DIN SPEC 91253: Einführung und Management von Web 2.0 und Sozialen Medien in KMU

Teil der Operation Frühjahrsputz 2013, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

Was es nicht alles gibt! DIN SPEC 91253: Einführung und Management von Web 2.0 und Sozialen Medien in KMU. [1] Achtung, das ist keine Norm! Für nicht einmal 50 Euro kann man dort erfahren, wie kleine und mittelständische Unternehmen Web 2.0 „einführen und managen“ können. Naja.

Ein paar Links dazu:

References

References
↑1 Achtung, das ist keine Norm!

Automatische Bibliothekslyrik

Und bin darüber auch mal wieder beim Poetron gelandet.

tüftelndes Wissen

Beeindrucken und jauchzen:
Wissen denken!
Sie beeindrucken!

Ach mächtige Eigenschaft…
Ach angenehmer Mensch…
Wissen denken!

Bibliothekarin ist mächtig!
Bibliothekarin ist hastig!
Und Tüfteln!
Ja allezeit deftig!

Lebewohl dem Freund

Die Entsagung finde.
Sie finde und sie tute!
Ach Wissenssuchender, verliebtes Wesen du,
Nicht länger wollen diese Schafe leben.

Die Ewigkeit vergeht,
Es finden die wollüstigen Weisheite,
Und ewig droht dir Verderben!

Relikte der Browserantike: "Optimiert für …"

Wir schreiben das Jahr 2013. Mehr oder weniger zufällig stieß ich gerade auf einen Bibliothekskatalog einer kleinen öffentlichen Bibliothek. Was nicht bemerkenswert wäre, hätte dort nicht in großen roten Lettern gestanden:

Für die historisch Interessierten oder Jüngeren: Internet Explorer 6.0 und Netscape 7.0 wurden beide im 2002 veröffentlicht. Die Phrasensuche „Optimal mit Netscape 7.0 / IExplorer 6.0“ lässt Google zur Zeit 79 Treffer finden.

Mit wenig Aufwand und ein wenig Kenntnis der Browserantike lassen sich schnell weitere Relikte der Browserantike finden. Zum Beispiel Optimierungen für Netscape 4.7 (30. September 1999), Internet Explorer 5.5 (die Beta ist vom 25.12.1999) und Lynx 2.8.3:

Wer kann das toppen? Ich habe noch eine sehr hobbyistisch anmutende Bibliotheksseite im Geocities-Look gefunden, die lasse ich aus Gründen der Fairness außen vor, da sie offensichtlich als Praktikantenprojekt entstanden und vermutlich in Vergessenheit geraten ist.

Nichtkommerzielle Dachsgeräusche

Heise.de berichtet über ein Tierstimmenarchiv der Cornell University mit – gelinde gesagt – verschrobenen Nutzungsbedingungen:

Die Bestände können für nicht-kommerzielle Forschung, Bildung und persönliche Zwecke online genutzt werden. Auch die Einbindung in eigene Webseiten ist unter diesen Voraussetzungen gestattet. Der Download der Dateien ist hingegen nicht vorgesehen. Für die kommerzielle Verwendung können Lizenzen erworben werden, wobei die Preise je nach Verwendungszweck gestaffelt sind. Die Nutzungsbedingungen der Macauly Library gestattet es heise online aber nicht, ohne schriftliche Genehmigung Links auf die Website zu setzen. Der geneigte Leser kann zwecks Zugriff mittels HTTP „macaulaylibrary“, gefolgt von einem Punkt und der Zeichenfolge „org“, in die Adresszeile seines Browser eingeben.

Wer keine Links will, bekommt auch keine. Projekte mit dermaßen schrägen Benutzungseinschränkungen möchte ich nicht unterstützen/verlinken.

Das Kurzposting Bibliothek der Tiergeräusche ist übrigens seit über fünf Jahren eins der beliebtesten hier auf Infobib. Das Interesse an Tiergeräuschen ist riesengroß. Ob für Hörspiele oder auch um Kindern verschiedene Tierstimmen vorzuspielen. Das Schaf macht „Mäh“, die Kuh macht „Muh“, das ist allgemein bekannt. Aber was macht eigentlich eine Giraffe oder ein Dachs? Für die wahrlich Interessierten hier ein wenig Dachsgeschrei:

Bibflirt

Bibflirt.de:

Egal ob in der Bibliothek, Vorlesung oder Mensa – wenn es jemanden gibt, von dem du einfach nicht deine Augen lassen kannst, hinterlass hier anonym deine Flirtbotschaft! Wer hier nur lernt, macht etwas falsch 😉

Die Universitäten in Heidelberg und Bremen scheinen sich besonders gut (oder schlecht?) zum Flirten zu eignen.

[via VÖBBLOG]