StudiVZ gehackt

Nachdem Konstantin Urban, Chef von Holtzbrinck Networks, sich jüngst in einem Interview vollmundig zur Systemsicherheit des Studentennetzwerks geäußert hatte, wurde ihm nun das Gegenteil bewiesen:
Vergangene Nacht haben Unbekannte das Blog des StudiVZ übernommen und eigene Texte eingestellt. Nachzulesen bei heise.de

Erst vor wenigen Tagen wurde StudiVZ von der Holtzbrinck Gruppe trotz vermehrter Kritik aufgekauft (wir berichteten). Es wird sich zeigen, ob sich die Verlagsgruppe damit nicht doch ein Eigentor geschossen hat.

Schaufenster der Biblioblogosphäre

Lambert Heller (u.a. Netbib) hat ein neues Tool für die deutschsprachige Biblioblogosphäre geschaffen:

Dies hier könnte ein interessantes Schaufenster der deutschsprachigen Biblioblogosphäre werden. Ich habe einfach das in der Open-Source-Welt bewährte Konzept der Planet-Aggregatoren mittels MySyndicaat auf die von Jin Tan betreute OPML-Liste der deutschsprachigen Biblioblogs angewendet. Wem das zu kompliziert klingt: Das ist es keineswegs, einfach angucken und sofort verstehen.

Hier geht’s zum Tool, hier geht’s zum Artikel.

Vorschlagsfunktion und Popularitätsranking im KUG

Oliver Flimm stellt in Inetbib zwei neue Funktionen des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) vor:

1. Recommender-Funktion

Durch statistische Auswertungen des Ausleihverhaltens im Bestand der USB sowie des Nutzungsverhaltens im KUG Recherche-Portal werden zu einem gegebenen Titel nutzer- bzw. sessionspezifische Überschneidungsmengen mit anderen ausgeliehenen/-gewählten Titeln bestimmt.

2. Popularitaets-Funktionen

Durch aehnliche Auswertungen wird die Popularitaet einzelner Titel
bestimmt. Auf dieser Grundlage werden im KUG nun Top 20 Auswertungen
der meist aufgerufenen Titel fuer alle Kataloge (separat) angeboten
(ueber Recherche->Top 20 oder dem Icon ‚Top 20‘ in der
Einzeltrefferanzeige).

Näheres auf der Seite „Der Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) – Einsatz und technischer Aufbau„.

Die KUG-Funktionen sind realisiert mit der Open-Source-Software OpenBib. Mehr über OpenBib unter anderem hier und hier.