Bibliothek von Babel

Nachdem die exquisite, insgesamt 30-bändige „Bibliothek von Babel„, herausgegeben von Jorge Luis Borges, über zwei Jahrzehnte lang nicht verfügbar war, legt die Frankfurter Büchergilde Gutenberg sie in aufwändiger Ausstattung und farbmächtiger Gestaltung von Bernhard Jäger wieder auf. Nun ist die dritte Staffel mit weiteren sechs Bänden aus dieser Sammlung überwiegend unbekannter phantastischer Literatur erschienen.

[via TLZ)

Libworld – Slovakia

The Central European country Slovakia emanated from the division of the Czechoslovakia in 1992/93.
After the end of Communist rule in the nineties of the 20th century the library system in Slovakia transformed „from a severely hierarchic and idealogically unilateral constructed system to an open and integrated system of public services for the information society“ [1] Kimlicka, Stefan: Das Bibliothekswesen in der Slowakei nach 1990. In: Bibliothek. Forschung und Praxis 28 (2004) H. 2, S. 204 – 209
. In the year 2000 a new Library Act was adopted. It provided legal framework and principles for the functioning of the Library Network in Slovakia.
Slovakia became a member of the European Union in May 2004.

More Information about the Slovak librarianship you can glean in the speech from Dusan Katuscak, the general director of the Slovak National Library.
„Libworld – Slovakia“ weiterlesen

2 Jahre Blog zum Bibliotheksrecht / Skriptorium

Eric Steinhauers Blog Bibliotheksrecht ist zwei Jahre alt geworden. Hier geht es zum Jubiläumsposting. Herzlichen Glückwunsch! Er hat mit seiner Seite ein hervorragendes Angebot geschaffen, dessen einziger Wermutstropfen in der abgeschalteten Kommentarfunktion liegt.

Dies ist leider auch der Fall bei dem neuen Blog Skriptorium, dass Herr Steinhauer zeitgleich präsentiert. Der Untertitel lautet Wissenschaftliches Publizieren und Bibliotheken : ein Zettelkasten, und der Betreiber beschreibt das neue Blog folgendermaßen:

Dieses Blog wird sich mit dem Thema Wissenschaftliches Publizieren und Bibliotheken beschäftigen. Ausgehend von der Tatsache, dass insbesondere die Hochschulbibliotheken durchgängig eigene Schriftenserver bzw. Repositorien betreiben, soll in diesem Blog über das Verhältnis von Bibliothek und wissenschaftlichem Publizieren nachgedacht, berichtet und spekuliert werden.

Einen besonderen Schwerpunkt werden dabei die Chancen, aber auch die Probleme des elektronischen Publizierens für die Verbreitung wissenschaftlicher Beiträge bilden. Durch meinen persönlichen Hintergrund werden vor allem die buchaffinen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften behandelt.

Viel Erfolg auch mit diesem Blog, und vielleicht probieren Sie es ja auch mal mit der Kommentarfunktion? ;o)

Wyomings wirksame Werbekampagne

Die Wyoming Libraries haben eine Agentur damit beauftragt, eine Werbekampagne zu gestalten. Das Ergebnis finde zumindest ich großartig, aber besonders das Mudflap Girl stößt nicht auf einhellige Begeisterung. Was Mudflap Girls sind, erklärt die englische Wikipedia folgendermaßen:

The mudflap girl is an iconic silhouette of a buxom female sitting, leaning back on her hands, with her hair being blown in the wind. This icon can be found on mudflaps as well on clothing.

Wer es – wie ich – nicht weiß:
buxom = drall (laut Leo)
mudflap = Schmutzfänger (z.B. diese Gummilappen hinter LKW-Reifen)

Und so sieht das dann aus:
Wyoming Mudflap Girl

Echo:
Library Journal, Tame The Web, Annoyed Librarian und viele, viele mehr.

Den Wyomings war wohl sehr deutlich bewusst, welches Motiv am meisten Aufmerksamkeit erregt. Anders lässt sich die anteilsmäßige Verteilung der Motive hier wohl nicht erklären. ;o)

Es gibt natürlich inzwischen auch schon mindestens zwei Mudflap Boys: ein bißchen mehr und ein bißchen weniger jugendfrei.

LibWorld – Greece

The next article in our LibWorld series deals with the Greek biblioblogosphere. Greece looks back on an old library tradition, with some of the oldest libraries as e.g. the library of Alexandria.

Concerning to the nearly 400 year taking foreign rule by the Turks the old library tradition was lost and could be tied in with the beginning of the 19th century. Until 1830 books in Greek could only be printed outside the country, because of a restriction on printed spreading of the Greece language.
The first library foundation of the modern Greece was in 1829 on the Island Ägina. In 1834 this library became the National Library of Greece and moved to Athens.
The low stage of development of the librarianship in Greece is depending on the undervalued part, which libraries had played in the educational system for many years. In the last few years a reorientation took place to support independent working.

Nowadays the Greek academic librarianship has more or less catched up with European standard, but in the public libraries there are only a few advances noticeable. The still existing structural defects are a problematic starting position and they impede the work of libraries and the library association.
„LibWorld – Greece“ weiterlesen

Virtuelles Kupferstichkabinett online

Am Freitag machten das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel das „Virtuelle Kupferstichkabinett“ online zugänglich.

Bereits jetzt ist der Online-Zugriff auf mehr als 4.000 Blätter aus dem 15. bis 18. Jahrhundert möglich. In vier Jahren sollen 30.000 Grafiken, versehen mit wissenschaftlichen Anmerkungen, per Internet zugänglich sein.

[via Heise.de]