"Chronische Zerstreuung"

Wir browsen, bloggen, chatten, googeln, simsen, twittern, zatooen wie die Gehetzten.

Wir haben einen Überfluss an Informationen, aber einen Schwund an Aufmerksamkeit. Die neue Zivilisationskrankheit heisst „chronische Zerstreuung“.

Mehr dazu im Text von Eduard Kaeser in der NZZ am Sonntag. Der Text ist ein Teil der Essaysammlung „Pop Science. Essays zur Wissenschaftskultur“, welche im Oktober 2009 erscheint.

Our towels rock!

Mal etwas Außerbibliothekarisches. Ich würde sogar sagen, es ist völlig von dieser Welt. Zumindest nicht von meiner.

Schönstes Zitat: „Our towels rock!“
Ist das Ironie?

Die Software gibt’s übrigens tatsächlich. Nur stürzt mein Rechner leider ab, wenn ich die entsprechende Homepage aufrufen will. Daher gibt’s an dieser Stelle nur einen Link zu einem Artikel über Songsmith bei Golem.

[via Ahoi Polloi]

Kräftige PC-Vernetzung

Amazon macht sonderbare Werbung für das Büchlein „PCs vernetzen – Neu! – Gewusst wie! . „Jetzt geht’s rund!“

Man klicke einmal auf das Buchcover für den Blick ins Buch…

Besten Dank an Uli für den Hinweis!

PS: Ich sehe gerade dass dies schon jemand anders vor ein paar Stunden fand. Dort ist auch ein Screenshot hinterlegt, falls Amazon den Fehler behebt.

PPS: Und hier gibt’s das ganze nochmal.

Bibliothekarisches Handauflegen

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Laying_on_of_hands.jpg

Etwas, das nur zu dieser Jahreszeit funktioniert: Handauflegen zur Erhöhung der Wahrsagewahrscheinlichkeit bei wenig kommunikativen BibliotheksnutzerInnen.

Schritt 1: NutzerIn kommt auf die Theke zu, legt die Bücher vor den wartenden Bibliothekar, die Ohren voller iPod, den Blick ins Nichts gerichtet.
Schritt 2: BibliothekarIn guckt nicht wie sonst fragend und redet wegen nutzerseits iPod-voller Ohren ins Nichts, sondern legt die Hand aufs vorgelegte Buch.
Schritt 3: Nun kommt’s zum spektakulären Handauflegen! Ist das Buch eiskalt, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass das Buch zurückgenommen werden soll. Ist es dagegen bibliothekswarm, soll es vermutlich ausgeliehen werden.
Schritt 4: … kann nun der Handauflegediagnose entsprechend durchgeführt werden.