EKIs schon aktiv?

Während einer Bastelstunde an einem mobilen Katalog für Hannover (Achtung: funktioniert absolut noch nicht so, wie es mal sein soll. Mehr darüber bei Jakob Voss, von dem ich das Skript auch übernahm.) stöberte ich mal wieder ein wenig in den Katalogisaten im GVK.

Langer Rede, kurzer Sinn: Es gibt nicht nur ein paar Beispiel-EKIs (Erstkatalogisierungs-IDs) wie z.B. diese hier. Eine schnelle Recherche ergab:

Suche nach Treffermenge
eki gbv? 6.019.523
eki dnb? 402.497
eki bvb? 29.030
eki bsz? 21.727

Ich konnte bislang allerdings nur im GVK nach EKIs suchen. Beim Stand der Umsetzung in Sachen EKI hat sich also leider noch nichts wesentliches getan.

Live in the library 15: Dave McIntyre

Only semi-live, but:

Enjoy the soft rock stylings of Dave McIntyre as the singer/songwriter performs live at the Orlando Public Library in Orlando, Florida. For more information, videos, and events, visit http://www.ocls.info and visit Dave McIntyre on the web at http://myspace.com/davemcintyremusic

If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with „live in the library„.

Ist Klimagate ein Peer-Review-Gate?

CC: BY-NC-ND by Pek&Anoek
CC: BY-NC-ND by Pek&Anoek

Die Fehler im IPCC-Bericht sind passiert, und sie lassen sich unterschiedlich auslegen. Eine Möglichkeit ist es, den gesamten Klimawandel zu leugnen (PDF):

Die jüngsten Skandale um Datenmanipulation (Klimagate) zerstören die Glaubwürdigkeit der Klimaforschung.

Analog: Ein paar Bahnverspätungen stellen die Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs insgesamt in Frage. Kann man behaupten, aber wohl kaum, wenn man sich gerne oberhalb des Stammtisches aufhält.

Daher vergessen wir das gleich wieder und widmen uns einer seriösen Interpretation: Peer Review ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Dies haben brandaktuell schon andere formuliert, daher verweise ich auf:

Bloggende Bibliotheks-Drachen

Zwei Bibliotheksdrachen bloggen anonym über den bibliothekarischen Alltag.

Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D

Der geneigte Leser erfährt nur: Drache 1 und 2 sind Bibliotheksassistentinnen in einer bayrischen Museumsbibliothek und einer Universitätsbibliothek. Warum Drachen?

Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: „Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht.

Pergamonmuseum, Ishtartor, Drache. Eine der ältesten Abbildungen eines Drachens - CC: BY-SA, by "Hahaha"

Passend dazu dieser Hinweis auf einen Bücherfluch aus dem Bibliotheksdrachenblog.

iPhone vs. Second Life: 1-0

Ende 2006 hüpften zwei Begriffe auf wie aus dem Nichts in den Mainstream. Second Life und iPhone. Während Second Life ungefähr zu dieser Zeit den einmillionsten Secondlifer feierte, kursierten am Jahresende 2006 die ersten Gerüchte um das iPhone. Wie die Relevanz der Begriffe und der dahinter stehenden Konzepte (mobiles Web, bzw. virtuelle Welten) sich entwickelt hat, kann man hervorragend bei Google Trends beobachten.
Google Trends: iPhone vs. Second Life

iPhone: rot
Second Life: blau.

Gartner ignorierte die eigenen Erkenntnisse und prophezeite:

By the end of 2011, 80 percent of active Internet users (and Fortune 500 enterprises) will have a “second life”, but not necessarily in Second Life, according to Gartner, Inc.

Zwar ist noch nicht Ende 2011, aber diese Prognose würde heute niemand mehr abgeben wollen. Dies bedeutet nicht, dass Gartner mit einer anderen, wesentlich neueren Prognose nicht recht haben könnte. Mitte November wurden die 10 Top-Trends bis 2012 für mobile devices prophezeit.

No. 2: Location-Based Services
No. 3: Mobile Search
No. 4: Mobile Browsing

Addiert man diese drei Trends, kommen wir zum mobilen OPAC, der nicht nur gleich zeigt, wie man zum Buch kommt, sondern auch noch (falls vorhanden) einen Volltext anbietet. Ich hoffe jedoch nicht, dass die Bibliotheken, die unsinnigerweise viel Energie in Second Life gesteckt haben, nun vor dem mobilen Weg zurückschrecken. Noch sind es nur Pioniere, die dort bedient werden. Also genau die Leute, die sich vor drei Jahren auch in Second Life tummelten. Relevanz für den Alltag hatte Second Life jedoch nie, ganz im Gegensatz zu Smartphones.

FAMI-Zweigstelle

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete über die „Azubi-Bibliothek“ der Stadtbibliothek Köln. Die Zweigstelle Böcklemünd-Mengenicht wird von den angehenden Fachangestellten für Medien und Informationsdienste betreut, die auch am Konzept der Zweigstelle, die speziell auf junge Leser zugeschnitten ist, mitgearbeitet haben.

[via ksta.de & netbib.de]