Nacht der Wissenschaft 2007

Am kommenden Samstag, 10. November, findet in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen von 18.00 bis 2.00 Uhr erstmals die „Nacht der Wissenschaft“ statt.

Die Veranstaltungshomepage verspricht:

Über 130 teilnehmende Institute, Fakultäten, Hochschulen, Kliniken und Unternehmen und nahezu 800 Programm-Punkte […]

Unter dem Motto „Original & Digital“ wird auch die Universitätsbibliothek Heidelberg vertreten sein. Sie zeigt ausgewählte Kostbarkeiten aus der Bibliotheca Palatina und informiert über das laufende Digitalisierungsprojekt dieser Sammlung.

Mehr Infos unter www.nachtderwissenschaft.com

Sachsenspiegel für Jedermann

Die Herzog-August-Bibliothek präsentierte diese Woche ein Faksimile des Wolfenbütteler Sachsenspiegels.
Die Original-Handschrift aus dem 14. Jahrhundert liegt im Tresor der Bibliothek und darf nur in Ausnahmefällen benutzt werden.
Die Nachbildung ermöglicht nun jedem Besucher einen Einblick in das wertvolle Werk.

Wer es aus dem Regal zieht, hat viel, was ihm sonst nur das unbezahlbare Original bieten würde: die alte Handschrift, die Bilder, sogar die Anmerkungen und Skizzen, die die Illustratoren im 14. Jahrhundert aufs Pergament kritzelten, als sie den Rechtstext mit Zeichnungen versahen, um ihn auch denen verständlich zu machen, die nicht lesen konnten.

[Via Braunschweiger Zeitung]

Politkowskaja nun auch in Russland zu lesen

Das Buch der ermordeten russischen Journalistin Anna Politkowskaja „In Putins Russland“ wird jetzt von ihrem letzten Arbeitgeber, der „Nowaja gaseta„, im Internet veröffentlicht und auch in Russland abrufbar sein.
Dass das Buch in Russland auch gedruckt veröffentlich wird, ist nicht zu erwarten. Bisher konnte wegen eingeschränkter Pressefreiheit in Russland lediglich ein Titel der Journalistin dort erscheinen.

[via Börsenblatt]

Google vs. O.C.A.

In ihrer gestrigen Ausgabe berichtete die New York Times über Konkurrenten zu Googles Book Search Projekt.

Das Boston Library Consortium lehnte kürzlich Googles Offerte ab und entschied sich für die Zusammenarbeit mit „Open Content Alliance„.

Libraries that agree to work with Google must agree to a set of terms, which include making the material unavailable to other commercial search services. Microsoft places a similar restriction on the books it converts to electronic form. The Open Content Alliance, by contrast, is making the material available to any search service.

Katie Hafners Artikel „Libraries Shun Deals to Place Books on Web“ ist hier nachzulesen.
Auch Heise berichtet über das Thema.