LibWorld book available!

Good things come to those who wait. It took a long time but finally it is done:
Our LibWorld book is finally released. It’s available in print at Lulu.com, or you can download it at some repositories:

You can find and browse almost all the links that are mentioned in the book in our bookmark collection at delicious.com. Some missing bookmarks will be added in near future.

A special thanks goes to the LibWorld authors, our cover artwork designer Jaume Josep Llambrich Brull and to Walt Crawford for the foreword.

Certainly there are some minor flaws in this book; this can never be avoided. But we look forward to your feedback! And if you want to correct something: No problem, it’s published with a CC-BY-SA license. So you are free to build derivates or mashups of this book. We’d love to hear „LibWorld – the musical“, for example.

Our trip through the library blogosphere does not end at this point. So if readers from all over the world would like to enrich our collection, please contact us!

Nintendo setzt auf E-Books

Wie der Guardian berichtet, möchte Nintendo in Kürze mit einem Bundle für die Handheld-Konsole Nintendo DS auch auf dem E-Book-Markt mitmischen. Zusammen mit dem Verlag HarperCollins bietet Nintendo 100 Literaturklassiker für umgerechnet ca. 23 Euro an, allerdings vorerst nur auf dem britischen Markt.

Mehr Informationen auch bei

http://www.zdnet.de/news/tech/0,39023148,39200096,00.htm

http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?ID=327408

Mit Zoetrope zurück in die Vergangenheit des WWW

Forscher der Universität Washington und der Software-Konzern Adobe haben eine Suchmaschine entwickelt, die die Recherche nach alten Versionen geänderter bzw. nicht mehr auffindbarer Webinhalte ermöglichen soll.
Mit „Zoetrope“, so der Name der Software, lassen sich Webseiten oder auch nur bestimmte Teile eines Dokumentes markieren und deren Veränderung über einen gewissen Zeitrahmen nachvollziehen.

Noch spannender ist die Kombination mehrerer Faktoren: So kann man etwa die Entwicklung des Ölpreises mit dem der Kosten an der Tankstelle in Verbindung setzen und als drittes noch wichtige Nachrichtenereignisse kombinieren, die die preise beeinflussen. Dazu bedarf es nur weniger Mausklicks.

Das System befindet sich momentan noch im Aufbau und speichert derzeit 1000 Seiten pro Stunde aus dem Internet. Voraussichtlich Mitte 2009 soll Zoetrope öffentlich zugänglich sein.
„Zeit, nochmals sich selbst zu googeln, um unerwünschte Treffer entfernen zu können.“ (blogaboutjob)

[via taz]

Zwei Sorten Journalisten…

Oliver Jungen schrieb in der FAZ:

Es gibt zwei Sorten Bibliothekare – die Hilfsbereiten und die anderen, die unermüdlich damit beschäftigt sind, den Feind abzuwehren. Die so viele Bücher wie möglich unter fadenscheinigen Argumenten aus dem Leihverkehr ziehen und am besten in Schränke verschließen, die jeden Abend heilfroh sind, wenn sie endlich die Türen verriegeln dürfen, damit ihre Schätzchen wenigstens bis zum nächsten Morgen Ruhe haben vor diesem alles betatschenden, alles durcheinanderbringenden Geschmeiß mit fettigen, ungeschickten Händen.

Es gibt auch zwei Sorten Journalisten – die Kreativen und die anderen, die unermüdlich damit beschäftigt sind, Klischees auszuwalzen. Die so viele verdrehte Wahrnehmungen wie möglich unter fadenscheinigen Argumenten in Artikel packen und am besten in Stein meißeln, die jeden Abend froh sind, wenn sie ihre Vorurteile abstauben können, damit ihre Schätzchen wenigstens bis zum nächsten Morgen Ruhe haben vor diesem alles in Frage stellenden, alles durcheinanderbringenden Geschmeiß mit fettigen, ungeschickten Händen.

Herr Jungen, es ist ja prinzipiell schön, dass sie die technische Seite der Europeana den Bibliothekaren anlasten. Zeugt es doch von einer gewissen Hochachtung vor Bibliothekaren. Doch – nun müssen Sie ganz stark sein – ist es leider so, dass Bibliothekare nicht alles selbst erledigen, was mit Bibliotheken zu tun hat. Wir entwerfen Sie nicht, wir mauern nicht ihre Mauern, wir decken nicht ihre Dächer. Für Sie vielleicht ebenfalls überraschend: Wir schreiben auch nicht die Bücher, die in Ihnen zu finden sind. Zumindest nicht alle. Und wir sind nicht für sämtliche Softwareprobleme verantwortlich, die in irgendwelchen mit „Bibliothek“ bezeichneten Projekten vorkommen.

Das nur am Rande.

Beat Döbeli, Referent auf Abruf

Beats Biblionetz ist vermutlich allen am Themenfeld Wissensmanagement, Web 2.0, Lehre, Bibliothek et al Interessierten ein Begriff. Ein hervorragendes Angebot mit mannigfaltigen Informationen zu eben jenen Gebieten. Edlef schreibt nun, wie Beat Döbeli sein eigenes Biblionetz nutzt: um auf Abruf Vorträge zu gestalten.

Denn es begab sich, dass Herr Döbeli auf einer Tagung weilte und sich dort auf einen Vortrag zum Thema Web 3.0 freute. „Referent angefragt“. Es stellte sich dann heraus, dass er selbst dieser Referent sein sollte. Alles amüsante Weitere gibt es hier zu lesen.

007 – Ohne Lizenz zum Aufführen

Da kann ich mir die Schadenfreude nicht verkneifen: 007 Vorpremiere wegen DRM-Fuckup abgebrochen:

«Unsere US-Partner hatten uns Passwörter für die Ausstrahlung des Films gegeben, da es ja die Vorpremiere war, aber die sind um 22 Uhr abgelaufen», zitiert das Online-Magazin Mediafax einen Kinovertreter. […] «Jetzt wissen wir, dass der Schutzmechanismus gegen Raubkopien funktioniert»

Zitat aus 20 Minuten.

Update: Ich habe dies Posting eindeutig etwas zu früh abgeschickt. Mir fallen gerade im Minutentakt schöne Titel ein. Mein Favorit bislang: „Ein Quantum Verstand“. Fällt noch jemandem was ein?

Bibliotheksstempel-Wettbewerb

Die Bauhaus-Universität in Weimar hat einen Wettbewerb zur Gestaltung eines neuen Inventarisierungsstempels für die Universitätsbibliothek ausgeschrieben. Es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen: es wird neben Geldpreisen für die ersten drei Plätze eine Ausstellung mit den besten Vorschlägen geben. Wer teilnehmen möchte, die Ausschreibungsfrsit läuft bis zum 6. Januar 2009.

Mehr Informationen zum Wettbewerb und das Bewerbungsformular gibt es hier.