Klickenswert:
Autor: ch
Infobib im Perlentaucher
Kleine Nabelschau zum Wochenende: Die Materialsammlung zum Heidelberger Appell wurde im Perlentaucher erwähnt:
Das Bibliotheksblog Infobib bietet seit einiger Zeit eine nützliche Linkliste zur Debatte um den „Heidelberger Appell“.
Schön, das Wort Bibliotheksblog mal in Mainstream-Medien zu lesen. Für die Hobby-SEOs: Die Auswirkungen auf den Traffic ist äußerst gering. Am selben Tag kamen nur 86 Besucher vom Perlentaucher. Zum Vergleich: Stefan Niggemeiers Hinweis führte fast 200 Besucher zur Materialsammlung.
Der Freitag feiert Open Access
Joachim Losehand, hierzublog positiv ausgefallen mit einer Replik zum Heidelberger Appell, äußerte sich heute noch einmal zum Thema. In seinem Artikel Der Zwang zur Freiheit jubiliert er:
In dem Wunsch, die Wissenschaftler zur Publikation unter den Regeln von Open Access zu verpflichten, drückt sich nicht ein Ruf nach Enteignung aus, sondern die Stimme der Freiheit.
Das kann man auch anders sehen. Wie z.B. Ben Kaden im IBI-Weblog.
Warum ich dazu ein eigenes Posting verfasse und diesen Artikel nicht einfach sozial bookmarke? Weil meine Materialsammlung rund um den “Heidelberger Appell” gerade die 200-Link-Grenze durchbrochen hat und in nächster Zeit nur noch unregelmäßig ergänzt wird. Die Beiträge ähneln sich doch sehr. Hinzugefügt wird nun nur noch, was mir originell genug oder aufgrund der Prominenz des Veröffentlichungsort irgendwie wichtig erscheint.
Kleine Umfrage zu "Unique Author Identifiers"
Researcher ID und ähnliche Autoren-Identifikatoren wurden in der deutschsprachigen Blogosphäre bislang selten thematisiert. Martin Fenner stelle in seinem Blog kürzlich a few questions about author identifiers und präsentiert nun die Antworten.
Umfrage zur Nutzung von Biblioblogs in Deutschland
Petra Marker, angehende Bibliothekarin an der FH Köln, führt eine Umfrage zur Rezeption von Biblioblogs durch:
Im Rahmen meiner Diplomarbeit im Studiengang Bibliothekswesen an der Fachhochschule Köln möchte ich herausfinden, in welchem Maße das Angebot der deutschen bibliothekarischen Blogs von der Fachwelt, also von Ihnen, genutzt wird. Speziell möchte ich herausarbeiten, in welchem Maße Einträge in Fachblogs von Ihnen gelesen werden.
Dazu möchte ich Sie bitten, an einer kurzen Umfrage zu diesem Thema unter folgendem Link teilzunehmen:
http://www.unipark.de/uc/OR6/aedd/
Für Ihre Teilnahme bedanke ich mich bereits im Voraus recht herzlich! Bei Anmerkungen oder Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.
Die Ergebnisse der Umfrage werden ab Herbst auf den Internetseiten der Fachhochschule Köln, Institut für Informationswissenschaft, sowie über die Mailinglisten INETBIB und forumoeb veröffentlicht.
Herunterladen != Open Access
Die taz berichtet schreibt über die Causa Darmstadt:
„Wir haben nichts gegen Open Access und wollen es auch den Studenten nicht unnötig schwer machen, aber wir müssen auch schauen, dass wir unsere Bücher verkaufen können“, sagte der Verleger Matthias Ulmer der taz.
Lieber Herr Ulmer, liebe taz: Bitte vermengen Sie doch nicht schon wieder Open Access mit allem möglichen, was irgendwie mit Internet und Texten zu tun hat. Es nervt!
Der taz-Artikels ist übrigens folgendermaßen überschrieben: Erfolg für Verleger im Urheberrecht
Die FR war da anderer Meinung: Verlag scheitert gegen Uni Darmstadt
Aber Open-Access-Befürworter sind laut taz sowieso schlimmer als somalische Piraten.
John Blyberg – A library without walls
Freiherr oder Baron?
Wie schwierig es sein kann, ohne (Adels-)Titel mit einer Bibliothek in Kontakt zu treten, beschreibt Oliver Obst nebenan bei Medinfo.
Das Formular geht davon aus, dass jeder einen Titel hat und wenn es bloss ein Bachelor ist. Es kann nicht ohne Angabe eines Titel abgesandt werden.
Leider verrät er nicht, wo er dieses schöne Formular gefunden hat.
Umfrage zur "Kundenorientierung" an Öffentlichen Bibliotheken
Auch wenn ich immer noch davon ausgehe, dass die Bezeichnung „Kunde“ keine Auf-, sondern eine Abwertung der Bibliotheksbenutzer darstellt:
Liebe Kolleginnen und Kollegen an Öffentlichen Bibliotheken,
Im Rahmen meiner Masterarbeit am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU-Berlin beschäftige ich mich mit der aktuellen Praxis der Kundenorientierung in Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland.
Grundlage der Untersuchung bildet eine Online-Befragung aller Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Auszubildender Öffentlicher Bibliotheken, zu der folgender Link führt:
http://yoowe.ibi.hu-berlin.de/survey/index.php?sid=25781&lang=de
Bitte nehmen Sie sich ca. 15 Minuten Zeit zur Beantwortung der Fragen. Ihre Angaben werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Die Daten werden nur in diesem Rahmen verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Über zahlreiche Rückmeldungen bis zum 18. Mai 2009 würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Göbel
(Hervorhebungen von mir)
Ask!
Zu diesem großartigen Video gibt es einen Artikel bei Library Juice. Na, welche deutsche Bibliothek legt vor und erstellt einen eigenen Clip?