"Buch.08" will "BuchBasel" ersetzen

Nach der überraschenden Absage der Messe „BuchBasel“ wegen Millionendefiziten, soll das damit verbundene Literaturfestival trotzdem vom 14.-16. November 2008 stattfinden.
Das Basler Literaturfestival mit neuem Festival-Namen „Buch.08“ will grösstes Schweizer Buch-Festival werden und soll „[…] über die Landesgrenzen in den deutschsprachigen Raum ausstrahlen“.

[via baz.ch]

"informatica08" – Jahr der Informatik in der Schweiz

Der Schweiz fehlen die Informatiker. Verbände und Organisationen der schweizerischen Computer- und Telekombranche haben daher 2008 zum Jahr der Informatik erklärt. Damit soll der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung der Informatik für Wirtschaft und Gesellschaft bewusst gemacht und gefördert werden.

Das Jahr der Informatik, die „informatica08“, wird von mehreren Anlässen begleitet. Heute findet beispielsweise ein „IT Summit“ in Zürich statt, bei dem es um die Zukunft des Informatik-Standortes Schweiz geht.
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Das Netz als Enzyklopädie

Die NZZ berichtet über die „papierne Geschichte und elektronische Gegenwart der Enzyklopädie“: Es laufen zurzeit einige Projekte, die historische Enzyklopädien ins Netz stellen. Einerseits sind diese Enzyklopädien wichtig für die Forschung, da sie ein umfassendes Bild eines Zeitalters zeigen. Andererseits bestätigen solche Projekte die Auffassung,

„dass es hier nicht bloss um Remediatisierung, sondern auch um Aktualisierung geht: um die Aktualisierung der Enzyklopädie als öffentliche Wissensform. Die Konversationslexika erweisen sich als Prototypen des grossen, kollektiven, nichtlinearen und verlinkten Hypertextes, genannt ‚Internet‘. Dies bestätigen Medienhistoriker, wenn sie, nicht ohne Pathos, geradezu von der Geburt des Netzes aus der Enzyklopädie sprechen.“

Bei all der Euphorie für Lexika im digitalen Zeitalter sollte aber die Qualität nicht verloren gehen …

„Wenn schon Neo-Enzyklopädie, dann auch eine kritische.“

[via NZZ online]


Das Glück der Unerreichbarkeit

Die NZZ stellt das Buch „Das Glück der Unerreichbarkeit : Wege aus der Kommunikationsfalle“ von Miriam Meckel, Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, vor. Es ist ein Buch über die Kommunikationssucht im Zeitalter von Internet, E-Mail, Mobiltelefon etc. Das Problem ist uns wohl allen nicht ganz fremd …

Zwei Grundansichten Meckels:

„Wer technisch angeschlossen ist, ist nicht zwangsläufig auch sozial angebunden.“

„Wer immer erreichbar ist, ist eigentlich für nichts und niemand da.“

Mehr Infos zum Buch: Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. 180 S. Murmann-Verlag, Hamburg 2007.

Schweizerische Bibliotheksstatistik 2006

Die detaillierten Daten 2006 der Bibliotheksstatistik können auf der Website des Bundesamtes für Statistik nach Bibliothekskategorien heruntergeladen werden. Die Leistungen und Ressourcen eines Teils der Schweizer Bibliotheken sind damit abrufbar. Die zehn grössten Bibliotheken in der Schweiz gemäss Angebot sind hier zu finden.

[via swiss-lib]

"Pacte Multimédia"

Die SRG SSR idée suisse und ihre Partner haben am letzen Donnerstag erstmals den Preis „Pacte Multimédial“ verliehen. Ziel ist die Förderung der Innovation im Bereich neuer Kommunikationstechnologien. Die Videos der Gewinner-Projekte sind hier.

Anlässlich der Verleihung ist auch die viersprachige Internetplattform www.pactemultimedia.ch vorgestellt worden, die aktuelle Radio- und Fernsehbeiträge der SRG SSR rund um neue Kommunikationstechnologien anbietet. Das Internetportal soll ein „Wegweiser durch die digitale Welt“ sein. Die Beiträge lassen sich mit Hilfe von Themen, Keywords, Sender, Sprachen und Formaten suchen.

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"Meine Bibliothek"

In der NZZ vom 1./2. Dezember 2007 ist eine Beilage über persönliche Bibliotheken erschienen.

“ […] So lässt sich an ihnen ablesen, woher wir kamen, wohin wir gingen und wo wir stehen. Sie setzten – wie Jahrringe – hoffentlich Qualität an […].“ [Aus: „Meine Bibliothek: zu unserer Beilage“]

Elf Autoren schreiben darin über ihre eigenen Bibliotheken. → sehr lesenswert!

"Den Büchern eine Bühne"

Unabhängige Verlage in der Schweiz gründen die gemeinsame Plattform Swiss Independent Publishers (SWIPS). Zurzeit gehören schon 22 Verlage dazu. Den Lesern, Buchhändlern und Bibliothekaren soll damit das „Bücher-Schlaraffenland“, das sich hinter den Türen der unabhängigen Verlage befindet, näher gebracht werden. Das Gründungsfest findet heute im Theater Neumarkt in Zürich statt.

(via NZZ vom 21. Nov., S.46, leider nicht online)