. Laut JusProg (Jugendschutzprogramm) ist Infobib Kindern nicht zu empfehlen:

Wie auch die Netbiber (die ja für Ihre schweinischen Artikel berüchtigt sind), das IBI-Weblog, Medinfo, der Duftende Doppelpunkt, das Hörbuch- und Podcastblog, Ben Kadens Kontext oder Jürgen Plieningers Politikwissenschaft.
Verwundert hat mich in diesem Zusammenhang die Archivalia-Einstufung. Ob man Klaus Graf schon mal vorgeworfen hat, soft
zu schreiben?

Und jetzt wird’s spannend. Während die durchschnittlichen Biblioblogger immerhin noch von Jugendlichen ab 14 gelesen werden dürfen, sind allseits bekannte Unholde ganz außen vor:
Die Seite jakoblog.de ist bereits in unserem Filter enthalten und wird geblockt.
Das Ganze klingt nach einem verspäteten Aprilscherz. Ist es aber nicht. Wie Telepolis schreibt:
In der Schwarzen Liste des Filteranbieters JusProg e.V. finden sich massenhaft alternative Medien wie beispielsweise Telepolis oder die Nachdenkseiten, die offensichtlich nach Einschätzung der Hamburger Jugendschützer nicht für Jugendliche geeignet sind. Auch die Internetseiten der Grünen und der Piratenpartei sind nach Einschätzung von JusProg jugendgefährdend.
Und dieser Irrsinn wird von der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten gefördert. Die JusProg-Partner aus der Wirtschaft sind übrigens kinderfreundliche Angebote wie Bild.de, Orion, Coupé, Beate Uhse oder Berlin Intim (Slogan: Clever poppen!
). Konsequenterweise folgt daraus:

Aber:

Mehr Infos zum Thema gibt’s beim Spiegelverfechter, wie oben erwähnt bei Telepolis und in zahlreichen Blogs.
Ich habe die DenunzierungsVorschlagsfunktion für anstößige Seiten genutzt und JusProg selbst vorgeschlagen. Kategorie „Extremismus“, mit der Begründung:
Die Seite untergräbt freie demokratische Meinungsbildung und gefährdet mit gefährlichen Zensurmaßnahmen die intellektuelle und moralische Integrität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
PS: Müssen alle Seiten einzeln vorgeschlagen werden? Wer um Himmels Willen hat das gemacht?
PPS: Nicht gerade elegant formuliert: „gefährdet mit gefährlichen“. Egal.
Update: [zu diesem Artikelchen inspirierte mich der jugendgefährdende Biblioblog Text&Blog]
UB Dortmund twittert
Die UB Dortmund twittert: http://twitter.com/unibib
[via Ute Engelkenmeier]
PS: Die UB Bochum hat auch vor ein paar Tagen losgelegt: http://twitter.com/ubbochum