Literatur-Nobelpreis an Doris Lessing

Der Literaturnobelpreis geht in diesem Jahr an die britische Schriftstellerin Doris Lessing.

Kurz vor ihrem 88. Geburtstag am 22. Oktober darf sich die britische Autorin jetzt mit der höchsten Auszeichnung der Literaturwelt schmücken. Lessings Werk „Das goldene Notizbuch“ (1962) gilt als Klassiker feministischer Literatur. In ihrem gerade erschienenen neuen Roman „Die Kluft“ beschreibt sie eine mythische friedliche Welt voller Frauen – in die erst mit den Männern auch Probleme einziehen.

[via ZDF.de]

"Survey of the Biblioblogosphere": aktuelle Ergebnisse online

Meredith Farkas hat nun in ihrem Blog alle Ergebnisse der „2007 Survey of the Biblioblogosphere “ online gestellt.

Einen Tipp für in ihrer Berufswahl Unentschlossene gibt sie darin auch noch mit auf den Weg:

Want to be happy? Well, you may want to become a school librarian, work in a law library or work for a consortium or library system, because those three got the highest scores for job satisfaction.

Ein wahres Bücherhotel

… gibt es in Mecklenburg-Vorpommern im Dörfchen Groß Breesen.

Auf sage und schreibe 300 000 Exemplare schätzt Hotelchefin Kornelia Weiß, […], den aktuellen Bestand. Neben dem Gros in der Scheune verführen Bücher auch in der Lobby des Hotels, in der Bibliothek, in den Keller- Bücherstuben, auf den Fluren, in den Zimmern und sogar im Gewölberestaurant zum jederzeitigen Aufbruch in die grenzenlosen Weiten der gedruckten Fantasien.

Die Buchtitel wechseln, denn Besucher und Hotelgäste können die Bücher gemäß dem offiziellen Umtauschkurs: Zwei bringen, eines nehmen, eintauschen. Die Hotelchefin bietet auch Lesungen, Führungen und andere Veranstaltungen zum Thema Literatur an. Auch wurden einige Bücher praktisch umfunktioniert, so dienen sie beispielsweise als Wegweiser und Zimmernummern.

Vorbild für das Bücherhotel, ist das bekannte walisische Bücherdorf Hay-on-Wye.

[via focus.online]

Buchkunst in der Gutenberg-Bibliothek zu sehen

Die Bibliothek des Gutenberg-Museums Mainz erhielt kürzlich eine Schenkung von rund 130 bedeutenden illustrierten Werken aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Bis zum 21. Oktober sind die Illustrationen im Gutenbergmuseum ausgestellt, danach sind die Bücher frei im Lesesaal der Museumsbibliothek verfügbar. Bereits jetzt ist die Sammlung für die Online-Recherche unter www.gutenberg-bibliothek.de katalogisiert.

[via Main-Rheiner]