RSS-Feeds in Homepage einbinden

Es wird mal wieder Zeit für einen Tipp aus der Rubrik “Klein, aber oho!”

Wenn man einen RSS-Feed in eine Homepage einbinden möchte, stößt man dabei sehr schnell auf verschiedene Problemchen. Eins davon kann sein, dass man auf dem Webserver nicht machen darf, was man will. Ein anderes, das man vielleicht nicht weiß, was man machen muss, selbst wenn man es dürfte.

Eine einfache Lösung für das Einbinden von RSS-Feeds (z.B. von Neuerwerbungsfeeds) bietet nun Google mit dem Dynamic Feed Control Wizard. Super einfach, schnellstens zu integrieren.

Die einzige Hürde könnte die merkwürdige Art der Feed-Eingabe sein: Man gibt Stichwörter ein, nach denen man den Feed eventuell automatisch angezeigt bekommt. Sucht man beispielsweise nach ‘Infobib’, bekommt man automatisch den Infobib-Feed. Das hilft natürlich nicht, wenn man einen weniger webweit vertretenen Feed sucht, z.B. den der lokalen OPUS-Installation. Macht aber auch nichts! Im Code muss man in diesem Fall einfach zwei Zeilen austauschen.

  1. title: ‘Infobib’ wird zu title: ‘Neuerwerbungen’
  2. url: ‘https://infobib.de/blog/feed/’ wird zu url: ‘http://opus.bsz-bw.de/fhhv/rss.php’

Und wie das dann in einer Homepage aussehen kann, sieht man hier.

[Gefunden via RSS4LIB]

ISBN2WP – Vorschlag für ein WordPress-Plugin

Lambert Heller fragte beim Bibcamp, was Bibliotheken für Blogger tun könnten. Die für mich naheliegendste Antwort war: Bibliographische Daten auf möglichst elegante und einfache Weise zur Verfügung stellen. Vorbild kann das hier schon mal kurz vorgestellte Amazoneinzeltitellinksplugin sein.

Rezept

Zutaten

  1. PHP
  2. XML
  3. XSL
  4. SRU
  5. Mit ein bißchen AJAX und/oder Javascript abschmecken

Zubereitung
Man nehme einen ISBN-Parser, der im Posting enthaltene ISBN ausfindig macht (z.B. so wie hier), packe diese ISBN in eine SRU-Abfrage (wie z.B. diese hier), Über ein XSL-Stylesheet kann die Ausgabe dann beliebig 1) Naja, fast beliebig. Ein paar Hindernisse sind anscheinend noch aus dem Weg zu räumen:

Unfortunately, for security reasons, modern browsers do not allow the processing of XML using a XSLT stylesheet retrieved from a different domain. This prevents a user from specifying their own stylesheet when displaying an SRU response. The implication of this is, for example, that a stylesheet loaded from the British Library cannot be used to display the output of an SRU search from the Library of Congress. This is unfortunate as it prevents a user from developing their own interface to access a variety of SRU services.

There are ways around this “feature”. The first is to use a proxy server which provides a single source for SRU searches, re-directing the searches to the true targets. When the stylesheets are accessed from the proxy, it appear as though the searches are being provided fromthe same domain as the local stylesheet. Alternatively, the use of the Javascript and the XMLhttpRequest function may offer a solution in the future.

gewandelt werden. Die derart aufgehübschten Daten werden nun je nach Einstellung in den Plugin-Options auf die eine oder andere Art und Weise dargestellt. Vorstellbar ist z.B. die Integration von Bibtex, um die bibliographischen Daten auch für Dritte nutzbar machen zu können. Und (oder oder) die Einbindung der bibliographischen Daten durch Fußnoten, Tooltips, was auch immer gefällt.

Eine großartige Idee, wie man der riesigen WordPress-Nutzerschaft bibliographische Dienstleistungen seitens der Bibliothek auf einfache Art und Weise ins Gedächtnis rufen kann.

Nun kommen wir zur Preisfrage: Wer programmiert das? 2) Dies ist ein ernstgemeinter Aufruf. Wer sich dazu berufen und in der Lage sieht, so ein Plugin umzusetzen, möge sich bitte hier in den Kommentaren oder per Mail an mich wenden.

References   [ + ]

1. Naja, fast beliebig. Ein paar Hindernisse sind anscheinend noch aus dem Weg zu räumen:

Unfortunately, for security reasons, modern browsers do not allow the processing of XML using a XSLT stylesheet retrieved from a different domain. This prevents a user from specifying their own stylesheet when displaying an SRU response. The implication of this is, for example, that a stylesheet loaded from the British Library cannot be used to display the output of an SRU search from the Library of Congress. This is unfortunate as it prevents a user from developing their own interface to access a variety of SRU services.

There are ways around this “feature”. The first is to use a proxy server which provides a single source for SRU searches, re-directing the searches to the true targets. When the stylesheets are accessed from the proxy, it appear as though the searches are being provided fromthe same domain as the local stylesheet. Alternatively, the use of the Javascript and the XMLhttpRequest function may offer a solution in the future.

2. Dies ist ein ernstgemeinter Aufruf. Wer sich dazu berufen und in der Lage sieht, so ein Plugin umzusetzen, möge sich bitte hier in den Kommentaren oder per Mail an mich wenden.

Email-Adresse auf Webseiten vor Spambots verstecken

Ein kleiner Tipp zwischendurch: Wer seine Email-Adresse (beispielsweise in einem Impressum) auf einer Webseite angeben muss, erfährt oft nach kürzester Zeit, wie effektiv die Spam-Mafia arbeitet. Um dies zumindest ein bißchen herauszuzögern, kann man seine Email-Adresse für manche Spambots unsichtbar machen. Man muss dazu nur die Emailadresse in Unicode umwandeln.

Damit man das nicht selbst mühsam übersetzen muss, gibt es dazu natürlich Tools noch und nöcher. Zum Beispiel dieses hier.

Wirklich geschützt ist man so leider immer noch nicht, aber man kann die Spam-Menge leicht reduzieren. MEhr zum Thema gibt’s überall im Netz, zum Beispiel bei Wikipedia.

Blogs als CMS für Studenten

“Blogs as a Student Content Management System” ist der Titel eines Artikels von Rick Musser und Staci Martin-Wolfe, in dem sie berichten, wie news students der University of Kansas School of Journalism auf das Onlinepublizieren vorbereitet werden. Früher wurde ihnen Dreamweaver nahegebracht, mit der Folge, dass sich die Studenten überfordert fühlten: Dreamweaver proved to be too much program for the generic journalism student.

In der Folge wurde nach einem CMS gesucht, dass die umfangreichen Ansprüche der Universität erfüllen könnte. Es ging ein Angebot für die Einrichtung des (mir bislang unbekannten) CMS namens Ingeniux ein, das mit Einrichtungskosten von 50.000 Dollar allerdings den zur Verfügung stehenden Finanzrahmen weit sprengte.

Die gefundene Lösung deutet sich schon dezent im Titel des Artikels an:

It was then that a light went on for us. Weblogs were, in fact, small content management systems. A Weblog (now more commonly known as a blog) was simply a Web-based publication system. Granted, blogs usually consisted of periodic articles (normally in reverse chronological order) that were more journal entries than news stories. But, we reasoned, there was no reason that blogging software couldn’t be used to do text, photo, audio, and video news. Since we first addressed the problem in 2004, events in the world of blogging have proved us more right than we could have ever known.

Schließlich werden noch Pro und Contra der jeweiligen Lösungen aufgeführt. Ich erlaube mir hier ein etwas ausführlicheres Zitat:
„Blogs als CMS für Studenten“ weiterlesen