Habe bei einer blogarchäologischen Ausgrabung den Sloganizer wiederentdeckt.
- „Toll bleibt toll: Bibliotheken braucht diese Welt!“
- „Freude mit Bibliotheken, herzig und fantastisch!“
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Habe bei einer blogarchäologischen Ausgrabung den Sloganizer wiederentdeckt.
Heise.de berichtet über ein Tierstimmenarchiv der Cornell University mit – gelinde gesagt – verschrobenen Nutzungsbedingungen:
Die Bestände können für nicht-kommerzielle Forschung, Bildung und persönliche Zwecke online genutzt werden. Auch die Einbindung in eigene Webseiten ist unter diesen Voraussetzungen gestattet. Der Download der Dateien ist hingegen nicht vorgesehen. Für die kommerzielle Verwendung können Lizenzen erworben werden, wobei die Preise je nach Verwendungszweck gestaffelt sind. Die Nutzungsbedingungen der Macauly Library gestattet es heise online aber nicht, ohne schriftliche Genehmigung Links auf die Website zu setzen. Der geneigte Leser kann zwecks Zugriff mittels HTTP „macaulaylibrary“, gefolgt von einem Punkt und der Zeichenfolge „org“, in die Adresszeile seines Browser eingeben.
Wer keine Links will, bekommt auch keine. Projekte mit dermaßen schrägen Benutzungseinschränkungen möchte ich nicht unterstützen/verlinken.
Das Kurzposting Bibliothek der Tiergeräusche ist übrigens seit über fünf Jahren eins der beliebtesten hier auf Infobib. Das Interesse an Tiergeräuschen ist riesengroß. Ob für Hörspiele oder auch um Kindern verschiedene Tierstimmen vorzuspielen. Das Schaf macht „Mäh“, die Kuh macht „Muh“, das ist allgemein bekannt. Aber was macht eigentlich eine Giraffe oder ein Dachs? Für die wahrlich Interessierten hier ein wenig Dachsgeschrei:
Egal ob in der Bibliothek, Vorlesung oder Mensa – wenn es jemanden gibt, von dem du einfach nicht deine Augen lassen kannst, hinterlass hier anonym deine Flirtbotschaft! Wer hier nur lernt, macht etwas falsch 😉
Die Universitäten in Heidelberg und Bremen scheinen sich besonders gut (oder schlecht?) zum Flirten zu eignen.
Der Streisand-Effekt, mal etwas anders. Schaut, besser: hört selbst hinein!
Ja, das Jahr ist noch jung. Aber die Tweets zum Hashtag #overlyhonestmethods sind dermaßen mannigfaltig und unterhaltsam, dass eine Steigerung schwierig wird! Selbst wer keinen Twitter-Account hat und nichts damit zu tun haben will, sollte einmal einen Blick darauf werfen.
Worum geht’s? Robert T. Gonzales beschreibt es folgendermaßen (und hat auch schöne Beispiele gesammelt):
Have you ever conducted scientific research? Are you familiar with the less-than-glamorous (and sometimes surprisingly slipshod) ways of the world’s overworked, underpaid, and severely caffeinated scientists? Then #overlyhonestmethods is probably the funniest thing you’ll read today.
Es begann (wenn ich nichts übersehen habe) mit diesem Tweet von @dr_leigh. Und dann ging’s los. Und hört seitdem nicht mehr auf. Ein paar aktuelle Beispiele?
The microbalance was so temperamental that an undergrad named it „Larry“ in order to yell at it more effectively. #overlyhonestmethods
— Jacquelyn Gill (@JacquelynGill) Januar 9, 2013
#overlyhonestmethods. Capture rates were maximised by whispering ‚here fishy fishy‘ during net retrieval
— David M Watson (@D0CT0R_Dave) Januar 9, 2013
I’m struggling to follow your argument.That’s your fault, and nothing to do with the hangover.Revise and resubmit. #overlyhonestreviews
— Iain Brassington (@Dr_Enzyme) Januar 9, 2013
We’re only including this section in the paper because all the references are already stored in our EndNote library #overlyhonestmethods
— Paul Coxon (@paulcoxon) Januar 8, 2013
we didn’t read half of the papers we cite because they are behind a paywall #overlyhonestmethods #OA
— Sylvain Deville (@devillesylvain) Januar 8, 2013
Ein paar weitere Sammlungen gibt es hier, hier, hier, hier, …
PS: Inzwischen gibt es auch #overlyhonestreviews.
Kürzlich habe ich noch gefragt, wer beim Anblick wackelnder GIFs nicht Lust bekäme, alte Geocities-Seiten nachzubauen. Das Bildblog weist nun auf den Geocitiesizer hin. Damit lassen sich neue Webseiten im alten Gewand ansehen. Screenshots geben das gesamtästhetische Vergnügen nicht wieder, daher bitte ich um einen Klick auf Infobib im Gewand der 90er. You get knocked down, but you get up again.
Es lohnt sich, den Geocitiesizer mit verschiedenen Hochschulseiten auszuprobieren. Bei einigen ist kaum ein Unterschied festzustellen…
Ich weiß leider nicht mehr, wie ich auf Wikigifs gestoßen wurde. Aber: man kann dort viel Zeit verbringen. Das Prinzip ist einfach. Seite aufrufen, gucken, Leertaste betätigen, gucken, Leertaste betätigen, gucken, Leertaste betätigen, gucken, Leertaste betätigen, gucken, Leertaste betätigen, gucken, Leertaste betätigen, gucken, Leertaste betätigen, gucken, Leertaste betätigen, gucken…
Gezeigt werden zufällig ausgewählte animierte GIF-Dateien aus Wikimedia Commons. Ein paar Beispiele gefällig? Achtung, jetzt wird es beweglich:
„Gewackel zu den Feiertagen: Wikigifs“ weiterlesen
[via weblog.histnet.ch]
Lumen Bigott entwirft „Social Media Shoes“. Darunter versteht sie Sneaker im Farbschema und teils mit dem Logo einer bekannten Webseite. Zum Beispiel Wikipedia.
[via @frischkopp, via buzzfeed]
Es gibt keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für Heimcomputer. Das hat die Stiftung Warentest 1984 herausgefunden.